Sie habe, sagt Katharina Dröge, „viel über das Heizungsgesetz nachgedacht“. Jenes Gesetz, das vom Boulevard zu „Habecks Heiz-Hammer“ gemacht wurde, und das wie kein anderes Vorhaben für den Niedergang der Grünen in der Ampelkoalition stand. „Wenn die eine Seite mit Emotionen argumentiert und die andere antwortet mit Fakten – das funktioniert nicht“, sagt Dröge, die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag. Und genau so war es ja auch, vor drei Jahren. Am Ende wurde das Gesetz zwar verabschiedet, aber es markierte auch einen Wendepunkt in der Klimapolitik: Den Augenblick, in dem diese Politik bei allen anklopfte, um in den Heizungskeller zu gelangen. Und die meisten Bürger die Tür lieber nicht aufmachen wollten.
Grünen-Fraktionschefin Dröge fordert kommunikativen Kurswechsel in der Klimapolitik
Dröge arbeitet den Niedergang der Klima-Euphorie auf und findet darin eine Menge Hinweise für die eigene Partei. Zum Beispiel den, Menschen wieder im Herzen zu erreichen.







