PfadnavigationHomeSportFußballWMNationalmannschaftNmecha ist nicht transfeindlich, sagt der DFB-BossStand: 13:05 UhrLesedauer: 2 MinutenNationalspieler Felix Nmecha hat während und nach dem WM-Auftaktspiel öffentlich seinen christlichen Glauben bekundet und gebetet. Das sorgt für Kritik, vor allem aus dem linken Lager. „Den Vogel hat die taz abgeschossen und schrieb – Fußballprofi mit Christusfimmel“, sagt Kolumnist Jan Fleischhauer.Felix Nmecha lebt seinen christlichen Glauben öffentlich. Ihn begleiten aber auch Vorwürfe der Homophobie und Transfeindlichkeit. DFB-Präsident Neuendorf hält diese Anwürfe für falsch. Seine Aussagen sind bemerkenswert.DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat Nationalspieler Felix Nmecha gegen Vorwürfe der Homophobie und Transfeindlichkeit in Schutz genommen. In einem Interview mit RTL und ntv stellte sich der Verbandschef demonstrativ hinter den Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund und erklärte, er habe keinen Zweifel an dessen Distanzierung von entsprechenden Positionen.„Wir haben seinerzeit diese Berichterstattung im DFB verfolgt, wir haben seine Einlassungen dazu gehört“, sagte Neuendorf. Nmecha habe die Vorwürfe damals eingeordnet und sich davon distanziert. „Er hat das zurechtgerückt, sich auch klar positioniert und distanziert von solchen Vorwürfen der Homophobie.“Auf die Frage, ob er dem Nationalspieler diese Aussagen aus voller Überzeugung abnehme, antwortete Neuendorf eindeutig. „Ja, das würde ich schon so sagen. So wie ich ihn kenne oder erlebe, das sehe ich so.“„Thank you Jesus!“, schreibt NmechaDie Debatte um Nmecha begleitet den 25-Jährigen bereits seit mehreren Jahren. Als Borussia Dortmund ihn im Sommer 2023 vom VfL Wolfsburg verpflichtete, hatte der Transfer für heftige Diskussionen gesorgt. Hintergrund waren Inhalte, die Nmecha zuvor in sozialen Netzwerken geteilt hatte und die von Kritikern als homophob oder queerfeindlich bewertet wurden.Der Mittelfeldspieler wies diese Vorwürfe damals zurück. Er betonte mehrfach, weder homophob noch transphob zu sein. Dennoch riss die Diskussion über seine öffentlichen Äußerungen und seinen christlichen Glauben nie vollständig ab.Lesen Sie auchWährend der Weltmeisterschaft ist das Thema erneut aufgekommen. Nach dem 7:1-Auftaktsieg gegen Curacao bildeten Nmecha, Jonathan Tah und mehrere Spieler des Gegners auf Initiative des Dortmunders einen Gebetskreis auf dem Rasen. Die Bilder verbreiteten sich anschließend in sozialen Netzwerken. Nmecha selbst veröffentlichte Fotos der Szene bei Instagram und schrieb dazu: „Thank you Jesus!“Neuendorfs Aussagen sind bemerkenswertAus seiner Sicht verfolgt Nmecha mit seinem öffentlichen Glaubensbekenntnis eine positive Botschaft. Der Mittelfeldspieler stehe für Menschlichkeit und Respekt. „Das nehme ich ihm hundertprozentig ab“, sagte Neuendorf. „Er ist wirklich ein sehr sensibler Mensch und steht für diese christlichen Werte. Das ist ja zunächst mal etwas Positives.“Lesen Sie auchDie Aussagen des DFB-Präsidenten sind bemerkenswert, weil sich der Verband in der Vergangenheit bei gesellschaftspolitischen Debatten um Nationalspieler meist zurückhaltend geäußert hatte. Nun positioniert sich Neuendorf deutlich und stärkt Nmecha öffentlich den Rücken, macht das Thema so aber auch wieder größer.Skaya1 mit dpa
WM 2026: Nmecha ist nicht transfeindlich, sagt der DFB-Boss - WELT
Felix Nmecha lebt seinen christlichen Glauben öffentlich. Ihn begleiten aber auch Vorwürfe der Homophobie und Transfeindlichkeit. DFB-Präsident Neuendorf hält diese Anwürfe für falsch. Seine Aussagen sind bemerkenswert.











