PfadnavigationHomeRegionalesMecklenburg-VorpommernSchwesig: Steuer-Entlastung für Gastronomie soll bleibenStand: 13:13 UhrLesedauer: 2 MinutenMecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will an der Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie festhalten. (Archivbild)Quelle: Jens Büttner/dpaMecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Schwesig widerspricht den «Wirtschaftsweisen» und verteidigt die Mehrwertsteuersenkung für das Gastgewerbe. Was sie als Grund nennt.Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat Forderungen der «Wirtschaftsweisen» Monika Schnitzer nach Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie widersprochen. «Der reduzierte Mehrwertsteuersatz ist eine wichtige Entlastung für das Hotel- und Gaststättengewerbe», sagte die SPD-Politikerin. Er gleiche die steigenden Personal- und Energiekosten und fehlende Nachfrage aus.Schwesig: Das ständige Hin und Her verunsichert«Die fast täglich neuen Vorschläge und das ständige Hin und Her auf Bundesebene verunsichern die Menschen und die Wirtschaft», sagte Schwesig. Mecklenburg-Vorpommern stehe weiterhin zum reduzierten Mehrwertsteuersatz in der Gastronomie. Das Gastgewerbe gilt nach Angaben des Branchenverbands Dehoga mit etwa 3,5 Milliarden Euro Umsatz und mehr als 55.000 Beschäftigten in Mecklenburg-Vorpommern als Leitökonomie.Schnitzer verweist dagegen auf die Kosten der Steuerentlastung. «Die kostet rund 3,4 Milliarden Euro pro Jahr und rettet, soweit wir wissen, nicht wie versprochen die Landgasthäuser», sagte die Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung dem «Spiegel». Stattdessen profitierten Ketten wie McDonald’s und Burger King. «Das ist eine der überflüssigsten Subventionen seit langem.»Seit Jahresbeginn nur 7 Prozent MehrwertsteuerDie Insolvenzen in der Branche sind laut einer Auswertung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform im Jahr 2025 zum vierten Mal in Folge gestiegen. Um die Gastronomie zu entlasten, wurde die Mehrwertsteuer für Speisen zu Jahresbeginn von 19 auf 7 Prozent gesenkt.dpa-infocom GmbH
Schwesig: Steuer-Entlastung für Gastronomie soll bleiben - WELT
Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Schwesig widerspricht den «Wirtschaftsweisen» und verteidigt die Mehrwertsteuersenkung für das Gastgewerbe. Was sie als Grund nennt.
Ministerpräsidentin Schwesig behält die Mehrwertsteuersenkung für Gastronomie auf 7% (3,4 Mrd. Euro/Jahr Kosten seit 2026) zur Kompensation steigender Personal- und Energiekosten. Die Subvention fliesst jedoch primär zu Großketten wie McDonald's statt zu Landgasthöfen – ein klassisches Fallbeispiel von Subventions-Misalignment und fehlender ROI-Kontrolle bei öffentlichen Budget-Allokationen.










