PfadnavigationHomeSportFußballWMStadion in East Rutherford„Betonplatte unter dem Rasen“ – Massive Kritik am nächsten deutschen SpielortStand: 13:22 UhrLesedauer: 2 MinutenDeutschland steht nach zwei Siegen als Gruppenerster im WM-Achtelfinale. Nach Schlotterbecks Verletzung muss Nagelsmann die Abwehr umbauen. Fans fordern einen Startelfeinsatz von Deniz Undav.Deutschland spielt am Donnerstag vor den Toren New Yorks gegen Ecuador. Der dortige Rasen sorgt für Diskussionen. Ein Spieler findet, man könne den Fußballplatz gar nicht als solchen bezeichnen.Vor dem nächsten Auftritt der deutschen Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko herrscht ein großes Rätselraten. Greift Julian Nagelsmann angesichts des bereits feststehenden Gruppensieges tatsächlich zu einer großen Rotation und tauscht die komplette Startelf aus? Oder verzichtet der Bundestrainer doch lieber auf die Maßnahme und nutzt die Partie am Donnerstag (22 Uhr, ARD/MagentaTV und im WELT-Liveticker) gegen Ecuador weiter zum Einspielen seiner Stammformation?Möglicherweise muss sich der Trainer aber nicht nur Gedanken über seine Spieler machen – auch der kommende Spielort sorgt für Diskussionen. Der Rasen in der imposanten Arena in East Rutherford vor den Toren New Yorks hat schon nach wenigen WM-Tagen Kritik hervorgerufen. Lesen Sie auch„Der Platz – ich weiß nicht mal, ob man es so bezeichnen kann. Es ist mehr eine ziemlich harte, steife und künstliche Oberfläche“, sagte Frankreichs Mittelfeldspieler Adrien Rabiot nach der Partie gegen den Senegal (3:1). Und Trainer Didier Deschamps erklärte: „Weil hier eine Betonplatte unter dem Rasen ist, sind die Grasfasern sehr kurz. Der Ball springt anders, und der Platz verändert sich, je nachdem, wie er gewässert wird.“ Die Fifa beschwichtigtDer Fußball-Weltverband sah hingegen nichts Ungewöhnliches. Die Spielfelder aller 16 WM-Stadien befänden sich „in einem hervorragenden Zustand, sowohl was die Bespielbarkeit als auch die Sicherheit der Spieler betrifft“, teilte die Fifa mit. Mehr als fünf Jahre sei geforscht und getestet und mit führenden Rasenexperten und Stadionbetreibern zusammengearbeitet worden.Acht der insgesamt 104 Partien werden im MetLife Stadium ausgetragen. Das Spiel der Deutschen dort ist die vierte Begegnung. Bereits nach dem ersten Spiel gab es Kritik. Brasiliens Stürmer Vinicius Junior erklärte im Anschluss an das 1:1 des Rekordweltmeisters gegen Marokko, dass der Platz schwer bespielbar sei. Lesen Sie auchDurch die Hitze trockne der Rasen schnell aus, sagte er. Das Spiel werde langsam. Es sei schwer, Rhythmus aufzubauen.Tatsächlich sieht der Rasen in der Arena im Vergleich zu den anderen Spielorten aus größerer Entfernung an mehreren Stellen fleckig aus. „Optische Unterschiede bei einigen Spielflächen – ob im Fernsehen oder vor Ort – spiegeln nicht zwangsläufig die Qualität, den Zustand oder die Bespielbarkeit des Rasens wider“, erklärte die Fifa dazu. Für alle Spielorte gäbe es spezielle Bewässerungspläne. Außerdem würden sämtliche Spielflächen während des gesamten Turniers kontinuierlich überwacht, hieß es in einer Erklärung weiter. Die nächste Bewährungsprobe wartet am Donnerstag. Das Finale steht am 19. Juli an. Dann treffen die beiden letzten verbliebenen Mannschaften im Kampf um die WM-Trophäe im MetLife Stadium aufeinander.jb
Deutschland – Ecuador: Kritik am nächsten WM-Stadion – „Betonplatte unter dem Rasen“ - WELT
Deutschland spielt am Donnerstag vor den Toren New Yorks gegen Ecuador. Der dortige Rasen sorgt für Diskussionen. Ein Spieler findet, man könne den Fußballplatz gar nicht als solchen bezeichnen.













