Der Baumarkt- und Baustoffkonzern Hornbach ist mit mehr Umsatz ins Geschäftsjahr 2026/27 gestartet. Dabei profitierte der Konzern vorwiegend von der guten Entwicklung der Bau- und Gartenmärkte im europäischen Ausland, wie er am Freitag in Bornheim mitteilte. Operativ verdiente Hornbach Holding wegen gestiegener Kosten aber etwas weniger als ein Jahr zuvor.
Ebit fällt leichtIn den drei Monaten bis Ende Mai stieg Hornbachs Umsatz im Jahresvergleich um fast 5 Prozent auf rund zwei Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel indessen leicht um 0,5 Prozent auf 161 Millionen Euro. Als Grund nannte der Konzern gestiegene Personalkosten vor allem wegen der Eröffnung neuer Märkte sowie wegen Betriebskosten etwa für Instandhaltung und IT-Infrastruktur. Die bereinigte operative Marge schrumpfte von 8,5 auf 8,0 Prozent.
Unter dem Strich verdiente Hornbach nach Anteilen Dritter 99,8 Millionen Euro und damit 5,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Zurückzuführen sei dies vor allem auf höhere Zinsaufwendungen sowie negative Währungseffekte, hieß es.








