Quelle: dpa Bayern

24. Juni 2026, 10:29 Uhr

Wenn das eigene Gesicht auf einmal in einer pornografischen Szene auftaucht, trifft das viele Betroffene bis ins Mark. (Symbolbild)

© Marcus Brandt/​dpa

Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) fordert für sexualisierte Deepfakes einen Strafrahmen von bis zu fünf Jahren Haft. «Sie verfügen über ein ähnlich hohes Schadenspotential wie eine Körperverletzung», betonte Eisenreich in München. Bei Deepfakes wird etwa das Gesicht der Opfer mit Hilfe künstlicher Intelligenz in ein Foto oder Video – beispielsweise eine Porno-Sequenz – eingefügt oder die Stimme künstlich nachgeahmt. Dadurch wirkt es auf den Betrachter so, als würden die Betroffenen Dinge tun oder sagen, die in Wahrheit nie passiert sind.