Für entspanntere Urlaubstage gibt etwa das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) derzeit Tipps, wie digitaler Schutz gelingt. Nicht alle sind aktuell, aber Urlaubsreisende sollten dennoch einige Hinweise beachten.

Die Hinweise vom BSI sind recht knapp gehalten. Es gelte, die „digitale Sicherheit bereits vor Reisebeginn mitzudenken. Wer Geräte, Konten und Daten rechtzeitig absichert, reduziert das Risiko, im Urlaub oder nach der Rückkehr unangenehme Überraschungen zu erleben.“ Etwa der Hinweis, Reiseunterlagen nur über vertrauenswürdige Wege abzurufen, hat aktuelle Hintergründe. So wurden viele Hotels, etwa Best Western Hotels, und von ihnen eingesetzte Buchungsplattformen wie Booking von Cyberkriminellen unterwandert, die unbefugt Zugriff auf Buchungsinformationen erlangt haben, die sie dann etwa für Phishing missbrauchen.

Oldies but Goldies

Wer auf Social Media unterwegs ist und dort Inhalte öffentlich teilt, sollte natürlich sparsam mit persönlichen Informationen und etwa Reiseplänen sein, um Betrügern und potenziellen Einbrechern keine verwertbaren Informationen zu liefern. Auch automatische Abwesenheitsnotizen können zu viel verraten.

Weniger „Goldie“ sind jedoch einige der weiteren Tipps: Öffentliche WLANs nur mit Vorsicht nutzen, ist bei weitem nicht mehr so wichtig wie noch vor einigen Jahren. Wir haben inzwischen überall geschützte Serverkommunikation über TLS-Protokolle; wer sich nicht sicher ist, ob irgendwo Klartext-Informationen über den Äther gehen, sollte etwa das WireGuard-VPN in der Fritzbox anwerfen oder eine andere VPN-Software, die bis zu einem vertrauenswürdigen Tunnel-Endpunkt verschlüsselt.