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Hundstage. So nannte man schon in der Antike die heißesten Tage im Jahr.
Nicht, um ein Gefühl zu beschreiben, sondern ursprünglich wegen eines Sterns, der im Hochsommer morgens mit der Sonne aufgeht. Sirius, der Hundsstern. Damals glaubte man, er sei verantwortlich für die Hitze auf der Erde.
Heute ist dieser antike Glaube vergessen und widerlegt, doch der Begriff hat überdauert. Vielleicht, weil er ausdrückt, wie sich viele fühlen an diesen heißesten Tagen im Jahr. Wie Hunde, die sich durch die Hitze schleppen, mit schweren Gliedern und glühenden Tatzen, träge und überreizt, lethargisch und manchmal etwas bissig.










