Der schönste Job der Welt hat auch mal seine Längen. Austin Franklin (29) und Kevin Akoto (26) sitzen mitten auf dem New Yorker Times Square in einem Glaskasten, an jedem Tag dieser WM. Und sie schauen jedes der 104 Spiele, vom Anfang bis zum Ende. 50.000 Dollar bekommen die beiden Amerikaner dafür – haben aber durchaus auch einen Preis bezahlt.Für die Rolle als „Chief World Cup Watcher“ kündigte Akoto seinen Job und beendete seine Beziehung. „Der Arbeitgeber hat es gut aufgenommen, die betroffene Person nicht ganz so gut“, sagt der 26-Jährige. Gemeinsam mit Franklin wurde er aus Tausenden Bewerbern ausgewählt, der Rechteinhaber Fox ist für die 39 Tage des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko Arbeitgeber der beiden.Ausgestattet ist der Glaskasten mit Sofas und Sesseln, einem Kunstrasen als Teppich, einem Tischfußball – und natürlich zwei großen 85-Zoll-Fernsehern. Außerhalb des Kastens versammeln sich regelmäßig größere Menschenmengen, die ebenfalls die Spiele verfolgen. Und den beiden beim Fußballschauen zusehen.„Es gibt natürlich einige Spiele, die echte Nieten sind – das passiert eben, aber man hat ja auch seine spannenden Spiele“, sagt Akoto, der aus Florida stammt. Etwa zwei der gut fünf Wochen sind bislang absolviert, die beiden Kollegen kommen gut miteinander aus.„Ich bin eine ziemlich negative Person“, sagt Akoto und ergänzt mit Blick auf seinen Kollegen: „Es ist schön, jemanden zu haben, der positiv ist, jemanden, der ein bisschen anders ist als man selbst und diese Energie mitbringt.“ Ein bisschen mehr fußballerische Unterhaltung ist dennoch willkommen. „Ich freue mich sehr darauf, wenn jetzt zwei Spiele auf einmal laufen“, sagt Franklin mit Blick auf den letzten Spieltag der Gruppenphase, der am Mittwoch startet. (sid)Was war in dieser WM-Nacht alles los? Das Wichtigste im Überblick: Deutschland steht unmittelbar vor dem Gruppenfinale der Fußball-WM. Doch die Partie gegen Ecuador am Donnerstag (22.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, in der ARD und bei MagentaTV) hat sportlich keine Bedeutung mehr, denn Platz eins in Gruppe E steht bereits fest. Mit Blick auf die möglichen Gegner gibt es weiterhin 15 mögliche Rivalen im Sechzehntelfinale, das am 29. Juni (22.30 Uhr/MESZ) in Foxborough bei Boston ausgetragen wird. Im Spielplan des Weltverbandes FIFA ist „3ABCDF“ vermerkt. Dahinter verbergen sich nach aktuellem Stand diese 15 Nationen:aus Gruppe A: Südafrika, Südkorea, Tschechien aus Gruppe B: Kanada, Schweiz, Bosnien-Herzegowina, Kataraus Gruppe C: Brasilien, Marokko, Schottlandaus Gruppe D: Australien, Paraguayaus Gruppe F: Niederlande, Japan, SchwedenWelche Gegner sind am wahrscheinlichsten?Die drei konkreten Optionen lauten Schottland, Australien und Paraguay. Schottland spielt in Gruppe C, aus der 231 von insgesamt 495 Kombinationen den deutschen Gegner ergäben. Sollten die Schotten überraschend Brasilien besiegen, würde dem Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann ein frühes Duell mit dem Rekord-Weltmeister drohen.Wenn es nicht Gruppe C wird, ist Gruppe D mit 212 Kombinationen am wahrscheinlichsten. Hier bestreiten Australien und Paraguay ein direktes Duell um Platz zwei. Den Australiern reicht ein Remis, Paraguay müsste für Platz zwei gewinnen. (dpa)Fabian DrahmouneGhanas Trainer Carlos Queiroz hat nach einer strittigen Szene im WM-Spiel gegen England (0:0) scharfe Kritik am Videoassistenten geübt. Der VAR habe sich „einen Kaffee geholt, was ja normal ist. Aber das war ein klarer Elfmeter und eine Rote Karte“, schimpfte Queiroz über ein vermeintliches Foul an seinem Angreifer Prince Adu in der Schlussphase. Zum Unmut von Queiroz wurde Schiedsrichter Hector Said Martinez aus Honduras vom Videoassistenten nicht gebeten, sich die Szene nochmal anzuschauen.Was war passiert? Adu sprintete in der 79. Minute mit dem Ball auf das englische Tor zu und wurde kurz vor dem Abschluss vom grätschenden Verteidiger Ezri Konsa gestört. Der Engländer traf bei seiner Aktion nicht den Ball. Martinez ließ aber weiterlaufen.Die Ghanaer erkämpften sich am Ende immerhin einen Punkt – und Queiroz war trotz der Aufregung zu Scherzen aufgelegt. „Man muss einen hohen Preis zahlen, um Punkte zu bekommen. Wahrscheinlich, weil wir in den Vereinigten Staaten sind, wo alles teuer ist“, sagte der 73-Jährige. Ghana steht mit vier Punkten so gut wie sicher in der K.o.-Runde. (sid)Fabian DrahmouneDer umstrittene WM-Teilnehmer Thomas Partey steht erneut im Fokus. Der ghanaische Fußball-Nationalspieler wurde während der Partie in Boston von englischen Fans nicht nur lautstark ausgebuht. Vielmehr sorgte eine Szene unmittelbar vor dem Anpfiff in den sozialen Medien für Diskussionen und Spekulationen.Videos scheinen zu zeigen, wie Englands Verteidiger Djed Spence den üblichen Handschlag nach den Nationalhymnen offenbar verweigert. Die Aufnahmen lassen die Situation allerdings nicht eindeutig erkennen. Zahlreiche Nutzer in den sozialen Netzwerken werten die vermeintliche Geste des Tottenham-Profis dennoch als Zeichen des Protests.Nach dem Spiel wollte Partey eine entsprechende Frage in der Interviewzone nicht beantworten und reagierte auf die Nachfrage, ob Spence ihm den Handschlag verweigert habe, nicht. (dpa)Fabian DrahmouneWährend um ihn herum die Fans schreien, jubeln und fluchen, verharrt Michel Kuka Mboladinga in absoluter Regungslosigkeit. Sein rechter Arm ist dabei erhoben, sein Blick geht in die Ferne. Seine Kleidung aus Jackett, Hemd, Krawatte und Anzughose spiegelt die Farben der Flagge der Demokratischen Republik Kongo wider. So verfolgte Mboladinga, besser bekannt als „Lumumba Vea“, das WM-Spiel Kongos in Zapopan gegen Kolumbien.„Ich stehe regungslos da, weil ich glaube, dass das der Mannschaft emotionale Ausdauer verleiht“, hatte der 49-Jährige vor einigen Tagen dem „Wall Street Journal“ gesagt. Seine Pose ist der Lumumba-Statue nachempfunden, die in Kongos Hauptstadt Kinshasa steht. Sie ist eine Hommage an den 1961 ermordeten Präsidenten Patrice Lumumba. „So wie Lumumba sein Leben für unser Land geopfert hat, ist mein Opfer ein kleiner Preis, den ich gerne zahle, weil mir diese Mannschaft so sehr am Herzen liegt“, sagte Mboladinga. (dpa)Als berühmter Superfan wurde der 49-Jährige sogar offiziell in die Delegation des kongolesischen Verbands aufgenommen. Bei der WM werden all seine Kosten vom Staat übernommen, zudem erhielt er Hilfe bei Formalitäten wie dem Visum. Beim ersten Spiel des Landes in Houston gegen Portugal (1:1) hatte Mboladinga aufgrund einer obligatorischen Quarantäne wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo noch gefehlt. Fabian DrahmouneSergej Barbarez hofft im entscheidenden WM-Gruppenspiel gegen Qatar auf besonders lautstarke Unterstützung für Bosnien-Hercegowina. „Ich habe gehört, dass etwa 30.000 Leute im Stadion sein werden“, sagte der Nationaltrainer und frühere Bundesligaspieler vor der heutigen Partie gegen Qatar in Seattle (21.00 Uhr/Magenta TV) mit Blick auf die eigenen Anhänger. „Die Verbindung, die wir mit unserer Fanbase haben, wird Tag für Tag stärker.“Bosnien-Hercegowina ist zum zweiten Mal nach 2014 bei einer WM-Endrunde dabei. Damals schied man in Brasilien nach der Vorrunde aus. Auch bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko sieht es bisher nicht gut aus. Nach zwei Spielen hat das Team um den 40 Jahre alten Stürmerstar Edin Dzeko erst einen Punkt. (dpa)Fabian DrahmouneHerbert Grönemeyer (70) sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft weit vorn – falls sie eine mögliche Feuerprobe im Achtelfinale besteht. Wenn Frankreich, einer der Top-Favoriten im Turnier, der Gegner werde und die deutsche Elf das Team besiegt, sei sie „finaltauglich“, sagte Grönemeyer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Doch die Mannschaft rund um Kylian Mbappé, Michael Olise, Ousmane Dembélé sei schon „harter Tobak“. „Aber gleichzeitig, wenn sie sich warmgespielt haben, sind Wirtz, Nmecha und Havertz und Musiala und alle zusammen auch nicht schlecht“, sagte der Sänger über die deutschen Nationalspieler. „Insofern ist alles drin.“Er glaube, das Team müsse das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador nutzen, um noch einmal „das System zusammenzuzerren und dann sind sie schlagkräftig“. Deutschland spielt am Donnerstagabend um 22.00 Uhr gegen Ecuador. (dpa)Fabian DrahmouneDie Fußball-Trainer Jesse Marsch und Murat Yakin haben Gedankenspiele bestritten, wonach sich Kanada und die Schweiz im WM-Duell auf ein Unentschieden einigen könnten. „Der schlechteste Weg zu einem Unentschieden ist, darauf zu spielen. Du musst auf Sieg spielen. Wir werden mit der Mentalität und der Taktik ins Spiel gehen, auf Sieg zu spielen“, sagte Marsch über die Partie am Mittwoch (21.00 Uhr/ARD und MagentaTV).In Vancouver geht es zwar noch um den Gruppensieg. Doch bei einem Remis würden beide Teams sicher ihr Ticket fürs Sechzehntelfinale lösen. „Unser Respekt vor der Schweiz ist riesengroß. Ich weiß, wie viel Qualität sie haben. Ich habe auch Murat Yakins Karriere verfolgt. Er ist ein großartiger Trainer“, sagte der ehemalige Leipzig-Trainer Marsch. Kanada würde ein Remis für den Gruppensieg reichen. (dpa)Fußball-WM, drittes Spiel, Ecuador als Gegner – und der Einzug in die K.-o.-Runde ist bereits sicher: Jürgen Klinsmann kennt die Ausgangslage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bestens. Beim „Sommermärchen“ 2006 im eigenen Land hatte das DFB-Team unter seiner Führung das vorzeitige Weiterkommen ebenfalls schon klar gemacht, als es zum Abschluss der Gruppenphase in Berlin gegen die Südamerikaner ging.In den USA, Mexiko und Kanada habe sich Ecuador bislang „unter Wert verkauft“, sagte Klinsmann in New York bei einem Termin im German House of Soccer. Daher werde das Team um den früheren Leverkusener Piero Hincapié, das nach zwei Spielen nur einen Punkt auf dem Konto hat, „um jeden Preis gewinnen wollen“. Bei der Partie am Donnerstag (22.00 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, in der ARD und bei MagentaTV) im Finalstadion von East Rutherford müsse das DFB-Team deshalb „schon auf der Hut sein“.Nach dem letzten Gruppenspiel beginnt aus Klinsmanns Sicht in der K.-o.-Phase „ein neues Turnier“. Die deutsche Mannschaft, die den Gruppensieg schon sicher hat, könne „auf jeden Fall mit allen mithalten“, betonte der frühere Bundestrainer: „Diese Mannschaft wird ihre eigene Geschichte schreiben in den nächsten paar Wochen. Und wir hoffen, dass sie bis ganz zum Schluss geht.“Sollte sich das DFB-Team „die Lust“ aus den ersten Spielen gegen Curacao (7:1) und die Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) beibehalten, könne es „weit kommen. Ich traue es der Mannschaft auf jeden Fall zu“, sagte Klinsmann: Es brauche „natürlich auch ein bisschen Glück“, da sicherlich „hier und da ein Elfmeterschießen auf uns zukommen wird, aber ich bin guten Mutes, dass wir weit kommen“. (sid)Kapitän Alphonso Davies steht unmittelbar vor seinem Comeback für die kanadische Fußball-Nationalmannschaft. Wie Trainer Jesse Marsch vor dem letzten WM-Gruppenspiel gegen die Schweiz am Mittwoch (21.00 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, in der ARD und bei MagentaTV) in Vancouver bestätigte, soll Davies erstmals seit März 2025 für „Les Rouges“ zum Einsatz kommen. Der Profi des FC Bayern werde zwar „nicht in der Startelf stehen“, sagte Marsch: „Aber ja, ich erwarte, dass er spielt.“Davies, den bis zuletzt eine Muskelverletzung im Oberschenkel geplagt hatte, habe „die ganze Woche mit der Mannschaft trainiert“, sagte der Amerikaner: „Ich möchte ihn auf jeden Fall ins Spiel bringen“. Der 25-Jährige könne „einen großen Einfluss haben“, betonte Marsch: „Sowohl körperlich und fußballerisch als auch mental. Unser Kapitän ist zurück, unser bester Spieler ist wieder in der Mannschaft. Ich finde, das ist ein ganz entscheidender Faktor.“Schon ein Unentschieden würde dem Mitgastgeber reichen, um den ersten Platz in der Gruppe B abzusichern. Damit würden die Kanadier sowohl ihr Sechzehntel- als auch ein mögliches Achtelfinale in Vancouver spielen. „Hier in Vancouver zu bleiben, ist auf jeden Fall unser oberstes Ziel“, sagte Marsch: „Ich habe das schon gesagt, als ich den Job übernommen habe: Wir wollen die Gruppe gewinnen. Vor zwei Jahren dachten alle, ich sei verrückt, aber ich habe erwartet, dass wir genau hier stehen.“ (sid)Das Weltmeistertrikot des früheren spanischen Fußball-Nationaltorhüters Iker Casillas ist gestohlen worden. Dies teilte das spanische Fußballmuseum „Legends“ am Dienstag mit. Casillas hatte das Trikot im WM-Finale am 11. Juli 2010 in Südafrika getragen, als die Spanier mit einem Sieg nach Verlängerung gegen die Niederlande ihren bislang einzigen Weltmeistertitel holten.Wie das Trikot abhanden kommen konnte und mögliche Tatverdächtige sollen nun ermittelt werden. Casillas hatte das grüne Trikot mit der Nummer 1 dem Museum in Madrid gespendet. (sid)Traurige Nachrichten um Didier Deschamps: Wegen des Todes seiner Mutter wird Frankreichs Nationaltrainer nicht beim nächsten WM-Spiel des Ex-Weltmeisters gegen Norwegen dabei sein. Dies gab der französische Fußball-Verband vor dem letzten Gruppenspiel der „Bleus“ am Freitag (21.00 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, im ZDF und bei MagentaTV ) in Boston bekannt.„Der Nationaltrainer musste heute Morgen den schmerzlichen Tod seiner Mutter verkraften. Er wird nach Frankreich zurückkehren, um an der Beerdigung teilzunehmen“, hieß es.„In Absprache mit Philippe Diallo, dem Präsidenten des französischen Fußballverbands, der sich im Trainingslager der französischen Nationalmannschaft aufhält, hat Didier Deschamps seinem Assistenten Guy Stéphan die Verantwortung übertragen, die Mannschaft bis zu seiner Rückkehr zu leiten“, teilte der Verband mit.Der 57-jährige Deschamps ist seit 2012 Nationalcoach und holte mit der Auswahl 2018 den WM-Titel. Nach dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko soll er von Frankreichs Fußball-Legende Zinédine Zidane abgelöst werden. (dpa)Irans Fußballer dürfen zum WM-Gruppenfinale gegen Ägypten früher in die USA einreisen als bisher. Wie das Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten (DHS) mitteilte, werde „der Mannschaft gestattet, zwei Tage vor dem Spiel in die USA einzureisen. Das iranische Team muss dennoch am Tag des Spiels ausreisen“. Zu den ersten beiden Partien in Los Angeles durfte der Iran jeweils nur einen Tag vorher anreisen.„Die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen und -vorschriften bleiben unverändert. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, ein möglichst sicheres Turnier für Spieler, Betreuer und Fans gleichermaßen zu gewährleisten“, hieß es in der DHS-Stellungnahme weiter.Irans Trainer Amir Ghalenoei hatte zuletzt geklagt, seine Mannschaft sei die „am stärksten benachteiligte“ des Turniers. Die Umstände „machen es sehr schwer für uns. Und sie werden immer schwieriger“, sagte der Coach. Eine formelle Beschwerde bei der FIFA haben die Iraner laut Ghalenoei aber anders als ursprünglich geplant nicht eingereicht. Irans Basecamp liegt im mexikanischen Tijuana. Das letzte Vorrundenspiel der Iraner gegen Ägypten findet am Samstag (5.00 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM und bei MagentaTV) in Seattle statt. Nach zwei Unentschieden gegen Neuseeland und Belgien hat das Team noch Chancen auf die K.-o.-Phase. (sid)Was aus einem Spaß alles entstehen kann: Weil es im deutschen WM-Kader keinen klassischen Mittelstürmer gibt, gab es keinen natürlichen Träger der Nummer neun auf dem Trikot. Also bekam sie Jamie Leweling, der im Verein, beim VfB Stuttgart, die 18 trägt. Und weil die Nummer neun ungewöhnlich für ihn ist und Erinnerungen an einen berühmten Träger auslöste, gab sich Leweling bei Instagram ein neues Profilbild, das Leweling zeigt, aber mit der kuriosen Dreiecksfrisur von Ronaldo, dem Brasilianer, von 2002.Zudem steckt der frisierte Leweling in einem Brasilien-Trikot. Das bekam er beim Spiel gegen die Elfenbeinküste nun überreicht von einer Journalistin aus Brasilien: Bruna Dealtry hatte in Toronto ein Shirt im Gepäck mit Widmung von Ronaldo: „To Jamie Leweling. All the Best. Ronaldo". Am Dienstag bedankte sich Leweling: "Die Ronaldo-Frisur war eigentlich als Spaß gedacht, aber mittlerweile hat es viel Aufmerksamkeit bekommen." Das Geschenk vom „echten Ronaldo" habe ihn „sehr gefreut". Anziehen wollte Leweling das Trikot aber lieber nicht. „Das kann ich leider nicht machen“, sagte er und ergänzte lachend: „Deutschland ist besser als Brasilien.“ Leweling spielt also weiter im deutschen Shirt, womöglich auch im dritten Gruppenspiel an diesem Donnerstag (22.00 Uhr MESZ im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, in der ARD und bei MagentaTV). Dafür könnte er bald tatsächlich mit der Ronaldo-Frisur zu sehen sein: „Wenn wir das Finale gewinnen, mache ich mir die Frisur, auf jeden Fall“, sagte er und ergänzte: „Das ist ein Versprechen an Deutschland!“ Mehr ladenTickarooLive Blog Software