Metaphern kann er, der Kanzler aus Wien. Österreichs Regierungschef ist zu diesem EU-Gipfel aus einer Situation heraus angereist, in der er den Sparzwang zu Hause und die strikte Haltung zur Finanzierung der EU in wenigen Worten zu verdichten suchte. „Österreich ist ein Nettozahler in den europäischen Haushalt“, sagte Christian Stocker, „und die Nettozahler sind nicht der Geldautomat der Europäischen Union.“ Stockers Regierung wird auch diesmal mehr für das EU-Budget geben müssen, als sie daraus erhält – während Österreich in einem Defizitverfahren unter besonderer Beobachtung der Kommission steht.
Streit um EU-Haushalt: Der erste Akt im Drama ist eröffnet
Wer zahlt wie wiel, wo landet das Geld der EU? Beim Gipfel in Brüssel ringt Bundeskanzler Merz um Höhe und Verteilung des EU-Haushalts.










