Anthropic: Anthropos, Ethos, Pathos
Anthropic gibt sich als Gewissen der KI-Branche. Ein Blick auf die Geschäfte des Unternehmens zeigt, wie weit Anspruch und Praxis auseinanderliegen.
Kultiviert einen quasi-philosophischen Anspruch: Anthropic-Gründer Christopher Olah, hier beim Papstbesuch am 25. Mai im Vatikan
Maurizio Brambatti/ANSA/epa
Ende Mai lud der Vertreter Gottes auf Erden zur Vorstellung seiner ersten Enzyklika in den Vatikan. Der Anlass: die Gefahren der künstlichen Intelligenz. Auf der Veranstaltung warnte Papst Leo, dass die Entwicklung mächtiger KI-Werkzeuge in eine neue Art der Sklaverei münden könnte. Die KI, sagte Leo, müsse „entwaffnet“ werden.






