Forscher messen unerwartet viel CO2 in den Organismen im Meeresboden
Anders als Forscher dachten: Pilze in der Nähe der Fjorde binden Kohlenstoff
Einzigartige Pilz-WG im Sediment
Ungefähr so viel CO2 wie in der Atmosphäre
Bisher sind Pilze vor allem als ökologische Player in Feld, Wald und Wiese bekannt. Unterschätzt wurde bisher ihre Bedeutung als Kohlenstoffspeicher im Meeresboden, wie neue Forschungsergebnisse zeigen. Ein internationales Team um William Orsi von der LMU München hat dazu Proben aus arktischen Fjorden untersucht. „Unsere Studie zeigt, dass Pilze im arktischen Ozean durch ihren hocheffizienten Stoffwechsel erheblich zur Kohlenstoffspeicherung in Sedimenten beitragen können. Dies ist wichtig, weil es sich um einen bislang unbekannten Mechanismus der mikrobiellen Kohlenstoffspeicherung in Fjorden handelt“, sagt Orsi.










