Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesCosta bekommt Unterstützung für Russland-Initiative – Merz-Delegation sieht „Affront“EU verlängert Russland-Sanktionen erstmals um zwölf Monate Ukraine erhält Milliardenzusage für MilitärhilfeUkraine greift Moskau massiv an – Drohnen treffen RaffinerieG-7-Gipfel: Macron spricht von „strategischem Erwachen“Streit über Geschichte: Polen entzieht Selenskij höchsten Orden Knapp eine Woche vor einer geplanten Wiederaufbau-Konferenz für die Ukraine im polnischen Danzig ist ein polnisch-ukrainischer Geschichtsstreit eskaliert. Polens Präsident Karol Nawrocki gab auf X bekannt, er habe sich entschieden, seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodimir Selenskij den „Orden des Weißen Adlers“ abzuerkennen.Diese höchste Auszeichnung Polens hatte Selenskij 2023 von Nawrockis Vorgänger Andrzej Duda verliehen bekommen, um die Freundschaft zwischen Polen und der Ukraine angesichts der russischen Aggression gegen Kiew zu unterstreichen. Die nunmehrige Aberkennung sei „nicht gegen die ukrainische Nation gerichtet“ und ändere nichts an der strategischen Ausrichtung der polnischen Sicherheitspolitik, beteuerte Nawrocki in einer von der Nachrichtenagentur PAP zitierten Erklärung.Selenskij hatte den Streit Ende Mai ausgelöst, als er einer Armee-Einheit den Beinamen „Helden der UPA“ verlieh. Kiew ehrt das Andenken an die Untergrundkämpfer der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA), weil sie nach dem Zweiten Weltkrieg Widerstand gegen die Sowjetherrschaft leisteten. Während des Krieges hatten die Bewaffneten aber Massaker an Zehntausenden Polen und Juden in der heutigen Westukraine verübt. In Polen war die Ehrung der UPA durch Selenskij daher parteiübergreifend auf Empörung gestoßen.Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha kündigte an, seinerseits eine hohe staatliche Auszeichnung zurückzugeben, die ihm 2022 von Polen verliehen worden sei. Sybiha nannte den Entzug des Ordens an Selenskij auf Facebook einen strategischen Fehler des polnischen Präsidenten, von dem nur Moskau profitiere. Er sprach von ungerechtfertigten und herablassenden Schritten polnischer Politiker nicht nur gegenüber Selenskij, sondern gegenüber dem ukrainischen Staat.Der Streit überschattet eine wichtige gemeinsame Veranstaltung, die in einer Woche geplant ist. In Danzig (Gdansk) soll am 25. und 26. Juni eine Wiederaufbau-Konferenz für die Ukraine stattfinden, an der die EU, die G 7 und andere Geber beteiligt sind. Polen und die Ukraine sind gemeinsam Gastgeber. Selenskij fordert Abzug russischer Militärtechnik aus Belarus Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij fordert den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko auf, russische Militärtechnik innerhalb einer Woche aus seinem Land zu entfernen. Andernfalls droht Selenskij mit militärischen Schritten der Ukraine. Es gehe um Signalrelaisstationen in zwei belarussischen Grenzregionen zur Ukraine, die russische Truppen zur Steuerung von Angriffen auf ukrainische Zivilisten nutzen, sagte Selenskij auf einer Pressekonferenz in Kiew. „Wenn er es nicht tut, werden wir es tun“, fügte er hinzu, ohne weitere Details zu nennen. Ukraine greift Eisenbahnbrücken auf russisch besetzter Krim an Das ukrainische Militär greift Angaben des Generalstabs zufolge Eisenbahnbrücken auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim an. Die Brücken in den Gebieten Rosdolne und Wladyslawiwka würden von den russischen Truppen für Militärtransporte und Nachschub genutzt, teilt der Generalstab auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die Ukraine verstärkt ihre Angriffe in den russisch besetzten Gebieten im Süden und auf der Krim, um die Logistik Moskaus zu stören. Ukraine meldet russischen Drohnenangriff auf zwei FrachterDas russische Militär hat nach ukrainischen Angaben zwei zivile Handelsschiffe im Schwarzen Meer mit Drohnen angegriffen. Ein Besatzungsmitglied eines Schiffes unter der Flagge Panamas sei dabei getötet worden, teilten Vizeregierungschef Oleksij Kuleba und die Seehafenverwaltung auf Telegram mit. Zwei weitere Seeleute seien verletzt worden, davon einer schwer. Auf dem zweiten Frachter unter der Flagge von St. Kitts und Nevis sind demnach drei Besatzungsmitglieder leicht verletzt worden.Costa bekommt Unterstützung für Russland-Initiative – Merz-Delegation sieht „Affront“EU-Ratspräsident António Costa hat beim EU-Gipfel von mehreren Regierungschefs Unterstützung für die Kontaktaufnahme seines Teams zu Russland bekommen. „Die Eröffnung eines Gesprächskanals ist aus unserer Sicht kein Fehler – und ich vertraue António Costa“, sagte Irlands Regierungschef Micheál Martin. „Natürlich würde er im Rahmen unserer europäischen Zuständigkeiten im Falle der Aufnahme von Verhandlungen die Union vertreten.“ Bis dahin sei es jedoch noch ein weiter Weg.Auch der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs sprach sich dafür aus, dass Costa für die EU am Verhandlungstisch sitzt. „Es sollte kein einzelnes Land diese Rolle übernehmen“, sagte er. „Wir haben die Institutionen geschaffen, das ist also klar. Wir sollten die Regeln nicht ändern.“Der österreichische Kanzler Christian Stocker stellte sich ebenfalls hinter den Ratspräsidenten. „Es hat keine Kritik an Costa gegeben, weil es darum geht, dass wir Kanäle haben und dass wir uns vorbereiten auf eine Situation, wenn Verhandlungen eintreten“, sagte er.Costas Büro hatte am Donnerstag bestätigt, dass es Kontakt mit Russland aufgenommen habe, um diplomatische Kanäle zu öffnen – ohne inhaltlichen Austausch. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa ging es um zwei Telefonate von Costas Kabinettschef Pedro Lourtie.In deutschen Regierungskreisen war daraufhin von einem „Affront“ die Rede. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe in der Sitzung klargestellt, dass Costa der Repräsentant der Europäischen Union sei, aber nicht der Vermittler, hieß es. Andere Staats- und Regierungschefs äußerten nach Informationen der dpa ebenfalls Unmut, darunter auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.Diplomat: Massive Kritik an EU-Ratschef Costa für Kontaktversuche nach MoskauEtliche EU-Regierungen haben EU-Ratspräsident António Costa für seine Kontaktversuche nach Moskau kritisiert. „Es gibt kein Mandat, seine Gespräche waren nicht mit den Mitgliedstaaten abgestimmt“, sagte ein Diplomat eines großen EU-Landes der Nachrichtenagentur Reuters. Costa agiere „nicht professionell“. Es habe in der Sitzung der EU-27 deutliche Kritik mehrerer Länder gegeben. Das Büro des EU-Ratspräsidenten hatte mitgeteilt, dass man Kontakte nach Moskau aufgebaut habe, für den Fall, dass Verhandlungen über den Ukraine-Krieg starten könnten. In der EU ist nicht geklärt, wer dann für die Europäer verhandeln soll. Kanzler Friedrich Merz etwa hatte allerdings deutlich gemacht, dass er vor allem die E3 (Deutschland, Frankreich, Großbritannien) dann in einer wichtigen Rolle sieht. EU beansprucht künftig „Schlüsselrolle“ bei Ukraine-LösungDie EU beansprucht bei künftigen Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine eine Schlüsselrolle. Der EU-Gipfel unterstrich am Donnerstagabend in Brüssel, dass man die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs unterstütze. „Europa kommt bei einer künftigen Lösung eine Schlüsselrolle zu und ist bereit, seine Interessen zu verteidigen“, wird in der Gipfel-Erklärung betont. Russland habe seine Angriffe auf die Ukraine verstärkt, da die Regierung in Moskau erkannt habe, dass sie die militärischen und strategischen Ziele in der Ukraine nicht erreichen könne. Der EU-Gipfel forderte Russland nachdrücklich auf, echte Bereitschaft zum Frieden zu zeigen. Ziel müsse ein „vollständiger, bedingungsloser und sofortiger Waffenstillstand“ sein.In der Erklärung wird zudem unterstrichen, dass man die Ukraine weiter unterstützen werde. Zudem wird eine schnelle Verabschiedung des 21. EU-Sanktionspakets gegen Russland gefordert. Bei dem ersten EU-Gipfel seit der Abwahl des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán stellte sich nun aber Bulgarien bei der Verabschiedung quer. Der neue Ministerpräsident Rumen Radew kündigte seinen Widerstand an, weil er negative Auswirkungen von Sanktionen für den Betrieb des russischen Ölunternehmens Lukoil befürchtet, das einer der größten Kraftstoffhändler in Bulgarien ist und die einzige Raffinerie des Landes betreibt. Selenskij will beschleunigten EU-Beitritt der UkraineDer ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat erneut eine schnelle EU-Vollmitgliedschaft gefordert. „Die Zukunft Europas – frei, vereint und in Frieden – entscheidet sich in unserer Verteidigung. Das zeigt, wie einzigartig unsere Situation ist", sagte Selenskij in Auszügen einer Rede auf dem EU-Gipfel, die auf der Plattform X veröffentlicht wurden. „Der wichtigste Schritt in dieser Hinsicht könnte ein beschleunigter Weg für den Beitritt der Ukraine zur EU sein.“ Die EU hat gerade das erste Verhandlungskapitel mit der Ukraine und der Republik Moldau beschlossen. Die Bundesregierung plädierte für eine assoziierte Mitgliedschaft als Zwischenschritt. EU verlängert Russland-Sanktionen erstmals um zwölf Monate Die EU verlängert ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland erstmals nicht nur um sechs, sondern um zwölf Monate. Eine entsprechende Entscheidung trafen die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten am Abend bei ihrem Juni-Gipfel in Brüssel, wie eine Sprecherin von Ratschef António Costa mitteilte.In den vergangenen Jahren hatte stets der damalige ungarische Regierungschef Viktor Orbán eine einjährige Verlängerung blockiert. Der neue Ministerpräsident Péter Magyar gilt als deutlich russlandkritischer als sein Vorgänger, der enge Kontakte zu Kremlchef Wladimir Putin pflegte.Die Wirtschaftssanktion der EU gegen Russland wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine umfassen insbesondere Beschränkungen im Handel, im Finanzwesen, im Energiesektor sowie in der Industrie, im Verkehrswesen und bei Luxusgütern. Darüber besteht etwa ein Verbot der Einfuhr von russischem Rohöl auf dem Seeweg und es wurden etliche russische Banken vom Finanzkommunikationssystem Swift abgekoppelt.In einer Gipfelerklärung zum Ukraine-Krieg heißt es nun, die Europäische Union bleibe entschlossen, „den Druck auf Russland weiter zu erhöhen und die russische Kriegswirtschaft weiter zu schwächen, damit Russland seinen brutalen Angriffskrieg beendet und ernsthafte Friedensverhandlungen aufnimmt“. Der Gesetzestext zur Sanktionsverlängerung soll in den nächsten Wochen vom Ministerrat beschlossen werden. Dies gilt als Formalie. Bulgarien legt Veto gegen Russland-Sanktionen der EU ein Bulgarien wird gegen das jüngste Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland sein Veto einlegen. Das kündigte Ministerpräsident Rumen Radew vor dem EU-Gipfel in Brüssel an. Die geplanten Sanktionen könnten sich negativ auf die bulgarische Wirtschaft auswirken. Die EU hat am Montag ihre Sanktionsliste erweitert und 34 Einzelpersonen sowie 47 Organisationen hinzugefügt, die mit dem militärisch-industriellen Komplex Russlands, seiner Schattenflotte von Öl- und Gastankern und anderen an politischen Einmischungsaktivitäten beteiligten Personen in Verbindung stehen. "Für den Betrieb von Lukoil besteht ein erhebliches Risiko", sagt Radew zu dem russischen Ölunternehmen, das einer der größten Kraftstoffhändler in Bulgarien ist und die einzige Raffinerie des Landes betreibt. Ukraine erhält Milliardenzusage für MilitärhilfeDie Ukraine hat nach eigenen Angaben umfangreiche neue Zusagen für Militärhilfe in Milliardenhöhe für ihren Abwehrkampf gegen Russland bekommen. Bei einem von Deutschland und Großbritannien geleiteten Treffen im Nato-Hauptquartier in Brüssel wurden rund eine Milliarde Dollar (900 Mio. Euro) für die Finanzierung von US-Rüstungsgütern zugunsten der Ukraine zugesagt, wie Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow in einer anschließenden Pressekonferenz sagte. Zudem sei Unterstützung für weitreichende Artilleriesysteme sowie für die Produktion von Drohnen und Raketen angekündigt worden, sagte er. Allein die Niederlande hätten Unterstützung für mehr als 700 Marschflugkörper versprochen. Schon jetzt sehe man jedoch, dass sich das Gesamtvolumen auf etwa vier Milliarden Dollar belaufen dürfte – möglicherweise sogar mehr.Zuvor hatte Präsident Wolodimir Selenskij unter anderem die unzureichende Finanzierung für neue Robotersysteme und weitreichende Artilleriemunition durch die Partnerstaaten beklagt. Er rief die Partner zudem auf, Unterstützungszusagen nicht für den Nato-Gipfel in knapp drei Wochen aufzuheben. „ „Russland greift uns jeden Tag an““Wolodimir Selenskijsagte Selenskij in Brüssel.Das Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe wurde von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und seinem britischen Kollegen Dan Jarvis geleitet. Pistorius hatte bereits am Morgen angekündigt, dass sich Deutschland mit 200 Millionen Dollar an der Beschaffung von Patriot-Abfangflugkörpern über das sogenannte Purl-Programm beteiligen will. Die Initiative sieht vor, dass in den USA hergestellte Munition und Waffen an die europäischen Verbündeten und Kanada verkauft werden und diese sie dann der Ukraine zur Verfügung stellen. Pistorius sagte am Abend, Russlands Präsident Wladimir Putin müsse akzeptieren, dass sein anhaltender brutaler Krieg gegen die Ukraine keinen Sinn ergebe. Die Ukraine könne weiterhin auf Deutschland zählen. Deutschland will mit der Ukraine ein Luftverteidigungssystem bauenDeutschland und die Ukraine haben den Grundstein für die gemeinsame Entwicklung eines Luftverteidigungssystems gegen ballistische Raketen gelegt. Dazu sei eine Übereinkunft unterzeichnet worden, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) in Brüssel, wo sich die Nato-Verteidigungsminister und die sogenannte Ukraine-Kontaktgruppe trafen.„Mehrere deutsche Unternehmen sind an diesem Projekt interessiert. Es kann ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit in Europa und der Ukraine sein“, sagte Pistorius und verwies auf Innovationen und Erfahrungen der Ukraine. „Unsere Partnerschaft ist keine Einbahnstraße und das schon seit längerer Zeit nicht mehr“, sagte er.Die Unterstützer der Ukraine mobilisierten in Brüssel weitere Militärhilfe für das Land über das Purl-Programm, mit dem Waffen in den USA gekauft werden. Der neue britische Verteidigungsminister Dan Jarvis sagte dazu, nötig seien mehrere Milliarden US-Dollar für Vorhaben, 200 000 Granaten, 100 Patriot-Lenkflugkörper, Drohnen und weitere Waffen zu beschaffen. Pistorius sagte, Deutschland werde sich mit 400 Millionen US-Dollar (knapp 350 Millionen Euro) beteiligen. Laura OtterSelenskij droht: Moskau wird brennen Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij droht mit massiven Angriffen auf Moskau, sollte Russland seinen Angriffskrieg fortsetzen.„ Wir wollen diesen Krieg nicht, wir haben ihn nie gewollt, und jeder weiß das.“Wolodimir SelenskijDoch wenn die Ukraine brenne, werde auch Moskau brennen, sagt Selenskij in einer an Journalisten verschickten WhatsApp-Sprachnachricht. Moskau war in der Nacht erneut mit zahlreichen Drohnen angegriffen worden. Zum zweiten Mal in dieser Woche wurde dabei eine Ölraffinerie der Millionenmetropole getroffen. Selenskij zufolge handelte es sich um Vergeltungsschläge für schwere russische Angriffe am Montag, bei denen mindestens zehn Menschen im ganzen Land getötet und das 1000 Jahre alte Höhlenkloster in Kiew beschädigt wurden. Laura OtterRussland und Ukraine tauschen Leichen gefallener Soldaten aus Trotz der andauernden Kämpfe haben die Ukraine und Russland erneut Soldatenleichen ausgetauscht. Kiew habe 522 Gefallene zurückerhalten, teilte der ukrainische Koordinationsstab für Kriegsgefangenenbelange mit. Der russischen Seite wurden nach Meldungen staatlicher Agenturen 33 Leichname überstellt.Seit Anfang 2025 hat Russland damit die Überreste von mehr als 20 000 toten Ukrainern an Kiew übergeben. Moskau erhielt im Gegenzug mehr als 600 Leichen. Aufgrund des langsamen, aber stetigen russischen Vormarsches kann die ukrainische Armee ihre eigenen Leichen nicht immer bergen.Verlustzahlen unterliegen auf beiden Seiten der Geheimhaltung. Schätzungen gehen für die ukrainische Seite von mehr als 190 000 Toten und Vermissten aus. Auf der russischen Seite werden die unwiederbringlichen Verluste bereits auf mehr als 350 000 geschätzt. Die Vereinten Nationen gaben mit Stand Mai die Zahl der getöteten Zivilisten mit etwas mehr als 16 100 an.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Ukraine News: Polen entzieht Selenskij höchsten Orden
Grund ist die Umbenennung einer ukrainischen Armee-Einheit nach Nationalisten, die im Zweiten Weltkrieg polnische Zivilisten massakriert haben. Über den Schritt gibt es seit längerer Zeit Streit zwischen den beiden Nachbarländern.
Polens Präsident Nawrocki hat Selenski den Weißen Adler entzogen, weil dieser die UPA ehrte – eine Organisation, die Massaker an Polen und Juden beging. Der Streit untergräbt die europäische Einheit unmittelbar vor der EU-Wiederaufbaukonferenz der Ukraine in Danzig (25.-26. Juni).












