Hauptnavigation: Nutzen Sie die Tabulatortaste, um durch die Menüpunkte zu navigieren. Öffnen Sie Untermenüs mit der Leertaste. Schließen Sie Untermenüs mit der Escape-Taste.

Hauptnavigation: Nutzen Sie die Tabulatortaste, um durch die Menüpunkte zu navigieren. Öffnen Sie Untermenüs mit der Leertaste.

„Geradezu planwirtschaftlich“: Der Kanzler attackiert das bestehende EU-Budgetsystem und will es grundlegend umbauen. Doch bei der Ehrung von Karlspreisträger Draghi gerät Merz bei einer politisch heiklen Frage unter Druck.

Alle sieben Jahre wird in Brüssel um das große Geld und die damit verbundenen Zukunftsfragen gestritten. Kurz vor Beginn der heißen Phase dieser billionenschweren, hart umkämpften EU-Haushaltsdebatte hat sich Friedrich Merz nun einen festlichen Rahmen ausgesucht, um seine Forderungen für die Verhandlungen vorzutragen.

Auftritt in Aachen, im prunkvollen Krönungssaal des Rathauses. Hier erhält Mario Draghi an diesem Himmelfahrts-Donnerstag den „Karlspreis“ für sein Lebenswerk: Seine langjährige Führung der Europäischen Zentralbank – während der er mit seinem „Whatever it takes“ 2012 wesentlich zur Rettung des Euros in der Finanzkrise beitrug. Seine anschließende Amtszeit als italienischer Regierungschef. Und zuletzt sein „Draghi-Report“, mit dem er im Auftrag der EU dringend notwendige Reformen skizziert.