Die umstrittenen Trinkpausen bei dieser WM, die von der Fifa unabhängig von den vorherrschenden Temperaturen vorgeschrieben werden, sorgen weiterhin für Diskussionsstoff. Nun hat sich auch Englands deutscher Coach Thomas Tuchel zu den „Hydration Breaks“ geäußert, denen er eine gewisse Einflussnahme auf das Spiel zuschreibt.
„Es unterbricht und verändert den Rhythmus des Spiels mehr, als ich gedacht habe“, findet Tuchel, der mit den „Three Lions“ am Dienstagabend gegen Ghana (23. Juni, 22 Uhr MESZ) sein zweites Gruppenspiel bestreitet. „Es unterteilt das Spiel quasi in vier Viertel, das verändert schon den Charakter eines Fußballspiels.“
Hinsichtlich seiner Trainerrolle spricht er den dreiminütigen Breaks sogar etwas Gutes zu, „weil ich Einfluss nehmen kann“, so der deutsche Coach, dessen Mannschaft mit einem torreichen 4:2 gegen Kroatien erfolgreich in die WM gestartet ist. Aus Gründen der Fairness sollten die Pausen dann aber, wie es die Fifa vorsieht, bei allen Spielen realisiert werden – auch wenn für das Spiel seiner Mannschaft gegen Ghana in Boston nur 20 Grad und Regen vorhergesagt sind.
Während der Trinkpause: Thomas Tuchel gibt seinen Spielern im Spiel gegen Kroatien Anweisungen.












