Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID.Hier geht es zum Spielplan, hier zum deutschen Kader, hier zu einer Übersicht über die Spielorte und Stadien, hier zu einem Überblick über alle WM-Teilnehmer und hier zur Schwerpunktseite zur WM mit allen Texten der SZ.Alle Nachrichten und SZ-Geschichten zur WM erhalten Sie auch zweimal täglich mit unseren Newslettern „SZ am Morgen“ und „SZ am Abend“. Hier können Sie sich dafür anmelden.Wichtige UpdatesAnti-ICE-Protest vor dem Atlanta-StadionDeutscher Referee Zwayer bleibt im TurnierDank Curaçao: Deutschland ist GruppensiegerNagelsmann zu Schlotterbeck: "Es sieht nicht ganz so gut aus"Jubel für Undav in der "Old German Beer Hall" Die Kapverden haben es schon wieder getan – das war die NachtWarum mit einer Sensation aufhören? Nach dem 0:0 im Auftaktspiel gegen Europameister Spanien hat es auch der zweimalige Weltmeister Uruguay nicht geschafft, die Kapverden zu bezwingen. In diesem Spiel musste Torhüter Vozinha, dessen Mutter diesmal im Stadion dabei war, zwar zweimal den Ball aus dem Netz holen, allerdings traf der drittkleinste WM-Teilnehmer der Geschichte auch zweimal selbst. Dass Uruguays Torhüter Fernando Muslera beide Male nicht gut aussah? Geschenkt. Trainer Bubista hat nun das nächste Ziel des bisher ungeschlagenen Außenseiters ausgerufen: das Erreichen der K.-o.-Runde.Kurz vor einer Überraschung stand eine weitere Inselnation, allerdings eine etwas südlichere. Neuseeland führte von der 15. bis zur 58. Minute mit 1:0 gegen Ägypten, dann drehte das Team um Mo Salah unter anderem durch ein Tor des Stürmers die Partie und gewann 3:1. In Los Angeles spielte Iran sein zweites Gruppenspiel. Das 0:0 gegen Belgien ist für das Team ein Erfolg und für die Europäer eine Enttäuschung. Aber wie bei allen Spielen Irans ist das Sportliche nur ein Teil der Geschichte. Unser Autor Jürgen Schmieder war im Stadion.Und zum Schluss noch eine besondere Leseempfehlung. Vor genau 40 Jahren fand das WM-Viertelfinale zwischen Argentinien und England in Mexiko statt. Für einige ist es das legendärste Weltmeisterschaftsspiel überhaupt. Einerseits wegen der Vorgeschichte des Falklandkrieges. Vor allem aber wegen Diego Maradona, der in diesem Spiel gleich zwei der berühmtesten Tore der Fußballgeschichte erzielte. Javier Cáceres hat aus Anlass des Jahrestages das Spiel noch mal rekonstruiert – und erklärt unter anderem, warum der Begriff „Hand Gottes“ gar nicht von Maradona stammt.Hoeneß lobt NagelsmannDer zuletzt kritische Ehrenpräsident des FC Bayern, Uli Hoeneß, hat Bundestrainer Julian Nagelsmann für dessen taktische Entscheidungen bei der Fußball-WM gelobt. Die DFB-Auswahl habe beim 2:1 am Samstag gegen die Elfenbeinküste, das letztlich den Gruppensieg brachte, „kämpferisch Unglaubliches geleistet“, sagte Hoeneß am Rande des Basketballfinales der Bayern gegen Alba Berlin beim Streamingdienst Dyn.Zwar sei der Weg zum Titel noch weit, weil „noch schwere Brocken“ warteten. „Wenn sie allerdings so zu einer Mannschaft zusammenwachsen, und der Trainer immer so gut austauscht wie gestern, dann könnte es etwas werden“, sagte Hoeneß. Die beiden Treffer zum Sieg hatte der von Nagelsmann eingewechselte Deniz Undav erzielt.Hoeneß hatte Nagelsmann im Mai in mehreren Interviews unter anderem vorgehalten, dass er bei dem früheren Bayern-Coach „die Bereitschaft“ vermisse, zuzuhören und etwas anzunehmen. Nagelsmann hatte darauf im ZDF-„Sportstudio“ unter anderem mit dem Satz reagiert: „Uli darf immer etwas zu mir sagen. Ich habe großen Respekt vor seinem Lebenswerk.“ Ein Messi – 26 Meter hochBesondere Ehre für Lionel Messi: Die Kleinstadt Cultral Có hat dem Weltmeister eine riesige Statue in seiner Heimat Argentinien gewidmet. Das Monument, das während der laufenden Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada feierlich eingeweiht wurde, ist 26 Meter hoch und wiegt 70 Tonnen.Die vom einheimischen Künstler Aldo Beroisa geschaffene Skulptur befindet sich an der Nationalstraße 22, einer der Hauptzufahrtstraßen in die Provinz Neuquén im Südwesten Argentiniens. Cultral Có hat etwa 35 000 Einwohner und eine tiefe Verbundenheit zur Ölindustrie. Die Statue, die Volksheld Messi auf Knien mit dem WM-Pokal 2022 zwischen den Beinen zeigt, soll den Tourismus ankurbeln.Die bislang größte Messi-Statue im indischen Kalkutta (Foto unten), die der Superstar im Dezember 2025 selbst feierlich enthüllt hatte, musste Anfang Juni aufgrund von Sicherheitsbedenken wieder abgebaut werden. Über einen neuen Standort des 21 Meter hohen Monuments muss erst noch entschieden werden.Kapverde, was ist das?Wie unscheinbar die Partie auch auf den ersten Blick wirken mag: Das privat organisierte Public Viewing auf Granville Island inmitten von Vancouver ist konsequent gut gefüllt. Ecuador-Curacao am Samstagnachmittag? Große Menschenmenge! Belgien-Iran am Sonntag? Wegen Überfüllung kein Einlass mehr. Uruguay-Kapverde am Sonntag? Nur noch Restsitze frei. Die Kanadier haben ihr Fußballturnier schon ins Herz geschlossen, die Stimmung zählt hier wohlgemerkt mehr als die Nationen, die im Fernsehen auf dem Feld stehen. Passend dazu fragen zwei junge Kanadier Mitte der ersten Halbzeit, wer da überhaupt spiele. Auf die Auskunft "Das sind die Kapverden" folgt als Antwort: "Where the f*** is that?". Woraufhin einem nichts übrig bleibt als eine kleine Geografiestunde zum Thema Westafrika und seine Inselstaaten zu geben. Erleichterung folgt beim Reporter allerdings, als die beiden immerhin Deutschland kennen.Nach WM-Fiasko: Tunesischer Spieler rechnet mit Verband abNach zwei völlig verkorksten Auftritten und dem vorzeitigen WM-Aus hat Tunesiens Abwehrspieler Ali Abdi seinem Verband Vorwürfe gemacht. „Wir reisen zu einer Weltmeisterschaft mit Spielern, die noch nie zusammen gespielt haben.“ Man könne sich nicht auf eine Weltmeisterschaft vorbereiten, indem man nur ein paar Spiele gegen Gegner bestreite, die sich jahrelang vorbereitet haben, sagte Abdi im Interview mit dem Sender Bein Sports Mena.Auf das 1:5-Fiasko im Auftaktspiel gegen Schweden folgte ein ebenso enttäuschendes 0:4 gegen Japan. „Wenn man sich die japanischen Spieler ansieht, sind sie dieselbe Mannschaft wie 2022, während wir unsere Mannschaft bei jedem Turnier ausgetauscht haben“, sagte der Verteidiger. Mehrfach wischte sich Abdi Tränen aus dem Gesicht.Tunesien war mit großen Ambitionen angereist und wollte erstmals in seiner Geschichte die K.o.-Phase erreichen, nun hat das Team nach zwei Spielen null Punkte und 1:9 Tore. „Ich entschuldige mich bei den tunesischen Fans“, sagte Abdi. Der tunesische Verband hatte sich nach dem ersten Spiel von Sabri Lamouchi getrennt und kurzfristig Hervé Renard als Coach verpflichtet.TOPSKILLS SPORTS UK on Instagram: "🚨💣 Tunisia defender Ali Abdi broke down in tears while denouncing the national association after the team’s elimination.