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Importflut: Deutschlands China-Schock laut Studie größtenteils hausgemacht Eine brisante Studie warnt vor Zöllen gegen China. Den Ökonomen zufolge verliert Deutschland mehr Weltmarktanteile, als allein durch staatlich subventionierte Importe zu erklären wäre.

Martin Greive, Julian Olk, Olga Scheer und Moritz Koch 19.06.2026 - 18:11 Uhr aktualisiert Artikel anhörenContainerterminal in China: Die Volksrepublik ist wenigen Jahren zu einer Export-Supermacht aufgestiegen. Foto: Wang Jianmin/XinHua/dpaBerlin, Brüssel. Die EU leitet eine Wende in ihrer China-Politik ein. „Wir waren uns einig, dass wir uns als größter Binnenmarkt der Welt vor marktverzerrenden Praktiken und Ungleichgewichten besser schützen müssen“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Freitag nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Die Staats- und Regierungschefs erteilten der EU-Kommission den Auftrag, ihre Handelsschutzinstrumente nachzuschärfen und um weitere Instrumente zu ergänzen.Um die drohende Deindustrialisierung zu stoppen, könnte die EU schon bald ein neues Handelsinstrument auf den Weg bringen. Mit diesem könnte die EU künftig breit angelegte Strafzölle auf von China staatlich subventionierte Importe verhängen – und im Konfliktfall einen Handelskrieg mit Peking anzetteln.Eine neue Studie des Kiel-Instituts warnt allerdings vor genau einer solch aggressiveren Handelspolitik gegenüber China. Der Aufstieg chinesischer Exportunternehmen liege weniger an staatlichen Hilfen Pekings – und mehr an der Wettbewerbsschwäche Deutschlands. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt