Andy Burnham steht um halb drei Uhr am Freitagfrüh auf der Bühne, dunkles Jackett über schwarzem Shirt, er sieht eher erleichtert aus als ekstatisch. Lange, angespannte fünf Wochen Wahlkampf liegen hinter ihm, bis zuletzt trieb ihn eine sehr große und eine mittelgroße Sorge um: Würde er bei einer Nachwahl im Kreis Makerfield überhaupt ins britische Parlament gewählt werden? Und wenn ja: Würde der Erfolg des linken Labour-Kandidaten nur möglich sein, weil sich die rechten Parteien gegenseitig Stimmen wegnehmen?