PfadnavigationHomeSportFußballWMTrainer klagt an„Mangel an Fairplay“ – Schwere Vorwürfe der Elfenbeinküste ans deutsche TeamStand: 13:45 UhrLesedauer: 2 MinutenDeutschland gewinnt einen packenden WM-Krimi gegen die Elfenbeinküste mit 2:1. Durch den Führungstreffer von Franck Kessié gerät die DFB-Elf trotz Überlegenheit in Rückstand. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann tut sich lange schwer, ehe die Joker stechen. Die Higlights im Video.Nach der Niederlage gegen Deutschland erhebt Elfenbeinküste-Trainer Emerse Faé Fairplay-Vorwürfe gegen die DFB-Elf – und richtet deutliche Worte an einen Spieler. Es geht um eine Szene in der 80. Minute.Trainer Emerse Faé hat der DFB-Auswahl nach der 1:2-Niederlage seines Teams aus der Elfenbeinküste bei der Fußball-WM fehlendes Fairplay vorgeworfen. „Wir nehmen uns solche Nationen als Beispiel, um uns weiterzuentwickeln, und ich war ein wenig enttäuscht über den Mangel an Fair Play dieser deutschen Mannschaft“, sagte der 42-Jährige nach der WM-Partie in Toronto.„Von einer großen Nation wie Deutschland hätte man etwas mehr Fairplay erwarten können, als Singo den Ball wegen einer Verletzung ins Aus spielte“, sagte Faé zu einer Szene in der 80. Minute, die für viel Aufregung sorgte.Was war passiert? Wilfried Singo hatte sich nach einem Zweikampf mit Kai Havertz an den offensichtlich verletzten hinteren Oberschenkel gegriffen und den Ball ins Aus gespielt. Nachdem er sich schon außerhalb des Spielfelds befand, ließ er sich wieder über die Außenlinie fallen. Dadurch erzwang er eine Unterbrechung und verhinderte einen schnellen Einwurf des Gegners. Nicht nur Bundestrainer Julian Nagelsmann war darüber völlig aufgebracht.Nathaniel Brown solle „bescheiden bleiben“ Faé ärgerte sich dann darüber, wie es nach der Szene weiterging. „Wir hätten uns gewünscht, dass sie uns den Ball zurückspielen“, sagte er in Richtung des deutschen Teams. Außenverteidiger Nathaniel Brown lieferte sich mit dem Chefcoach der Ivorer ebenfalls ein Wortgefecht. „Ich habe ihm einfach gesagt, er solle bescheiden bleiben. Es stimmt, er hat ein super Spiel gemacht, er ist in einer sehr, sehr starken Nationalmannschaft“, kritisiert Faé: „Aber ich denke, er muss nicht schlecht über uns reden, nur weil er zurückliegt oder weil es 1:1 steht und er gerne gewinnen würde.“Lesen Sie auchDer 42-jährige Faé wurde in Nantes geboren, besitzt die französische und ivorische Staatsbürgerschaft und war früher Profifußballer im zentralen Mittelfeld. Für die Elfenbeinküste absolvierte er 41 Länderspiele. Nach seinem verletzungsbedingten Karriereende 2012 wechselte Faé ins Trainerfach. 2024 übernahm er während des Afrika-Cups zunächst interimistisch die Nationalmannschaft – und führte sie sensationell zum Titel. Seitdem ist er Cheftrainer.Seine Mannschaft hat es trotz der knappen Niederlage in der eigenen Hand, die K.o.-Runde zu erreichen. Im abschließenden Spiel ist sie mit einem Sieg gegen Curaçao sicher auf Platz zwei. Verliert Deutschland nicht gegen Ecuador, würde den Ivorern auch schon ein Unentschieden für den zweiten Rang genügen.SUF mit dpa
WM 2026, Deutschland: „Mangel an Fairplay“ – Vorwürfe der Elfenbeinküste ans DFB-Team - WELT
Nach der Niederlage gegen Deutschland erhebt Elfenbeinküste-Trainer Emerse Faé Fairplay-Vorwürfe gegen die DFB-Elf – und richtet deutliche Worte an einen Spieler. Es geht um eine Szene in der 80. Minute.












