PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastOsteoporose – Warum Knochen oft unbemerkt schwächer werdenStand: 08:38 UhrLesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/Zoonar/TIGULLA VIJAYA CHANDARKnochen verlieren mit zunehmendem Alter an Stabilität. Oft bleibt das lange unbemerkt – bis es zu einem Bruch kommt. Welche Risikofaktoren die Erkrankung begünstigen, warum Frauen häufiger betroffen sind und welche Maßnahmen tatsächlich helfen.Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um Osteoporose, eine Erkrankung, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren und dadurch anfälliger für Brüche werden. Viele Betroffene wissen lange nichts von ihrer Erkrankung. Noch weniger bekannt ist die Vorstufe, die sogenannte Osteopenie.Eingeordnet wird das Thema von Professor Lorenz Hofbauer, Bereichsleiter des Fachbereichs Endokrinologie, Geriatrie und Knochenstoffwechselerkrankungen am Universitätsklinikum Dresden und Direktor im UniversitätsCentrums für gesundes Altern. Er erklärt, dass der menschliche Knochen bis ins mittlere Erwachsenenalter hinein Substanz aufbaut. Ab etwa dem 50. Lebensjahr beginnt jedoch ein natürlicher Verlust an Knochenmasse. Bei Frauen verläuft dieser Prozess insbesondere in den Jahren nach Beginn der Wechseljahre deutlich schneller.Warum das Risiko für Knochenbrüche steigtNicht jede verringerte Knochendichte bedeutet automatisch Osteoporose. Zwischen normaler Knochengesundheit und der Erkrankung liegt die Osteopenie. Entscheidend ist jedoch nicht allein der Messwert der Knochendichte. Auch genetische Faktoren, frühere Knochenbrüche, sehr niedriges Körpergewicht oder bestimmte Medikamente können das Risiko erhöhen.Zu den Auslösern zählen unter anderem langfristige Cortisontherapien sowie Medikamente wie Säureblocker oder bestimmte Krebsmedikamente. Zudem spielt Bewegungsmangel eine wichtige Rolle. Knochen reagieren auf Belastung: Werden sie regelmäßig beansprucht, bleiben sie stabiler.Bewegung, Ernährung und Vitamin DBei der Vorbeugung kommt es vor allem auf einen aktiven Lebensstil an. Regelmäßige Bewegung, Nichtrauchen und eine ausgewogene Ernährung gelten als wichtige Bausteine. Calcium muss dabei nicht zwingend über Milch aufgenommen werden. Auch andere Lebensmittel und bestimmte Mineralwässer können zur Versorgung beitragen.Wird Osteoporose diagnostiziert, stehen wirksame Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Neben einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung kommen spezielle Medikamente zum Einsatz, die weitere Knochenbrüche verhindern sollen. Welche Warnsignale besonders ernst genommen werden sollten und warum manche Risikofaktoren häufig übersehen werden, wird in der Folge ausführlicher erläutert.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund – der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage, warum wir im Schlaf reden. Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.