PfadnavigationHomePolitikDeutschlandArtikeltyp:LivetickerAltersvorsorge770 Euro mehr – Rentenkommission erwartet deutliches Plus dank KapitalrenteStand: 08:23 UhrHeute übergibt die Rentenkommission ihre Empfehlungen an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundessozialministerin Bärbel Bas (SPD). Danach will das Gremium der Öffentlichkeit die Vorschläge erläutern.Heute ist der Tag der Rente: Die Reformvorschläge der Kommission werden an die Bundesregierung übergeben. Ein Rechenbeispiel zeigt, was die neue dritte Renten-Säule Durchschnittsverdienern bringen könnte. Alle Renten-News im Liveticker.Nach der Rentenkommission ist jetzt die Bundesregierung am Zug. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) nehmen die 33 Empfehlungen des Expertengremiums am Vormittag im Kanzleramt entgegen und äußern sich dazu. Gegenwind kommt schon aus diversen Richtungen.Verfolgen Sie alle Entwicklungen zur Rentenreform im Liveticker:08:16 Uhr – Dienstag, 23. Juni770 Euro mehr dank KapitalrenteDie Rentenkommission erhofft sich von ihrem Vorschlag einer Kapitalrente langfristig ein deutliches Rentenplus für die Versicherten. „Laut unseren Vorausberechnungen könnte der sogenannte Eckrentner im Mittel nach 20 Jahren Ansparzeitraum in der Kapitalrente auf 150 Euro mehr Rente monatlich kommen, nach 45 Jahren sogar auf über 770 Euro mehr“, sagte Kommissionsmitglied Tabea Bucher-Koenen dem „Spiegel“. Sie ist Leiterin des Forschungsbereichs Altersvorsorge und nachhaltige Finanzmärkte an der Universität Mannheim. Bei den Werten handelt es sich dem Bericht zufolge um sogenannte Realwerte, bezogen auf das Preisniveau des Jahres 2026. Der sogenannte Eckrentner ist eine Bezugsgröße in Rentendebatten: Darunter wird ein fiktiver Rentner verstanden, der 45 Jahre gearbeitet und immer genau das Durchschnittseinkommen verdient hat. Seine Bruttorente liegt nach der im Juli wirksamen Rentenerhöhung bei 1.913,40 Euro. 07:55 Uhr – Dienstag, 23. JuniGrimm für Abschaffung der MinijobsWirtschaftsweise Veronika Grimm begrüßt den Vorschlag, Minijobs weitgehend abzuschaffen. „Dies würde vor allem die Arbeitsanreize für Geringverdiener massiv erhöhen“, sagte sie der „Rheinischen Post“.Weiter meinte Grimm, es sei richtig, „die Beamten nicht in die gesetzliche Rentenversicherung zu integrieren. Es würde, wie die Kommission richtigerweise anmerkt, nichts bringen – außer einen enormen Aufwand.“Veronika GrimmQuelle: picture alliance/ABBfoto/-07:52 Uhr – Dienstag, 23. Juni6000 Euro dank neuer ZusatzrenteDie Zusatzrente aus Kapitalanlagen ist laut Versicherungslobby GDV ein wichtiger Baustein, um den Lebensstandard im Alter zu sichern. „Ein heute 30-jähriger Versicherter mit durchschnittlichem Einkommen, der ab 2027 entsprechend den Kommissionsvorschlägen kapitalgedeckt in der gesetzlichen Rente vorsorgt, könnte bis zum Renteneintritt rund 181.000 Euro Versorgungskapital aufbauen“, sagte der stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführer Moritz Schumann. „Sein erster Jahresbeitrag im Jahr 2027 läge bei knapp 1050 Euro. Daraus könnten bei vorsichtiger Rechnung etwa 6050 Euro Jahresrente brutto entstehen.“07:47 Uhr – Dienstag, 23. JuniMerz und Bas sind jetzt am Renten-ZugHeute ist Tag der Rente: Die Kommission der Bundesregierung übergibt um 9 Uhr ihre Vorschläge für eine Reform der Alterssicherung an Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Danach wird es um 9.15 Uhr eine Pressekonferenz geben.Vorab waren schon einige Vorschläge bekannt geworden – unter anderem die Abschaffung der „Rente mit 63“, eine Koppelung des Rentenalters an die Lebenserwartung und eine verpflichtende, kapitalgedeckte Zusatzrente.mit dpa/AFP/Reuters/AP
Rente im Liveticker: ++ 770 Euro mehr – Rentenkommission erwartet deutliches Plus dank Kapitalrente ++ - WELT
Heute ist der Tag der Rente: Die Reformvorschläge der Kommission werden an die Bundesregierung übergeben. Ein Rechenbeispiel zeigt, was die neue dritte Renten-Säule Durchschnittsverdienern bringen könnte. Alle Renten-News im Liveticker.
Die Rentenkommission empfiehlt eine Kapitalrente als dritte Säule; Durchschnittsverdienende erhalten nach 45 Jahren etwa 770 Euro monatlich zusätzlich. Hybrid-Rentensysteme beeinflussen Tech-Talentakquisition und Personalbudgets in Deutschland strukturell.












