Beim ersten Training, das die Nationalmannschaft nach den freien Tagen auf ihrem heimatlichen Rasenplatz in Winston-Salem bestritt, startete das Programm mit einer lockeren Grundlagenübung. Kurzpassspiel in Bewegung, pro Mann ein Kontakt, systematischer Austausch in geschlossenen Gruppen. Dazu muss man wissen, dass auf diesem wahrscheinlich von Heinzelmännchen gepflegten und gezupften, spiegelglatten Rasen nicht mal eine Andeutung von minimalen Maulwurfshügeln anzutreffen ist. Und was soll man sagen? Anstatt den Ball sauber über das flache Grün gleiten zu lassen, ließen ihn die Spieler springen und hüpfen, als ob sie auf einem alten Sandplatz zugange wären. Einfachste Pässe prallten gegen Schienbeine, erreichten ihr Ziel nicht, von Spielfluss keine Rede. Was war da los?
DFB-Team vor der Elfenbeinküste: Julian Nagelsmann, Leroy Sanés geübter Anwalt
Vor dem zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste kündigt der Bundestrainer erneut einen Startelfeinsatz des Flügelspielers an. Nagelsmann beklagt ein Schubladendenken bei Sanés Kritikern.













