Das Projekt der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Einführung des digitalen Euro hat heute eine entscheidende Hürde genommen. Der Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments (Econ) einigte sich mit einer breiten Mehrheit auf ein Gesetzespaket, das die Leitplanken für die Weiterentwicklung des digitalen Bargelds setzt. Üblicherweise folgen die EU-Parlamentarier in ihrem Votum dem Vorentscheid des Ausschusses.Anzeige

Damit wird eine Realisierung des Projekts, gegen das es auch viel Widerstand etwa aus der Bankenbranche gab, immer wahrscheinlicher. Denn die Einigung macht den Weg frei für die sogenannten Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und EU-Rat. Letzterer hat sich bereits klar für das Projekt ausgesprochen. Das Gesetz soll noch in diesem Jahr final verabschiedet werden, damit der digitale Euro im Jahr 2029 eingeführt werden kann. Die EZB kann nun wie geplant ein Pilotprojekt zum digitalen Euro vorantreiben, um die technische Umsetzung vorzubereiten.

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