Für viele Bahnreisende dürfte es vergangene Nacht erst einmal darum gegangen sein, überhaupt noch ans Ziel zu kommen. Eine Störung im digitalen Funknetz hatte in der Nacht den Bahnverkehr in ganz Deutschland vorübergehend zum Erliegen gebracht (was hinter den Zugausfällen steckt, lesen Sie hier ).
Doch welche Entschädigungen oder Erstattungen gibt es für Kunden, die von dem Chaos betroffen waren?Entschädigung für VerspätungBei größeren Verspätungen können Fahrgäste zumindest Teile ihres Ticketpreises zurückfordern. Konkret sind es 25 Prozent, wenn der Zug mindestens eine Stunde später als geplant ankommt. Bei mehr als zwei Stunden sind es 50 Prozent. Verfällt die dazugebuchte Sitzplatzreservierung, kann man sich auch dafür das Geld zurückholen.
Gut zu wissen: Bahnunternehmen können Entschädigungen nur bei sogenannten außergewöhnlichen Umständen ablehnen. Dazu gehört unter anderem Sabotage. Sicherheitsbehörden gehen im aktuellen Fall bislang nicht davon aus. Als tatsächliche Ursache für die Probleme wird laut Deutscher Bahn derzeit der »planmäßige Tausch einer technischen Komponente« vermutet.










