PfadnavigationHomeRegionalesHamburgArt-Invest Real EstateDeutsche Bank in der Hamburger City wird runderneuert – und bekommt ein CaféStand: 10:09 UhrLesedauer: 3 MinutenDas altehrwürdige Gebäude der Deutschen Bank liegt gegenüber der Handelskammer. Wie auf dieser Animation soll der Bereich einmal aussehenQuelle: beyond visual arts GmbHEin Bankpalast der Kaiserzeit zieht in die Gegenwart: Die Deutsche Bank lässt ihren Hauptsitz am Adolphsplatz von Art-Invest sanieren und verwandelt ihn mit Atrium, Büros und Café in einen Ort, der den Hamburger Stadtkern beleben soll.Das traditionsreiche Gebäude der Deutschen Bank in der Hamburger Innenstadt wird ab 2028 grundlegend modernisiert. Während der dreijährigen Bauphase zieht die Bank mit Filiale und Teilen ihrer Belegschaft vorübergehend an andere Standorte. Nach Abschluss der Arbeiten soll am Adolphsplatz nicht nur eine neue Filiale entstehen, sondern auch ein öffentlich zugängliches Café am Alten Wall.Die Deutsche Bank investiert in ihren Hamburger Hauptsitz am Adolphsplatz und lässt das denkmalgeschützte Gebäudeensemble in bester Innenstadtlage ab 2028 umfassend sanieren und neu aufstellen, wie am Dienstag bekannnt wurde. Das Haus am Adolphsplatz, seit mehr als 140 Jahren mit der Bank verbunden, soll bis 2031 revitalisiert werden. Eigentümerin ist künftig Art-Invest Real Estate, die den Standort erworben hat und das Vorhaben gemeinsam mit der Bank entwickelt.Die Deutsche Bank sieht das Projekt auch als ein Bekenntnis zum Standort im Zentrum der Stadt. Das Gebäude liegt zwischen Rathaus, Handelskammer, Neuer Wall und Nikolaiquartier – also in einer der markantesten und publikumsstärksten Lagen Hamburgs. Entsprechend hebt die Bank die Bedeutung des Hauses für ihre Präsenz in der Hansestadt hervor. Martin Tuens, stellvertretender Leiter Global Real Estate der Deutschen Bank, sagt laut Mitteilung: „Die Deutsche Bank am traditionsreichen Adolphsplatz gehört zu unseren prominentesten Standorten. Als Deutsche Bank bekennen wir uns mit dieser Investition im Herzen der City sehr klar zu Hamburg und der Metropolregion.“Geplant ist eine umfassende, denkmalgerechte Revitalisierung. Vorgesehen sind unter anderem ein offenes, überdachtes Atrium, neue Büroflächen, eine Dachterrasse und eine neu konzipierte Filiale im Erdgeschoss am Adolphsplatz. Ein Punkt dürfte auch über die Bank hinaus Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Am Alten Wall soll ein öffentlich zugängliches Café entstehen. Nach Angaben von Art-Invest soll es zur Belebung des öffentlichen Raums beitragen und den Alten Wall als urbanen Aufenthaltsort weiter stärken.Lesen Sie auchGerade dieser Baustein passt zur besonderen Lage des Gebäudes. Der Alte Wall ist in den vergangenen Jahren zu einer der prominentesten Adressen der Innenstadt umgebaut worden. Mit dem geplanten Café öffnet sich das traditionsreiche Bankhaus künftig ein Stück weit stärker zur Stadt hin. Art-Invest sieht das Projekt denn auch nicht nur als Immobilienentwicklung, sondern als Teil der weiteren Aufwertung des Quartiers. Geschäftsführer Martin Wolfrat sagt: „Der Alte Wall ist seit 2014 ein Herzensprojekt von uns und wir sind stolz darauf, die Entwicklung dieses besonderen Quartiers konsequent vorantreiben und einen historisch bedeutsamen Standort in direkter Nähe zum Rathaus in die Zukunft führen zu dürfen.“Drei Jahre lang gibt es ErsatzlösungenWährend der Bauzeit von 2028 bis 2031 wird die Deutsche Bank ihren angestammten Sitz vorübergehend räumen. Das Kundengeschäft und interne Abteilungen sollen an andere Standorte in der Stadt verlagert werden. Die internen Bereiche ziehen nach Angaben der Bank unter anderem in das Bürocenter Emporio am Valentinskamp sowie in das HanseAtrium in Hammerbrook. Dort nutzt die Bank bereits heute Flächen, die bis 2026/27 renoviert und erweitert werden sollen. Für Kunden der Filiale am Adolphsplatz sollen die bekannten Ansprechpartner nach Angaben der Bank erhalten bleiben.In Hamburg beschäftigt die Deutsche Bank derzeit insgesamt rund 1900 Mitarbeiter, davon etwa 750 am Adolphsplatz. Nach Abschluss der Arbeiten soll das Gebäude über rund 16.450 Quadratmeter Mietfläche verfügen. Einen Großteil davon will die Deutsche Bank langfristig weiter nutzen. Nach Angaben von Art-Invest liegt die Vorvermietungsquote schon jetzt bei etwa 75 Prozent.jlau