75 Jahre Goethe-Institut: Das Institut der Vielen
Das Goethe-Institut wird 75. Gegründet sechs Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, steht es heute für die offene Kultur der Bundesrepublik.
In Afrika gab es Anfang der 1960er noch keine Goethe-Institute, wie Wulf Köpke, rechte Hand des damaligen Präsidenten, zeigt
Gerhard Rauchwetter/dpa/picture alliance
Nichts ist selbstverständlich. Als 1952 das erste Auslandsinstitut des Goethe-Instituts in Athen eröffnete, war die Bundesrepublik gerade mal drei Jahre jung. Fast zeitgleich hatte sich etwas weiter östlich die DDR als Staat konstituiert. In Konkurrenz zu Goethe als dem kulturellen Markenbotschafter Westdeutschlands zog das „bessere Deutschland“ in Gestalt der DDR nach. 1956 eröffnete sie ihr erstes Kultur- und Informationszentrum, kurz KIZ, im sozialistischen Bruderstaat Tschechoslowakei in Prag. Weitere sollten folgen.









