Und wieder geht eine Nachricht um die Welt, die die Grausamkeit der Islamischen Republik jedem vor Augen führt, der bereit ist hinzusehen: Die 29 Jahre alte Sängerin Parastoo Ahmadi ist zu 74 Peitschenhieben und zwei Jahren Berufsverbot verurteilt worden. Warum? Weil sie im Dezember 2024 ein Konzert gegeben hatte – in schulterfreiem Kleid und mit offenen Haaren. Das reicht dem Regime für eine solch barbarische Strafe. Schließlich ist es Frauen seit der Revolution 1979 verboten, in der Öffentlichkeit zu singen. Und was einer Frau droht, die ihr Haar nicht bedeckt, ist spätestens seit dem Tod von Jina Mahsa Amini klar. Wegen eines angeblichen Verstoßes gegen das Kopftuch-Gesetz wurde sie 2022 festgenommen und zu Tode geprügelt, was damals die „Frau, Leben, Freiheit“-Proteste auslöste.