US-Vertreter: Israel und Hisbollah einigen sich auf WaffenruheIsrael und die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon sollen sich auf eine Waffenruhe ab 16.00 Uhr Ortszeit einigen, wie ein hochrangiger US-Regierungsvertreter mitteilt.Hisbollah-Vertreter: Iran knüpft USA-Gespräche an WaffenruheDer Iran hat der libanesischen Hisbollah-Miliz zufolge die Fortsetzung von Gesprächen mit den USA an die Umsetzung einer umfassenden Waffenruhe geknüpft. Dies habe die Führung in Teheran der mit ihr verbündeten Miliz mitgeteilt, sagt der Hisbollah-Abgeordnete Hassan Fadlallah der Nachrichtenagentur Reuters. Fadlallah forderte zudem die libanesische Regierung auf, direkte Verhandlungen mit Israel abzulehnen, solange die israelischen Angriffe auf Ziele im Libanon andauerten. Washington trage die Verantwortung dafür, dass Israel seine Angriffe einstelle und die Bedingungen des Rahmenabkommens mit dem Iran umsetze. Das Abkommen sieht einen Stopp aller Kämpfe vor, auch im Libanon.Berichte über erneute Hormus-SperrungOnline kursieren Berichte darüber, dass die iranischen Behörden Schiffen offenbar erneut die Durchfahrt durch die Straße von Hormus untersagen. In sozialen Netzwerken machen angebliche Funksprüche der iranischen Revolutionsgarden die Runde, die rund um die Meerenge zu empfangen sein sollen. Der Grund für die erneute Schließung seien die anhaltenden Angriffe Israels im Libanon, die der Iran als Verstoß gegen die Vereinbarung mit den USA wertet. Eine offizielle Bestätigung oder weitere Quellen gibt es dafür bislang nicht.Derweil berichtet die Financial Times, dass die Verhandlungen über ein dauerhaftes Abkommen in der Schweiz vorerst abgesagt sind. Unter Verweis auf informierte Diplomaten schreibt die Zeitung, der Iran werde angesichts der fortgesetzten israelischen Angriffe keine Delegation entsenden.Netanjahu wirft Hisbollah Bruch der Waffenruhe vor und fordert HärteIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach eigenen Angaben die Armee angewiesen, hart gegen die libanesische Hisbollah-Miliz vorzugehen. Netanjahu begründete seine Entscheidung auf X mit einem „abscheulichen Angriff der Hisbollah“, der einen eklatanten Verstoß gegen die Waffenruhe darstelle. Israel werde keine Angriffe auf seine Soldaten oder sein Territorium dulden, so Netanjahu. Die Hisbollah werde für ihre Angriffe einen sehr hohen Preis zahlen. Die Armee werde alles tun, um jede Bedrohung der Streitkräfte und des Territoriums abzuwehren.Bei Angriffen der Hisbollah im Südlibanon sind am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag vier israelische Soldaten getötet und vier weitere verletzt worden. Die Hisbollah ist der wichtigste Verbündete des Irans in der Region. Israel reagierte mit massiven Gegenangriffen, bei denen zahlreiche Menschen getötet wurden. Netanjahu schloss erneut einen Truppenabzug aus dem Südlibanon aus. Israel werde so lange wie nötig in der „Sicherheitszone“ im Südlibanon verbleiben, um die Gemeinden in Nordisrael zu schützen. Die libanesische Regierung stuft das von Israel kontrollierte Areal als völkerrechtswidrig besetztes Staatsgebiet ein.US-Botschafter zeigt Verständnis für Angriffe Israels im LibanonDer US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, hat die Angriffe des israelischen Militärs im Libanon verteidigt. Israel schlage zurück, wenn es angegriffen werde, erklärte er am Freitag in einem Beitrag auf der Plattform X, in dem er auf den Tod von vier israelischen Soldaten bei einem Drohnenangriff im Libanon verwies. Eine Waffenruhe komme zustande, wenn die Hisbollah aufhöre, zu schießen und zu töten, erklärte Huckabee. Weder Israel noch die Hisbollah sind Vertragsparteien des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran für ein Kriegsende im Nahen Osten. Allerdings sieht dieses ein sofortiges Ende des Krieges „an allen Fronten, auch im Libanon“ vor. Der Iran besteht darauf, dass sich Israel aus besetzten Gebieten im Süden des Libanons zurückziehen müsse, auch wenn der Wortlaut der US-iranischen Übergangsvereinbarung das nicht ausdrücklich vorschreibt.Kein Ende der Gewalt im Libanon trotz US-Deal mit IranDer Libanon bleibt die Schwachstelle im Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Die israelische Armee griff nach eigenen Angaben über Nacht und am Freitagmorgen Stellungen der schiitischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon aus der Luft an. Zuvor habe die Hisbollah Raketen auf israelische Soldaten abgefeuert, schrieb die Armee auf X. Vier israelische Soldaten wurden nach Militärangaben getötet. Vier weitere Soldaten wurden bei einem Drohnenangriff verletzt. Dem Gesundheitsministerium in Beirut zufolge wurden auf libanesischer Seite 18 Menschen getötet und 33 verletzt. Acht Getötete seien Mitglieder derselben Familie, hieß es in der Mitteilung. Frankreich: Irans Bevölkerung ist größtes Opfer des KonfliktesDer französische Außenminister Jean-Noel Barrot appelliert an die Weltgemeinschaft, die „Massaker“ an iranischen Demonstranten im Januar nicht zu vergessen. Die Bevölkerung im Iran sei „das größte Opfer dieses Krieges, gefangen zwischen Repression auf der einen und Bombenangriffen auf der anderen Seite“, sagt Barrot dem Sender franceinfo TV. „Wir vergessen nicht die Massaker vom Januar, als staatliche Gewalt wahllos friedliche Demonstranten ins Visier nahm.“ Bei den Protesten wurden nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen Tausende Menschen von Sicherheitskräften getötet. Genaue Zahlen gibt es nicht.Israelische Angriffe im Libanon gefährden Iran-AbkommenFortgesetzte israelische Angriffe im Libanon drohen das frisch unterzeichnete Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung ihres Krieges zu gefährden. Das israelische Militär teilte am Freitag mit, die Streitkräfte hätten in der Nacht Ziele im Süden des Nachbarlandes angegriffen. Auch die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah berichtete von schweren Gefechten in dem Gebiet. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete, es seien mindestens 16 Menschen getötet worden.Das Rahmenabkommen sieht ein sofortiges Ende des Krieges „an allen Fronten, auch im Libanon“ vor, außerdem die Gewährleistung der „territorialen Integrität und Souveränität“ des Libanons. Dort war der Krieg zwischen Israel und der mit dem Iran verbündeten Hisbollah am 2. März wieder aufgeflammt, kurz nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar.Gespräche zwischen USA und Iran abgesagtDie für diesen Freitag geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran wurden dem Schweizer Außenministerium zufolge abgesagt. Das Treffen auf dem Bürgenstock in der Nähe von Luzern finde nicht statt, teilte das Ministerium am Freitagmorgen mit. Dort sollten die Unterhändler beider Seiten über einen dauerhaften Waffenstillstand verhandeln. US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian haben bereits ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das die im April verkündete Waffenruhe verlängert und unter anderem eine Öffnung der Straße von Hormus vorsieht. Für die anschließenden Verhandlungen wurde eine Frist von 60 Tagen gesetzt. US-Vizepräsident JD Vance hatte seine Teilnahme bereits abgesagt.Lesen Sie hier die aktuelle Lage im Iran-KriegSteinmeier: Viel Ärger mit dem Iran wäre vermeidbar gewesenDie angestrebte Vereinbarung mit dem Iran wird nach Einschätzung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bestenfalls dem 2015 vereinbarten Abkommen entsprechen. Dies sei eine „gute und detaillierte Regelung gewesen“, sagte Steinmeier, der damals als Außenminister beteiligt war, im ARD-Interview der Woche. „Es ist bedauerlich, dass die damals von Präsident Trump in seiner ersten Amtsperiode gekündigt worden ist.“USA heben Blockade des Iran auf – Tanker passieren Straße von HormusNach Inkrafttreten des vorläufigen Rahmenabkommens zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und dem Iran passieren wieder Öltanker die Straße von Hormus. Die US-Regierung erklärt ihre Blockade des Iran für aufgehoben. Der Ölpreis fällt daraufhin auf den niedrigsten Stand seit dem 2. März. Vance verschiebt Reise zu Iran-Gesprächen in die SchweizVizepräsident JD Vance wird am Donnerstag nicht zu einer neuen Verhandlungsrunde mit dem Iran über dessen Atomprogramm in die Schweiz reisen. Als Grund nannte das Weiße Haus schwierige logistische Bedingungen. Die Pläne für die Gespräche seien noch nicht endgültig festgelegt, teilte das Weiße Haus mit. Außerdem hieß es, die US-Delegation sei bereit, bei der nächstmöglichen Gelegenheit aufzubrechen. In den Verhandlungen soll das am Vortag unterzeichnete Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran detaillierter ausgearbeitet werden.Trumps Iran-Deal stößt auf scharfe Kritik in eigener ParteiDas von US-Präsident Donald Trump vorgestellte vorläufige Abkommen zur Beendigung des Iran-Krieges stößt auf scharfe öffentliche Kritik in den eigenen Reihen. Während am Donnerstag Kopien des Abkommens auf dem Kapitol in Washington kursierten, bezeichneten führende Parteikollegen das Abkommen den „schlimmsten außenpolitischen Fehler seit Jahrzehnten“ oder sprachen von „unüberlegten“ Bestimmungen. Die Kritik ist eine seltene Rüge von Mitgliedern der Republikanischen Partei, die dem Präsidenten bisher meistens die Treue gehalten haben. Sie gelten jedoch als zunehmend unruhig, da die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Konflikts ihre Aussichten vor den Zwischenwahlen im November beeinträchtigt haben.Im Mittelpunkt der Kritik stehen Berichte, wonach die Trump-Regierung zugestimmt habe, eingefrorene iranische Vermögenswerte freizugeben, die Einrichtung eines privaten 300-Milliarden-Dollar-Vermögensfonds zur Förderung von Investitionen im Iran zu ermöglichen und die Sanktionen zu lockern. Iran besteht auf Antragspflicht für Hormus-PassageIran verlangt vor einer Passage der Straße von Hormus von allen Handelsschiffen die Einreichung eines entsprechenden Antrags. Das Sekretariat des obersten nationalen Sicherheitsrats teilte laut der Zeitung „Tehran Times“ weiterhin mit, dass für einen Zeitraum von 60 Tagen keine Gebühren entrichtet werden müssten. Die Behörde für die Meerenge des Persischen Golfs sei angewiesen worden, alle Anträge zügig und vorrangig zu prüfen und zu bearbeiten, um den Zielen des bilateralen Rahmenabkommens mit den USA Rechnung zu tragen.Witkoff: Iran lädt IAEA-Inspektoren in Atomanlagen einDer Iran wird die Internationale Atomenergiebehörde IAEA nach Abschluss eines Abkommens zur Inspektion von Nuklearanlagen einladen. Außerdem werde die islamische Republik Lagerorte ihres angereicherten Kernbrennstoffs identifizieren und offenlegen, sagte US-Präsident Donald Trumps Unterhändler Steve Witkoff nach Angaben von AP-Quellen vom Donnerstag gegenüber US-Kongressabgeordneten.Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran enthalte keine Nebenabsprachen, sagte Witkoff den Angaben zufolge in einer Sitzung hinter verschlossenen Türen. Es sei jedoch ein Begleitschreiben des Iran an die IAEA verfasst worden, in dem die Einladung ausgesprochen werde. Es werde IAEA-Generaldirektor Rafael Mariano Grossi ermöglichen, US-Atominspektoren nach Teheran zu entsenden.Iran erlässt vorübergehend Gebühren für Straße von HormusDer Iran verzichtet nach einer Vereinbarung mit den USA für 60 Tage auf Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Dies teilt der Oberste Nationale Sicherheitsrat des Landes staatlichen Medien zufolge mit. Eine neu geschaffene Behörde solle die Genehmigungen erteilen. Aus Sicherheitsgründen müssten sich Schiffe an die zugewiesenen Routen und Zeiten halten. Zudem sei im Rahmen der Vereinbarung die Räumung von Minen vorgesehen.Chamenei billigt Absichtserklärung mit den USA trotz VorbehaltenIrans geistliches Oberhaupt Modschtaba Chamenei billigt eine von den Präsidenten des Iran und der USA unterzeichnete Absichtserklärung trotz eigener Vorbehalte. Er habe Zusicherungen von Präsident Massud Peseschkian und anderen hochrangigen Vertretern erhalten, dass die Rechte des Iran und die Interessen der „Widerstandsfront“ gewahrt blieben, erklärt Chamenei. In einer schriftlichen Botschaft an die Nation heißt es, Peseschkian trage als Chef des Nationalen Sicherheitsrates die Verantwortung für den Schutz der iranischen Interessen. Der Präsident habe zugesichert, bei überzogenen Forderungen der Regierung in Washington nicht nachzugeben. Direkte Verhandlungen mit den USA bedeuteten zudem nicht, die Position des Feindes zu akzeptieren, erklärt Chamenei.Der Oberste iranische Führer hat direkten Gesprächen mit den USA zugestimmt. „Es liegt auf der Hand, dass die künftigen direkten Verhandlungen nicht bedeuten werden, die Meinung des Feindes zu akzeptieren“, sagte Chamenei am Donnerstag.USA verhängen Sanktionen gegen Hisbollah-UnterstützerDie US-Regierung hat Sanktionen gegen Unterstützer der Hisbollah-Miliz verhängt. Betroffen seien mehrere libanesische Amtsträger und Mitglieder eines Geschäftsnetzwerks, teilt das US-Finanzministerium mit. Ihnen werde vorgeworfen, den Friedensprozess im Libanon zu behindern und die Entwaffnung der Hisbollah zu verzögern. Zudem seien Personen im Libanon, Syrien, dem Irak und dem Oman ins Visier genommen worden. Diese sollen für die vom Iran unterstützte Miliz Gelder gesammelt und Scheinfirmen betrieben haben.US-Vizepräsident Vance warnt Israel vor Kritik an Iran-AbkommenUS-Vizepräsident JD Vance warnt Israel vor Kritik am vorläufigen Abkommen mit dem Iran. Er würde an Israels Stelle „vielleicht nicht den einzigen mächtigen Verbündeten angreifen, den ich auf der ganzen Welt noch habe“, sagt Vance in Washington. US-Präsident Donald Trump sei „das einzige Staatsoberhaupt auf der ganzen Welt, das dem Staat Israel in diesem Moment wohlgesonnen ist“. Wer in Israel glaube, das größte Problem sei der US-Präsident, müsse „aufwachen und die Realität der Lage erkennen“. Vance verweist zudem darauf, dass die USA den Großteil der israelischen Verteidigungswaffen finanzieren.Neue Tote bei israelischen AngriffenBei erneuten israelischen Angriffen im Libanon sind nach dortigen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden. In einem Ort südöstlich von Nabatija im Süden seien zwei Menschen bei einem israelischen Drohnenangriff getötet worden, berichtete die Staatsagentur NNA. Bei einem anderen Drohnenangriff im Süden habe es ein weiteres Todesopfer gegeben. Von Israels Armee gab es dazu zunächst keine Angaben.Die israelische Armee teilte am Mittwochabend mit, sie habe mehrere Raketen abgefangen, die im Libanon auf israelische Truppen abgefeuert worden seien. Die israelische Luftwaffe habe die Abschussrampe daraufhin zerstört. Vance: Verhandlungen beginnen am WochenendeDie Verhandlungen auf technischer Ebene über das Abkommen mit dem Iran sollen nach Angaben von US-Vizepräsident JD Vance voraussichtlich an diesem Wochenende beginnen. Voraussetzung sei jedoch, dass die iranische Delegation anreisen könne, sagt Vance bei einem Briefing im Weißen Haus. „Wir gehen davon aus, dass diese technischen Verhandlungen im Laufe dieses Wochenendes beginnen. Das ist weiterhin der Plan, dies könnte sich jedoch ändern.“ Vance kündigt an, das Verhandlungsteam der USA bei den Gesprächen leiten zu wollen.Pakistans Premier reist nicht in die SchweizDer pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif hat seine geplante Reise zur Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz vorerst abgesagt. Die Reise Sharifs und zweier wichtiger Regierungsmitglieder nach Luzern sei verschoben worden, teilten pakistanische Regierungsvertreter am Donnerstag mit. Das Abkommen sei bereits elektronisch unterzeichnet worden.Zuvor hatte Sharif mitgeteilt, das Abkommen zur Beendigung des Krieges im Iran trete nach der Unterzeichnung durch beide Seiten sofort in Kraft. Nach Angaben der Regierungsvertreter hat damit die Umsetzungsphase begonnen. Dazu solle es Gespräche auf technischer Ebene zu einzelnen Themen des Abkommens geben, sagten sie. Pakistan setze sich weiter voll und ganz für die Umsetzung des Abkommens ein und werde dafür diplomatisch am Ball bleiben.IAEA-Chef: „Noch ein Stück Arbeit“ bis zu finalem Iran-PaktDie Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nimmt nach Angaben ihres Chefs Rafael Grossi an den Verhandlungen über ein endgültiges US-Iran-Abkommen teil. Wie Grossi in Genf erklärte, müsse nun unter anderem geklärt werden, welche Anlagen im Iran die UN-Atomexperten seiner Behörde besuchen und inspizieren werden. „Es ist noch ein Stück Arbeit“, sagte Grossi in einer Pressekonferenz in der Schweiz, wo nach der nun bereits erfolgten Unterzeichnung des Rahmenabkommens noch am Freitag weitere Gespräche beginnen könnten. Nun sei die Zeit gekommen, um mit Vertretern der Vereinigten Staaten und des Irans konkrete weitere Schritte zu formulieren. Über Details wollte er sich vor Beginn dieser technischen Verhandlungen nicht äußern.Während der Ausarbeitung einer endgültigen Vereinbarung werde der Iran keine Veränderungen an seinem Atomprogramm vornehmen, heißt es in dem Rahmenabkommen. Ob die IAEA schon während der Verhandlungsphase vor Ort überprüfen wird, ob Teheran den Status quo beibehält und etwa keine kriegsbeschädigten Atomanlagen wieder aufbaut - auch dazu machte Grossi keine Angaben. „Ich will den Gesprächen nicht vorgreifen“, sagte der argentinische Diplomat, der sich aktuell um den Posten des UN-Generalsekretärs bewirbt.Insider: Israel verhandelt mit USA über Verbleib von Truppen im SüdlibanonWenige Stunden nach der Einigung auf eine Absichtserklärung zur Beendigung des Irankriegs verhandelt Israel nach Aussagen von Insidern mit den USA über einen Verbleib seiner Truppen im Südlibanon. Das sagten zwei israelische Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Israel führe „hartnäckige Verhandlungen“ mit der Regierung in Washington, sagte ein in der israelischen Regierung hochrangiger Insider. Das Land werde von seiner Position nicht abrücken und wolle seine Soldaten in dem Gebiet südlich des Flusses Litani belassen. Von Netanjahus Büro war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.In der Nacht hatten US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian eine Absichtserklärung zur Beendigung des Irankriegs unterzeichnet. Darin werden die Parteien aufgefordert, „die territoriale Integrität und Souveränität des Libanon“ zu gewährleisten. Einem der Insider zufolge hängt das Ergebnis der Gespräche zwischen Israel und den USA letztlich davon ab, ob US-Präsident Trump mit Konsequenzen drohe, falls Israel sich nicht an die Bedingungen der Vereinbarung halte.Israel hatte seine Offensive im Südlibanon ausgeweitet, nachdem die libanesische Hisbollah-Miliz am 2. März zur Unterstützung des Iran Israel angegriffen hatte. Ziel der Luft- und Bodenoffensive ist es laut Israel, die Hisbollah auszuschalten.China begrüßt Friedensabkommen zwischen USA und IranChina hat das gestern unterzeichnete Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung des Krieges begrüßt. Die Unterzeichnung des Memorandums der ersten Phase sei „von positiver Bedeutung für die Entspannung der Lage und die Festigung der Waffenruhe“, erklärte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking. China hoffe, dass alle beteiligten Parteien den Geist der Vereinbarung wahrten und ihre Zusagen einhielten. Probleme ließen sich nicht mit Waffengewalt lösen. Zugleich rief Peking beide Seiten auf, die Verhandlungen der zweiten Phase mit einer „rationalen und pragmatischen Haltung“ anzugehen. China werde weiterhin eine aktive und konstruktive Rolle spielen.Lin Jian, Sprecher des chinesischen Außenministeriums (Archivbild) Johannes Neudecker/dpa +++ dpa-Bildfunk +++Dieser Liveblog ist zuerst beim „Handelsblatt“ erschienen.