Früher war alles besser. Außer das Tippen von Buchstaben. Ich drücke zweimal für das „H“, dreimal für das „i“. Seit ich mein iPhone gegen ein Tastenhandy eingetauscht habe, bin ich vom „Hallo“ auf das kürzere „Hi“ umgestiegen. Jeder Buchstabe braucht seine Zeit, bei jedem Wort überlege ich, wie ich es am besten abkürzen könnte. Nachrichten schicke ich nur noch, wenn ich wirklich was zu sagen habe. Alles andere muss warten. Das ist nur ein Nebeneffekt meines Experiments: Eine Woche lang lebe ich ohne mein Smartphone, ich habe es in eine Schublade meines Kleiderschranks verbannt. Stattdessen verwende ich ein sogenanntes Dumbphone, das außer Telefonie und SMS-Versand nicht viel kann. Keine Pushnachrichten, keine Dauer-Internetverbindung, kein lähmender Dopamin-Rausch beim Scrollen durch Instagram.
Ohne Smartphone leben: Eine Woche kein Whatsapp und Co.
Viel zu viel Zeit verbringt unser Autor am Smartphone – und hat es darum für eine Woche aus seinem Leben verbannt. Lebt es sich wirklich besser ohne Whatsapp und Co.?
Autor nutzte Dumbphone eine Woche statt Smartphone: nur wesentliche Nachrichten, ohne Push und Social Media. Experiment zeigt: Smartphone-Abhängigkeit ist reduzierbar, aber Dumbphones bleiben unpraktisch für Profis mit ständiger Email-/Chat-Nutzung.






