Die Frankfurt-Konzerte von Helene Fischers 360-Grad-Stadiontour im Deutsche Bank Park am 19. und 20. Juni fallen mitten in die erste Hitzewelle dieses Jahres. Für diesen Freitag werden Temperaturen von bis zu 36 Grad erwartet, für Samstag immerhin noch 34 Grad. Da kann der langersehnte Konzertgenuss leicht zur Strapaze werden, Besucher und Veranstalter müssen sich auf die hohen Temperaturen einstellen.Der Konzertveranstalter hat wegen der Hitze den Einlass ins Stadion von 16 auf 17.30 Uhr verschoben, um langes Warten in der Sonne zu vermeiden. Konzertbeginn ist jeweils um 19.30 Uhr. Zudem bleibe das Stadiondach geschlossen, um den Besuchern möglichst viel Schatten zu spenden, kündigte eine Sprecherin an.Darüber hinaus hielten die Sicherheitskräfte kostenlose Wasser-Tetrapaks bereit, die an den Eingängen sowie im Stadion bei Bedarf an Konzertgäste ausgegeben würden. Auch wenn die Besucher aufgefordert werden, regelmäßig zu trinken, bleibt es beim Verbot, Essen und Trinken mit ins Stadion zu nehmen. Einzige Ausnahme: Alkoholfreie Getränke in ungeöffneten Tetra Paks mit maximal einem Viertelliter Fassungsvermögen dürfen die Besucher mit ins Stadion bringen. Allerdings nicht massenweise: Große Taschen sind nicht erlaubt.Eine weitere Sonderregel wegen des Wetters: Anders als angekündigt dürfen die Besucher Miniventilatoren oder Fächer mitbringen, sofern diese nicht aus Metall bestehen und keine scharfen Kanten aufweisen.Veranstalter setzt auf EigenverantwortungVerkaufsstände mit Getränken werden an sämtlichen Eingängen sowie im Stadion verfügbar sein, versichert der Veranstalter. Gleichzeitig appelliert er an die Eigenverantwortung der Besucher. Angesichts der erwarteten Temperaturen werde empfohlen, eine Kopfbedeckung zu tragen und an Sonnenschutz zu denken. Längere Aufenthalte in der direkten Sonne sowie ein Konzertbesuch auf nüchternen Magen sollten vermieden werden. In Notfällen oder bei gesundheitlichen Problemen können sich Besucher an das Sicherheitspersonal und die Sanitäter wenden – deren Zahl wurde nach Veranstalterangaben entsprechend aufgestockt.Es ist übrigens nicht die erste Konzerttournee, bei der es der deutsche Schlagerstar und die Fans mit extremen Temperaturen zu tun haben. Auch während ihrer „Atemlos“-Auftritte im Jahr 2015 ging es teilweise heiß her, beim Auftritt in Berlin etwa war es ähnlich heiß wie an diesem Wochenende. Damals wurden im Berliner Olympiastadion die Wasserpreise an den Getränkeständen reduziert und Sprinkleranlagen für die Besucher aufgestellt.Neben der Hitze drohen auch GewitterSchwül und bis zu 38 Grad: Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach spricht von einer flächendeckend starken Wärmebelastung am Freitag. Vor allem für den Nachmittag und Abend sagt der DWD örtlich Gewitter vorher. Es seien stürmische Böen und Starkregen mit Niederschlägen lokal von bis zu 40 Litern auf den Quadratmeter binnen einer Stunde möglich. In der Nacht auf den Samstag soll die Gewitter wieder nachlassen.