PfadnavigationHomeRegionalesHamburgHitzewelle im NordenAn den Küsten lässt es sich etwas besser aushaltenStand: 08:13 UhrLesedauer: 3 MinutenWer sich abkühlen will, kann am Jungfernstieg in Hamburg durch einen Sprühnebel gehenQuelle: Marcus Brandt/dpaKüste statt Großstadt: Während Hamburg, Hannover und Bremen am Wochenende bis zu 38 Grad erwarten, bleibt es auf Sylt und Borkum deutlich erträglicher. Was Reisende und Pendler jetzt wissen sollten.Es wird heiß in den kommenden Tagen. Wer etwas Abkühlung sucht und sich spontan freinehmen kann oder ohnehin einen Kurztrip über das Wochenende geplant hat, für den empfiehlt sich ein Besuch an den Küsten und auf den Inseln. Auch hier wird es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zwar insbesondere zum Wochenende sehr warm, aber nicht so heiß wie etwa in Hamburg, Hannover oder Bremen.Lesen Sie auchSo werden etwa am Donnerstag Temperaturen von 24 Grad auf der ostfriesischen Insel Borkum und 22 Grad auf Sylt erwartet. In Hannover, Bremen und Hamburg sollen die Temperaturen aber wie auch am Mittwoch auf mehr als 30 Grad Celsius klettern. Am Freitag und Samstag soll es sogar noch heißer werden: In Hannover und Hamburg werden Samstag bis zu 38 Grad Celsius vorhergesagt, in Bremen bis zu 37 Grad. Zwar ist es dann auch auf Borkum (bis zu 30 Grad Celsius) und Sylt bis zu (28 Grad Celsius) sehr warm, aber doch deutlich kühler. Nordsee bis zu 20 Grad warmEin Bad in der Nordsee verspricht zwar Abkühlung, aber auch das Meerwasser ist relativ warm. „Aktuell haben wir direkt an den Küsten (Nord- und Ostsee) eine Meeresoberflächentemperatur von 18 bis 20 Grad Celsius“, sagte Tim Kruschke, Leiter des Referats Marine Klimafragen beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). In Buchten und Förden geht es demnach eher Richtung 20 Grad, da wo die Küstenlinie eher frei und offen liegt, ist es ein wenig kühler.Das BSH rechnet damit, „dass die aktuelle Hitzeperiode mit den erwarteten Höchstwerten zum Wochenende auch die Meerestemperaturen noch weiter nach oben treiben wird“.Busse sind oft klimatisiertFahrgäste der öffentlichen Verkehrsmittel in Hamburg müssen an heißen Tagen auch in manchen Fahrzeugen schwitzen – vor allem in älteren Zügen von U- und S-Bahn. In den Bussen von Hochbahn und VHH (Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein) sowie von Subunternehmen wie Umbrella sind hingegen standardmäßig Klimaanlagen im Einsatz. Es könne auch mal zu dem ein oder anderen Ausfall kommen, erklärt eine VHH-Sprecherin. Sie ergänzt aber: „Selbstverständlich werden solche Fahrzeuge umgehend zurück auf die Betriebshöfe gebracht, um entsprechend instand gesetzt zu werden.“Die Hochbahn hat ebenfalls ihre Busse mit Klimaanlagen ausgestattet. Am kühlsten ist es in den Dieselbussen. Die meisten werden standardmäßig auf 22 Grad klimatisiert. Elektrobusse und einige wenige Dieselfahrzeuge mit einer sogenannten Modulklimaanlage auf dem Dach werden so abgekühlt, dass die Innentemperatur drei Grad unter der Außentemperatur liegt. „Es hat sich gezeigt, dass schon wenige Grad Unterschied zur Außentemperatur reichen, damit es als angenehm kühl empfunden wird“, schreibt die Hochbahn in ihrem Blog.lno/jlau