Nach den gegenseitigen Bereitschaftsbekundungen für eine Zusammenarbeit werden zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und dem Bundestrainer-Wunschkandidaten Jürgen Klopp die nächsten Schritte geplant und abgestimmt.Wie aus dem Verband zu vernehmen ist, soll demnach Präsident Bernd Neuendorf (64) gemeinsam mit Ligapräsident und DFB-Vize Hans-Joachim Watzke (67) im Laufe der kommenden Woche in die USA reisen. Dort will das Duo direkt mit Klopp (59) über die Nachfolge von Julian Nagelsmann sprechen. Das berichtete zuerst die „Bild“-Zeitung. Watzke ist mit Klopp seit der jahrelangen erfolgreichen Zusammenarbeit bei Borussia Dortmund eng verbunden. Klopp ist bei der Fußball-WM in Amerika weiterhin als Experte für MagentaTV im Einsatz. Er hat sein WM-Quartier in New York. Darum dürfte das Treffen mit der DFB-Spitze dort stattfinden.Ob Sportdirektor Rudi Völler (66) auch in der künftigen Sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine tragende Rolle einnehmen wird, hängt nach dpa-Informationen ebenfalls von der Neubesetzung des Bundestrainerpostens ab. Offenbar steht deswegen auch ein zeitnaher Austausch zwischen Völler und Klopp im Raum. Völlers DFB-Vertrag läuft noch bis zur EM 2028. (dpa) Schiedsrichter Ilgiz Tantashev hat für seine Leistung im WM-Spiel zwischen Frankreich und Paraguay und einem nicht geahndeten Schlag gegen Stürmer Kylian Mbappé heftige Kritik einstecken müssen. „Der Schiedsrichter hat viel, viel zu lange alles schleifen lassen. In Sachen Gelbe Karten und Rote Karten war der Schiri in diesem Spiel überfordert. Das war die schlechteste Leistung bei dieser WM“, kritisierte Schiedsrichterexperte Patrick Ittrich bei MagentaTV.Das 1:0 der Équipe Tricolore im Achtelfinale bot nur wenige Torchancen, dafür aber zahlreiche harte und teils unfaire Zweikämpfe. Vor allem die Südamerikaner fielen immer wieder durch Provokationen auf.Für den größten Aufreger sorgte eine Szene in der 39. Minute: Paraguays Matías Galarza schlug Mbappé an die Schulter. „Es ist ein astreiner Schlag. Er hat nichts anderes vor, als den Spieler zu schlagen“, kritisierte Ittrich und war dem Unparteiischen „Kontrollverlust“ vor. Ittrich vermutete, dass der Kontakt aus Sicht des Video-Assistenten möglicherweise nicht intensiv genug gewesen sei. „Er touchiert ihn nur. Regeltechnisch ist das egal. Auch eine versuchte Tätlichkeit ist eine Tätlichkeit“, stellte Ittrich klar.Das gesamte Spiel über war Tantashev seiner großzügigen Linie treu geblieben. Nach einem Nachtreten gegen das Schienbein oder einem Ellenbogencheck gegen Dayot Upamecano in die Magengrube ließ der Schiedsrichter abermals weiterspielen. Beide Aktionen waren zumindest gelbwürdig, wenn nicht sogar genug für eine Rote Karte.„Wir haben drei Gelbe Karten bekommen und die anderen haben endlos gefoult. Jede Mannschaft spielt so, wie sie es für richtig hält, wobei ich auf einige Beleidigungen der Gegenseite hätte verzichten können“, monierte Frankreichs Trainer Didier Deschamps nach dem Spiel. Auch sein Schützling Rayan Cherki echauffierte sich: „Wie viele Fouls gab es, 30, 40? Wie viele Gelbe Karten gab es? Dazu habe ich nichts mehr zu sagen.“ Selbst das klare Foul an Désiré Doué im Strafraum wertete Tantashev erst nach Eingriff des VAR als Elfmeter. (dpa)Ismael Saibari humpelte nach dem Schlusspfiff aufs Feld, der Neu-Münchner wollte die Feier seiner Marokkaner zum Viertelfinaleinzug nicht verpassen, trotz seiner frühen verletzungsbedingten Auswechslung. Der künftige FC-Bayern-Profi hatte das 3:0 (0:0) gegen Ko-Gastgeber Kanada ab der 22. Minute im Jogginganzug auf der Bank verfolgt, weil er mit einer Oberschenkelblessur vom Platz musste.Auch ohne seinen Torjäger beendete der Afrika-Cup-Sieger die WM-Reise der Kanadier. Im hitzigen und über weite Strecken zähen Achtelfinale von Houston tat sich Marokko lange Zeit sehr schwer, schoss am Ende aber dank der Treffer von Azzedine Ounahi (50./82.) und Soufiane Rahimi (90.+8) doch noch einen klaren Sieg heraus. (sid) Mathias PeerRekordnationalspieler Lothar Matthäus hat viele Fehler bei Julian Nagelsmann ausgemacht. Das gesamte Projekt sei „krachend gescheitert“, schrieb der 65-Jährige in der „Bild“. Die Nationalmannschaft hatte „keine Führung auf dem Platz, keine spielerische Qualität, kein gutes Abwehrverhalten, kein Miteinander. Das war ein reiner Hühnerhaufen.“Nach dem WM-Aus in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay war Nagelsmann nach einiger Überlegung von seinem Amt als Bundestrainer zurückgetreten. Nachfolger soll der frühere Liverpool- und BVB-Coach Jürgen Klopp werden. „Mit Klopp als Bundestrainer würde im deutschen Fußball ein anderer Wind wehen“, prognostizierte Matthäus.Nagelsmann habe „zu viele Fehler gemacht“, sagte der Weltmeister von 1990. „Mit der Aufstellung, mit der Taktik, auch schon mit der Nominierung für diese WM. Er hatte keinen Plan B, er hat seine Linie stur durchgezogen. Gut gemeinte Ratschläge von außen (was noch verständlich und in Ordnung ist), aber leider auch von innen, ignorierte er offenbar. Und sein Trainerstab bestand nur aus kleinen Nagelsmännern ohne Widerspruch.“Nur 18 Tage im Amt: Nach Tunesiens Vorrunden-Aus bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist Trainer Hervé Renard von seinem Posten als Nationaltrainer zurückgetreten. „Meine Reise ist zu einem Ende gekommen“, schrieb der 54-Jährige auf Instagram – nur zweieinhalb Wochen, nachdem der Franzose zum zweiten WM-Gruppenspiel den Posten bei den Nordafrikanern übernommen hatte.Renard war nach der klaren Auftaktniederlage Tunesiens auf den entlassenen Sabri Lamouchi gefolgt, konnte den Negativtrend allerdings nicht abwenden. Er verantwortete im Anschluss die Gruppenniederlagen zwei und drei.Renard hatte angesichts der schwierigen Aufgabe mit Tunesien zu Beginn erklärt, „kein Zauberer zu sein“, und damit letztlich recht behalten. Tunesien war mit null Punkten, nur zwei Toren und zwölf Gegentoren chancenlos in Gruppe F ausgeschieden.In seiner Abschiedsbotschaft wertete Renard die WM-Teilnahme als großen Erfolg und zeigte sich überzeugt, dass die Nationalmannschaft „glanzvolle Kapitel in ihrer Geschichte schreiben wird“. Im April war Renard zuvor als Nationaltrainer Saudi-Arabiens entlassen worden. (sid)Ein Mann aus Schweden ist nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung bei einem Public-Viewing-Event zur Fußball-WM in Kopenhagen gestorben. Das teilte die Polizei in der dänischen Hauptstadt am Samstagabend mit. Bei dem Toten handelt es sich nach Angaben der schwedischen Polizeigewerkschaft um einen 32 Jahre alten Polizisten. Er soll im Urlaub in Dänemark gewesen sein.Ein 31 Jahre alter Verdächtiger stellte sich am Freitag der Polizei, nachdem diese ein Bild von ihm veröffentlicht hatte. Er muss nach Angaben des dänischen Rundfunks für einen knappen Monat in Untersuchungshaft, bestreitet die Tat aber.Der tragische Vorfall ereignete sich am Dienstag während des Spiels zwischen Norwegen und der Elfenbeinküste im Stadtteil Islands Brygge. Laut Medienberichten soll der 32-Jährige versucht haben, einen Streit zu schlichten. Den Berichten zufolge erlitt der Mann dabei durch einen Schlag schwere Verletzungen an Kopf und Nacken und wurde ins Krankenhaus gebracht. Kurzzeitig hatte es schon am Freitag geheißen, der Mann sei gestorben. Später hatte die Kopenhagener Polizei die Meldung über den Tod des Mannes zunächst wieder zurückgezogen. Nun hieß es, der Schwede sei am Freitagnachmittag für tot erklärt worden.Der schwedische Regierungschef hatte bereits nach der Meldung am Freitag den Vorfall kommentiert. „Viele von uns hat die schreckliche Nachricht erreicht, dass ein schwedischer Polizist, der sich im Urlaub in Dänemark befand, in Kopenhagen ums Leben gekommen ist“, sagte Ulf Kristersson laut der Nachrichtenagentur TT. „Meine Gedanken sind bei seiner Familie und allen Angehörigen, die einen geliebten Menschen verloren haben.“ (dpa)Der frühere Fußball-Europameister Thomas Strunz rät dem DFB nach dem frühen WM-Aus, frühere Profis in prominente Rollen zu bringen. „Wir brauchen ehemalige Spieler, die erfahren haben und wissen, was Erfolg auf dem Platz bedeutet, die schon in Vereinen gearbeitet haben, Strukturen kennen und aufbauen können“, schrieb Strunz im „Kicker“.Der 58-Jährige nannte auch konkrete Namen. „Fredi Bobic wäre ein Mann mit Hintergrund, er hat aus der grauen Maus Eintracht Frankfurt einen erfolgreichen Club gemacht“, schrieb Strunz. „Bobic ist für mich ein potenzieller DFB-Geschäftsführer. Vielleicht wäre auch Oliver Kahn interessiert.“Kahn war Kapitän im Nationalteam und beim FC Bayern. Als Vorstandschef scheiterte er beim deutschen Rekordmeister. Strunz (58) sieht es als wichtig an, dass nicht nur der Bundestrainer ausgetauscht wird. „Ist es allein damit getan, dass er durch Jürgen Klopp oder einen anderen ersetzt wird? Nein. Die Strukturen und Menschen im Verband bleiben die gleichen. Da ändert sich nichts“, schrieb er. „Eine Person allein kann den schwerfälligen Tanker DFB nicht in Bewegung setzen“, meinte der frühere Bayern-Profi weiter. „Durch den deutschen Fußball und seinen Dachverband muss die große Welle spülen.“„Ich bewege mich viel in der Szene und unterhalte mich mit ehemaligen Mitspielern. Alle sagen, was der DFB macht, sei katastrophal, auch der Umgang mit früheren Nationalspielern. Es gebe keine Einbindung, nichts. Es ist ein Bürokratenstadel“, führte Strunz aus. Der ehemalige Mittelfeldspieler nannte auch weitere Namen für Aufgaben, etwa den von Philipp Lahm.Angesprochen auf eine mögliche Rolle als DFB-Funktionär erklärte Lahm dieser Tage: „Aktuell bin ich nicht auf der Suche nach irgendeiner Aufgabe. Man sollte nie was ausschließen, ist ja außer Frage, aber aktuell passt mein Leben so, wie es ist.“Geld könne bei der Übernahme einer solchen Aufgabe „selbstverständlich nicht der motivierende Faktor sein“, sagte Strunz. „Dennoch ließen sich mit Sicherheit Leute finden, die in ihrer Karriere genug verdient haben und bereit wären.“ Die Zeit für Alibis sei vorbei. (dpa)Nach ihrem Vorrunden-Aus hat die iranische Nationalmannschaft nochmals den Hauptausrichter USA hart kritisiert. Die WM solle ein „ein Fest des Fußballs, der Freundschaft zwischen den Nationen und des gegenseitigen Respekts sein – und keine Plattform für politische Einmischung, diskriminierende Praktiken, Rassismus oder unprofessionelles Verhalten“, hieß es in einer Stellungnahme. „Was sich während dieses Turniers abspielte, stand in klarem Widerspruch zum Geist des Fußballs und zu den Grundsätzen, zu deren Wahrung sich die FIFA stets bekannt hat“, hieß es weiter.Die iranische Nationalmannschaft musste wegen Einreisebeschränkungen für jedes Spiel aus dem WM-Quartier im mexikanischen Tijuana in die USA einreisen und durfte nur kurz vor und nach den Spielen in den Vereinigten Staaten bleiben. Spieler und Verantwortliche hatten deswegen von einer klaren Benachteiligung gesprochen. Der Iran hatte den Einzug in die K.-o.-Runde knapp verpasst.„Dieses Turnier hat letztlich gezeigt, dass die Vereinigten Staaten, anstatt die Teilnahme der teilnehmenden Nationen zu erleichtern, unnötige Hindernisse geschaffen haben, die den Geist des Spiels selbst untergraben haben. Es wurde zu einer der umstrittensten und katastrophalsten Weltmeisterschaften der Geschichte, bei der die grundlegenden Werte des Fußballs durch unzureichende Ausrichtung und unprofessionelle Entscheidungen des Gastgeberlandes geopfert wurden“, schloss der Iran das Statement vom Samstag.Mit seinem Jubel über das Vorrunden-Aus des Irans hatte Markwayne Mullin, Minister für Innere Sicherheit im Kabinett von US-Präsident Donald Trump, den iranischen Verband weiter verstimmt. Dieser kritisierte die Äußerungen von Mullin, zeigte sich aber nicht überrascht. Nicht nur der Iran habe eine „unprofessionelle und unzivilisierte Behandlung durch die US-Behörden“ erfahren, hieß es in dem Statement. (dpa)Wer spielt heute gegen wen? Und wo werden die WM-Spiele übertragen? Alles Wichtige im Überblick: Die Spielergewerkschaft Fifpro hat zunehmende Anfeindungen gegen Fußballer im Zusammenhang mit der WM angeprangert und mehr Engagement gegen Hass und Hetze gefordert. Es seien zwar schon wichtige Schritte unternommen worden, die aber noch nicht ausreichten, hieß es in einem Statement. „Es bedarf spürbarer Konsequenzen für die Verantwortlichen und eines gemeinsamen Engagements von Gruppen, darunter Strafverfolgungsbehörden, Social-Media-Plattformen, Medien, Fans und die Öffentlichkeit, um diesen Trend umzukehren“, so die Fifpro.Auch der DFB hatte nach dem WM-Aus im Sechszehntelfinale gegen Paraguay Hasskommentare im Internet beklagt und kritisiert. „Der Kritik an unseren Leistungen stellen wir uns. Sie ist berechtigt und gehört zum Sport. Hass aber gehört nicht dazu. Rassismus und andere Diskriminierungen akzeptieren wir nicht“, hieß es in einem Post beim Instagram-Account der Nationalmannschaft mit seinen 7,6 Millionen Followern: „Der Fußball steht für Gemeinschaft und Zusammenhalt, nicht für Spaltung.“Fifpro berichtete nun von „einem zunehmenden Muster von Übergriffen“, das sich auf Teile der Medienberichterstattung auch nach Spielen und das Ausscheiden von Teams erstrecke. „In den letzten Wochen wurden Spieler online und persönlich beschimpft, oft rassistisch und diskriminierend. Es gab Einschüchterungen und Anfeindungen auch außerhalb des Spielfeldes. Diese Vorfälle sind keine Einzelfälle“, stellte Fifpro fest. Sie würden „auf ein systemisches Muster“ hinweisen, das weder im Fußball noch in der Gesellschaft hingenommen werden könne. (dpa)Wie ist die Erweiterung der Fußball-WM auf 48 teilnehmende Mannschaften zu bewerten? Pirmin Clossé zieht ein Zwischenfazit nach den Sechzehntelfinalspielen: Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps muss für das Achtelfinale gegen Deutschland-Bezwinger Paraguay seine Startelf umbauen. Wenige Stunden vor der Partie in Philadelphia berichteten französische Medien übereinstimmend, dass Aurélien Tchouaméni verletzt ausfällt. Danach laboriert der Mittelfeldspieler von Real Madrid an einer Oberschenkelblessur, hieß es bei RMC und „L'Equipe“.Der 26-Jährige hatte drei der bisherigen vier Partien bei der Fußball-Weltmeisterschaft über die volle Spielzeit bestritten. Lediglich beim 3:0 im Gruppenspiel gegen den Irak war Tchouaméni durch Manu Koné ersetzt. Der 25-Jährige von der AS Rom könnte nun abermals neben Adrien Rabiot im Mittelfeld auflaufen. (dpa)Charlton? Shearer? Beckham? Kane! Englands Fußball-Ikone Gary Lineker hat sich in der Frage nach Englands bestem Fußballer aller Zeiten klar positioniert. „Harry Kane ist der beste, den wir jemals hervorgebracht haben“, behauptete der 65-Jährige gegenüber der britischen Zeitung The Sun. Entgegen der weitläufigen Meinung sei der Bayern-Star „nicht nur Englands bester Torjäger“, sondern verkörpere eben auch im Gesamtpaket als „kompletter Spieler“ absolute Weltklasse.„Wir sprechen hier von der Qualität seines Allroundspiels, nicht unbedingt nur von den Zahlen, die natürlich unglaublich sind“, schwärmte Lineker weiter. „Die Art, wie er sich in den freien Raum fallen lässt und dann den Ball hält, sein Gespür für den richtigen Pass und seine Spielübersicht – all das ist unglaublich.“ Zudem verzücke ihn seine Abschlussstärke – ob im Eins-gegen-Eins, von außerhalb des Strafraums oder in der Luft. „Harry hat einfach alles. Das Einzige, was ihm wahrscheinlich fehlt, ist etwas an Tempo“, schloss Lineker anerkennend.Der einstige Stürmer gilt selbst als einer der begnadetsten Fußballer aus dem Mutterland des Fußballs. In 80 Spielen für die Three Lions erzielte er 48 Tore, womit er in der ewigen Rangliste der Torjäger der englischen Nationalmannschaft hinter Kane (84), Wayne Rooney (53) und Bobby Charlton (49) auf dem vierten Platz liegt. Überdies hielt Lineker bis vor Kurzem den Rekord für die meisten WM-Tore Englands (10), doch auch hier hat Kane (11) ihn nach seinen zwei Treffern im Sechzehntelfinale gegen die DR Kongo (2:1) überflügelt. (sid)So gezeichnet verlässt Lionel Messi selten einen Rasen. Der 3:2-Kraftakt der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft nach Verlängerung in Miami gegen den krassen WM-Außenseiter Kap Verde verlangte aber auch dem achtmaligen Weltfußballer einiges ab.Über dem rechten Auge trug Messi auf der Stirn eine mächtige Beule davon. „Oh, diese Beule“, schrieb das argentinische Sportblatt „Olé“. Englands Boulevardblatt „The Sun“ befand: „Lionel Messi beendete den Thriller gegen Kap Verde mit einer schrecklichen Beule an der Stirn, die immer mehr anschwoll.“Der mittlerweile 39-Jährige war in der Nachspielzeit der 90 Minuten nach einer Attacke gestürzt. Er prallte dabei mit dem Kopf an das Knie seines Gegenspielers. Zuvor hatte Messi in dem packenden Sechzehntelfinale den Titelverteidiger mit einem Tor in seiner typischen Art nach famoser Ballannahme in Führung gebracht. Es war bereits sein siebtes Tor im vierten Spiel bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko. (dpa)Fußball-Weltmeister Per Mertesacker stünde für einen Posten beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) bereit. „Irgendwie mal beim DFB zu arbeiten, dem deutschen Fußball, dem ich auch so viel zu verdanken habe, mal was zurückzugeben, wenn das gewünscht ist, dafür stehe ich natürlich zur Verfügung“, sagte Mertesacker am späten Freitagabend im ZDF.Allerdings: „Mein Plan ist erst mal, hier das schöne Turnier zuende zu machen. Dann erst mal schön in den Urlaub“, betonte er. „Was ich natürlich auch machen wollte nach 15 Jahren beim FC Arsenal, acht Jahren in der dortigen Akademie: Die Zeit zu reflektieren, was ich da alles erlebt habe.“Am ehesten infrage für Mertesacker käme wohl das Amt des Sportdirektors. Ob der DFB nach der Trennung von Bundestrainer Julian Nagelsmann aber überhaupt einen neuen Sportdirektor sucht, ist derzeit noch offen: Zur Zukunft von Rudi Völler, der eng an Nagelsmann gebunden war, haben sich bisher weder Völler selbst noch der Verband geäußert. (sid)Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog zur Fußball-WM 2026: Kritik an Schiedsrichter und Paraguay | FAZ
TV-Experte Ittrich mit deutlichen Worten +++ Tunesiens Nationaltrainer tritt nach 18 Tagen bereits zurück +++ Toter bei Public Viewing +++ Iran kritisiert USA für „katastrophale Weltmeisterschaft“ +++ alle Fußball-WM-2026-News im Liveblog.






