Heiße Tage und Tropennächte: Pech gehabt
Durch heiße Sommer sind in den vergangenen Jahren mehr Menschen gestorben als im Verkehr. Aber für Hitzeschutz machen die Länder kein Geld locker.
Fächern gegen die Hitze
Marijan Murat/dpa
U m die Entwicklung zu beschreiben, führte der Deutsche Wetterdienst zuerst den Fachbegriff „Heiße Tage“ ein: Tage, an denen das Thermometer die 30-Grad-Marke übersteigt. Seit den 1950er Jahren hat sich diese Zahl in Deutschland verdreifacht. Danach kamen die „Tropennächte“ hinzu, in denen sich die Luft nicht mehr unter 20 Grad abkühlt. Neuerdings benutzen die Meteorologen den Begriff „Wüstentag“ – und zwar dann, wenn es wärmer als 35 Grad wird: Die menschengemachte Erderwärmung sorgt eben nicht nur dafür, dass es im Durchschnitt immer wärmer wird, auch die Spitzentemperaturen steigen immer weiter an. 40 Grad in Hamburg, wie im Juli 2022 gemessen, werden künftig keine Ausnahme mehr sein.













