Einsparungen in der Kultur: Kulturarbeiter*innen, vereinigt euch!

Die Bundesregierung führt einen wahrhaftigen Krieg gegen die Kultur. Das Kulturproletariat wird dadurch immer weiter in die Prekarisierung getrieben.

Kulturkampf mittels ökonomischer Austrocknung

Zapf/ullstein bild

U m zu verdeutlichen, was mit unserer Kultur in diesem auch nicht mehr ganz neuen Jahrhundert geschieht, erinnere ich gerne an die Worte eines Bundespräsidenten aus dem Jahr 1991: „Kultur kostet Geld. Sie kostet Geld vor allem auch deshalb, weil der Zugang zu ihr nicht in erster Linie durch einen privat gefüllten Geldbeutel bestimmt sein darf.“ Die Förderung von Kulturellem ist demnach nicht weniger eine Pflichtaufgabe der öffentlichen Haushalte als etwa der Straßenbau oder die öffentliche Sicherheit.