Deutsche Katholiken, allen voran die Bischofskonferenz, hatten sich dafür eingesetzt, dass auch Laien in einem Gottesdienst predigen dürfen. Das lehnte Rom nun ab. Laut der Deutschen Bischofskonferenz habe das zuständige Dikasterium des Vatikans, das vergleichbar mit einem Ministerium ist, in einem Brief an die Bischofskonferenz erklärt, dass es einer nicht geweihten Person nicht gestattet sei, eine Predigt in einer Eucharistiefeier zu halten.Der Wunsch aus Deutschland war ein Resultat des sogenannten Synodalen Weges, der die katholische Kirche in Deutschland weiterentwickeln will. Die Bischofskonferenz hatte in diesem Zusammenhang eine Ausnahme, ein sogenanntes Indult, beantragt.Rom weise darauf hin, dass es möglich sei, außerhalb von Eucharistiefeiern und dieser bestimmten Predigtform an der Verkündigung teilzuhaben, teilte die Bischofskonferenz mit. Übersetzt heißt das, Gläubige könnten sich auch außerhalb einer Messe für ihren Glauben einsetzen. Den Vatikanvertretern scheint das zu genügen.Mehr in Kürze.