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Iran-Krieg: Trump beharrt auf iranischer Zusage für Atominspektionen Live-Blog 11.000 Seeleute sollen durch Straße von Hormus evakuiert werden +++ Oman und Iran planen Arbeitsgruppe für Straße von Hormus +++ Der Newsblog.

23.06.2026 - 17:36 Uhr aktualisiert Artikel anhörenDonald Trump: Der US-Präsident beharrt darauf, dass der Iran langfristigen Atominspektionen zugestimmt hat. Foto: IMAGO/ABACAPRESS11.000 Seeleute sollen durch Straße von Hormus evakuiert werdenDie Internationale Seeschifffahrts-Organisation der Vereinten Nationen (IMO) hat die Evakuierung von 11.000 in der Golfregion festhängenden Seeleuten durch die Straße von Hormus angekündigt. Arsenio Dominguez, der Generalsekretär der UN-Organisation, erklärte am Dienstag, die großangelegte Aktion werde in enger Zusammenarbeit mit dem Iran, Oman, anderen Küstenstaaten in der Region, den USA und der Schifffahrtsbranche umgesetzt.Mehr Schiffsverkehr in der Straße von HormusVon Freitag bis Montag haben 131 Schiffe die Straße von Hormus passiert. Das Datenanalyseunternehmen Kpler teilte mit, laut seinen Daten seien allein am Montag 39 Schiffe durch die Meerenge gefahren. Vor dem Iran-Krieg durchquerten durchschnittlich zwischen 100 und 130 Schiffe die Meerenge pro Tag.Die wichtigste Route in der Meerenge ist weiterhin nicht für den Verkehr freigegeben und gilt als vermint. Aktuell nutzen Schiffe eine Route weiter nördlich, die durch iranische Gewässer verläuft, sowie eine Südroute durch Gewässer des Omans. Trump beharrt auf iranischer Zusage für Atominspektionen – Iran widersprichtDie Darstellungen von Washington und Teheran zum aktuellen Stand möglicher Absprachen über Atom-Inspektionen im Iran gehen auseinander. US-Präsident Donald Trump beharrt darauf, dass der Iran langfristigen Atominspektionen zugestimmt hat. Die Regierung in Teheran weist dies jedoch zurück. Zudem schreibt Trump in einem Beitrag in den sozialen Medien, die USA würden Schiffe in der Straße von Hormus belassen. Dies geschehe für den Fall, dass eine erneute Blockade iranischer Häfen notwendig werde. Oman und Iran planen Arbeitsgruppe für Straße von HormusOman und der Iran wollen eine Arbeitsgruppe bilden, um eine Vereinbarung über die Regelung der Schifffahrt in der Straße von Hormus sowie die damit verbundenen Kosten und Dienstleistungen zu erzielen. Dies teilen beide Länder in einer gemeinsamen Erklärung mit. Beide Staaten wollen zudem Gespräche mit anderen Anrainerstaaten und weiteren betroffenen Parteien führen, heißt es in der Erklärung weiter.Iran weist US-Angaben zu Verwendung freigegebener Gelder zurückDer Iran will sich die Verwendung freigegebener iranischer Gelder nicht vorschreiben lassen. Nach Gesprächen beider Seiten in der Schweiz hatte US-Vizepräsident JD Vance erklärt, solche Mittel würden für den Kauf von amerikanischem Getreide verwendet werden. Die USA und Katar hätten in diesem Verfahren ein Mitspracherecht. Einem solchen Vorhaben widersprach das iranische Außenministerium am Dienstag.Der Iran habe derzeit keinen Bedarf an US-Agrarerzeugnissen, sagte Außenministeriumssprecher Ismail Baghai. Die Entscheidung über Importe richte sich nach Preis und Qualität. „Es ist interessant, dass sich die Philosophie und das Ziel des Krieges,– nämlich die Zerstörung der iranischen Zivilisation und der Zusammenbruch des Irans, nun darin erschöpfen, amerikanischen Landwirten zu mehr Wohlstand zu verhelfen“, sagte Baghai auf einer Pressekonferenz in Teheran.Hisbollah wirft Israel Verstoß gegen Waffenruhe vorDie libanesische Hisbollah-Miliz wirft den israelischen Streitkräften einen Verstoß gegen die vereinbarte Waffenruhe vor. Bei einem Angriff seien zwei Menschen getötet und weitere Menschen verletzt worden. Die Hisbollah verurteilt den Beschuss, äußert sich jedoch nicht zu möglichen Vergeltungsmaßnahmen.Angriffe auf den Süden des Libanon halten weiter an. Ramiz Dallah / Anadolu Majayoun LebanonIsrael will Unabhängigkeit von US-WaffenlieferungenIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu strebt den Aufbau einer eigenen und von den USA unabhängigen Rüstungsindustrie an. Netanjahu erklärte auf X, er schätze die Unterstützung der USA sehr, Israel müsse sich jedoch aus dieser Abhängigkeit befreien und eigene, unabhängige Rüstungssysteme entwickeln.Netanjahu erklärte zudem, Israel habe dem Iran und dessen Verbündeten einen Schlag versetzt. Der Konflikt sei jedoch noch nicht beendet. Es hänge von Israels Stärke ab, wo es in 30 Jahren stehen werde. Ziel sei es: „Unabhängigkeit von anderen erreichen, immer mehr Stärke aufbauen, immer mehr Technologie einführen, immer mehr Generationen von Kommandeuren ausbilden“.Iranischer Präsident reist für Verhandlungen nach PakistanDer iranische Präsident Massud Peseschkian ist am Dienstag zu Verhandlungen nach Pakistan gereist. Vor seinem Abflug schrieb er auf der Plattform X, dass der Erfolg der Gespräche über ein Ende des Kriegs „von der uneingeschränkten Einhaltung der vereinbarten Verpflichtungen und deren präziser Umsetzung“ abhingen. „Erklärungen, die über den vereinbarten Text hinausgehen, tragen nicht zum Fortschritt der Verhandlungen bei.“Pakistan ist einer der Vermittler in den Gesprächen zwischen dem Iran und den USA, die in den vergangenen Tagen in der Schweiz miteinander verhandelt hatten.Iran: Werden IAEA-Inspektoren nicht in beschädigte Atomanlagen lassenDer Iran hat nach Angaben des Regierung in Teheran nicht vor, Inspektoren der internationalen Atomenergiebehörde IAEA in die während des Krieges beschädigten Atomanlagen zu lassen. Es gebe keine solchen Pläne, sagt der Sprecher des Außenministeriums, Esmaeil Baghaei. Es gebe auch kein Protokoll für derartige Inspektionen. Es habe kein Treffen mit IAEA-Chef Rafael Grossi in der Schweiz gegeben, fügt er hinzu. Der Iran werde jedoch seine Verpflichtungen als Mitglied des Atomwaffensperrvertrags und im Rahmen seines Sicherheitsabkommens mit der IAEA weiterhin erfüllen.Iran meldet mehr als 3.500 KriegstoteIm Iran sind im Zuge der Angriffe der USA und Israels nach Angaben der Justiz 3.519 Menschen getötet worden. Dabei handele es sich um neueste Zahlen der Gerichtsmedizin, sagte Justizsprecher Asghar Dschahangir der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna am Montag. Einen konkreten Zeitrahmen nannte Dschahangir nicht. Mitte April hatte die iranische Gerichtsmedizin bereits als endgültig bezeichnete, etwas niedrigere Zahlen (3.375) veröffentlicht. Damals hieß es, unter den Toten seien 496 Frauen sowie 383 Kinder und Minderjährige. Den neuen Angaben nach wurden 517 Frauen getötet, Zahlen zu Kindern und Minderjährigen wurden nicht mitgeteilt. Im April hieß es, die meisten Opfer habe es in der Hauptstadt Teheran, in der Stadt Isfahan im Zentrum des Landes sowie in der Küstenprovinz Hormusgan gegeben. Die tatsächliche Zahl der Toten könnte deutlich höher liegenUS-Energieminister: Ölverkehr wie vor dem Krieg – Daten widersprechenDer Ölverkehr durch die Straße von Hormus ist nach Angaben von US-Energieminister Chris Wright wieder auf Vorkriegsniveau – Datenanalysen widersprechen dieser Darstellung allerdings. Als US-Präsident Donald Trump erklärte, aus der Straße von Hormus „fließe viel Öl heraus“, sagte Wright, Öl und Erdgas würden dort auf „Vorkrisenniveau“ transportiert. „Wir können sogar darüber hinausgehen, und wir werden darüber hinausgehen“, fügte Wright hinzu. Trump behauptete anschließend, es habe vor zwei Tagen einen Rekord beim Öltransport durch die Meerenge gegeben.Keine dieser Aussagen trifft nach Angaben der Daten- und Analysefirma Kpler zu. Irans Chefunterhändler: Straße von Hormus unter iranischer KontrolleDer iranische Parlamentspräsident und Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf hat die iranische Kontrolle über die Straße von Hormus bekräftigt. Nach dem Ende der ersten Gesprächsrunde über ein Abkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs äußerte sich Ghalibaf gegenüber iranischen Staatsmedien auf dem Rückflug aus der Schweiz. Er betonte, dass die Meerenge von Iran verwaltet werde und dabei internationalen Gesetzen folgen solle. „Hoffentlich können wir die Passage wieder aktivieren und den Wohlstand für die regionale und globale Wirtschaft zurückbringen“, sagte er.Zudem bestätigte Ghalibaf, dass bei den Gesprächen mit den USA auch die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte sowie der Verkauf iranischen Öls thematisiert worden seien.Israelische Führung: Keine Kompromisse bei Sicherheitszone im SüdlibanonIsrael will die Sicherheitszone im Südlibanon nach Angaben von Regierung und Militär aufrechterhalten. Die Armee werde weiterhin vorgehen, um Bedrohungen für israelische Soldaten und Bürger zu „neutralisieren“ und die Infrastruktur von Extremisten zu zerstören, teilen der israelische Ministerpräsident, der Verteidigungsminister und der Armeechef in einer gemeinsamen Erklärung nach einer Sicherheitsberatung mit. Die Sicherheit der israelischen Bürger und der Streitkräfte werde „ohne Kompromisse ihr leitendes Prinzip bleiben“, heißt es in der Mitteilung weiter.Trump kritisiert vor Rutte-Besuch europäische Nato-PartnerKurz vor einem Besuch von Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Washington hat US-Präsident Donald Trump mehreren europäischen Verbündeten erneut mangelnde Unterstützung vorgeworfen. Die USA hätten über Jahre enorme Summen für den Schutz Europas ausgegeben, sagte Trump im Weißen Haus. Als Washington selbst Hilfe erbeten habe gegen den Iran, seien wichtige Partner jedoch nicht für die Vereinigten Staaten da gewesen.Trump nannte dabei Großbritannien, Deutschland und Italien. „Wir haben sie gebeten zu kommen, und sie waren nicht für uns da“, sagte er. Konkreter wurde er dabei nicht. US-Regierungsvertreter hatten Nato-Verbündeten bereits zuvor mehrfach vorgeworfen, die USA im Krieg gegen den Iran nicht ausreichend unterstützt zu haben. Trump: Respekt entscheidend für Lösung im Iran-KriegUS-Präsident Donald Trump hat die Fortschritte in den Verhandlungen mit dem Iran mit dem Ziel einer Beendigung des Krieges hervorgehoben und dabei auf die Bedeutung gegenseitigen Respekts verwiesen. „Solange sie uns respektieren - ich möchte nicht das Wort Angst verwenden, weil das unpassend ist -, solange sie uns respektieren, werden wir keine Probleme haben“, sagte Trump am Montag (Ortszeit) im Oval Office. Er äußerte sich im Zusammenhang mit den Gesprächen zwischen US-Vertretern und iranischen Unterhändlern in der Schweiz.Die Gespräche unter Leitung von US-Vizepräsident JD Vance sollen eine Grundlage für eine mögliche endgültige Einigung zur Beendigung des Konflikts schaffen. Dabei ging es unter anderem um die Offenhaltung der strategisch wichtigen Straße von Hormus sowie um die Lage im Südlibanon.Datenanalyse: Schiffe verkehren in Straße von HormusIm Verlauf des Wochenendes haben Dutzende Schiffe die Straße von Hormus durchquert. Wie aus Aufzeichnungen des Datenanalyseunternehmens Kpler hervorgeht, wurden 71 Durchfahrten in der strategisch wichtigen Meerenge bestätigt, über die vor dem Iran-Krieg etwa ein Fünftel des weltweit gehandelten Rohöls verschifft wurde. Allein 35 Durchfahrten zählte das Unternehmen am Samstag. Vor dem Krieg passierten durchschnittlich zwischen 100 und 130 Schiffe die Meerenge pro Tag.Die wichtigste Route dort ist weiterhin nicht für den Verkehr freigegeben und gilt als vermint. Aktuell nutzen Schiffe eine Route weiter nördlich, die durch iranische Gewässer verläuft, sowie eine Südroute durch Gewässer des Omans.Iran: Freigabe von 12 Mrd Dollar iranischer Guthaben unterschriebenDer Iran erklärt, bei den jüngsten Gesprächen in der Schweiz seien die Unterschriften gesetzt worden unter die Vereinbarung, zwölf Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Guthaben freizugeben. Zudem hätten beide Seiten sich geeinigt, einen Kommunikationsweg für Schiffsdurchfahrten in der Straße von Hormus zu etablieren, um einen Konflikt zu vermeiden.Iran: Keine Verhandlungen über Atomprogramm bei Treffen mit USADer Iran verhandelt nach eigenen Angaben bei den Gesprächen mit den USA in der Schweiz nicht über sein Atomprogramm. Zudem gehe die Islamische Republik auch keine neuen Verpflichtungen ein, meldet die staatliche Nachrichtenagentur IRNA unter Berufung auf das Außenministerium in Teheran. Die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) werde im Rahmen der bestehenden Verfahren fortgesetzt, heißt es weiter. Dies stehe jedoch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des iranischen Parlaments und der Entscheidungen des Obersten Nationalen.Mehrere Tote nach Explosion an Gasanlage in KatarBei einer Explosion und einem anschließenden Brand an der Gasanlage Ras Laffan in Katar sind nach Angaben der Regierung 13 Arbeiter ums Leben gekommen. Außerdem seien 66 Menschen verletzt worden, teilte Energiestaatsminister Saad al-Kaabi bei einer Pressekonferenz mit. Bei den Todesopfern handle es sich um Staatsangehörige aus Indien und Pakistan. Unter den Verletzten befinden sich demnach auch Katarer. Al-Kaabi betonte, bei dem Vorfall habe es sich um einen Unfall gehandelt. Hinweise auf Sabotage oder eine feindliche Handlung gebe es nicht. Der Brand und die Explosion hätten sich am Vorabend gegen 22.30 Uhr Ortszeit ereignet. Rubio wirbt am Golf für Iran-Abkommen – Golfstaaten sehen Abkommen kritischUS-Außenminister Marco Rubio reist in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), nach Kuwait und Bahrain, um bei den Verbündeten für das vorläufige Iran-Abkommen der Regierung in Washington zu werben. In Bahrain trifft er zudem Vertreter des Golf-Kooperationsrates, teilt sein Ministerium mit. Erläutert würden insbesondere die Bemühungen, eine freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu sichern, sagt ein Sprecher. Mehrere Golfstaaten sehen die von US-Präsident Donald Trump unterzeichnete Absichtserklärung kritisch, da sie unter anderem einen 300 Milliarden Dollar schweren Wiederaufbaufonds für die Regierung in Teheran vorsieht und das iranische Raketenprogramm ausklammert.USA erlauben Verkauf von iranischem ÖlDas US-Finanzministerium erteilt eine vorübergehende Generallizenz für iranische Ölprodukte. Diese beinhalte die Produktion, die Lieferung und den Verkauf von Rohöl sowie petrochemischen Produkten und Erdölprodukten iranischen Ursprungs bis zum 21. August, teilt das Ministerium mit. Die Genehmigung umfasse auch den Import dieser Produkte in die USA.In der Absichtserklärung, die vergangene Woche von den beiden Regierungen unterzeichnet wurde, stimmten die USA Ausnahmeregelungen für den Export von iranischem Rohöl sowie zu. Dies gilt auch für damit verbundene Dienstleistungen wie Bankgeschäfte, Versicherungen und Transporte. Transaktionen mit Nordkorea oder Kuba sind von der Lizenz ausgeschlossen. (Archivfoto) Die Flaggen des Iran und der nationalen iranischen Ölgesellschaft (NIOC) wehen auf einem Gasfeld in Assalouyeh dpaTanker-Verkehr durch Straße von Hormus zieht anNach einer Flaute am Sonntag hat sich der Verkehr von Öltankern durch die Straße von Hormus leicht belebt. Zwei Rohöltanker mit knapp zwei Millionen Barrel Öl an Bord durchfuhren die Meerenge, wie aus Daten von Schiffsverfolgungsdiensten hervorgeht. Zudem fuhren zwei Supertanker, die zusammen bis zu vier Millionen Barrel Rohöl transportieren können, durch die Meerenge in den Golf. Eines der Schiffe gab den irakischen Hafen Basra als Ziel an, wie aus separaten Schiffsverfolgungsdaten und einer Analyse von Kpler hervorgeht. Der Verkehr macht jedoch nur einen Bruchteil der durchschnittlich 125 Schiffspassagen pro Tag vor Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar aus. Der Iran hatte die Passage der Straße von Hormus vor seiner Küste als Reaktion darauf blockiert.Vance nennt Iran-Gespräche gute Grundlage für AbkommenUS-Vizepräsident JD Vance hat die Gespräche mit dem Iran als gute Grundlage für ein erfolgreiches Abkommen zur Beendigung des Kriegs mit dem Iran bezeichnet. „Wir haben das Haus noch nicht gebaut, aber wir haben ein erfolgreiches Fundament geschaffen, um für das amerikanische Volk ein gutes Ergebnis zu erzielen“, sagte Vance am Montag. Er und der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Kalibaf beendeten am Montag eine erste Gesprächsrunde. Der Vizepräsident deutete zudem an, dass die US-Regierung der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte zustimmen könnte, sofern die Mittel für den Kauf von amerikanischem Soja, Mais und Weizen verwendet würden. Er sagte, der US-Unterhändler Jared Kushner, der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, habe diese Idee gemeinsam mit Vertretern aus Katar entwickelt. Katar würde Vance zufolge bei diesem Verfahren ein Mitspracherecht haben. Das Geld, das durch die Aufhebung von Sanktionen verfügbar werde, komme so dem Wohl des iranischen Volkes zugute.Vance: Iran will Atominspektionen zulassenIn den Verhandlungen mit den USA hat der Iran nach den Worten von US-Vizepräsident JD Vance zugestimmt, wieder Atominspektionen zuzulassen. Die Regierung in Teheran habe zudem eingewilligt, Mechanismen für die Verwaltung eingefrorener Vermögenswerte und die Einhaltung von Waffenruhen zu schaffen, erklärt Vance nach den Beratungen in der Schweiz. Er nennt zudem einen Mechanismus, um die für die Schifffahrt wichtige Straße von Hormus offen zu halten. Die technischen Gespräche sollen in den kommenden Tagen und Wochen fortgesetzt werden. Die Verhandlungen über die Atominspektionen könnten bereits in dieser Woche beginnen, sagt Vance. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. 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