Deutschlands größter Gasimporteur ist begehrt. Vor einem Monat verkündete die Bundesregierung, Uniper aus Düsseldorf wieder privatisieren zu wollen. Bieter konnten bis Ende voriger Woche unverbindlich ihr Interesse bekunden. Offenbar haben sich um die zehn Investmentgesellschaften und Energiekonzerne gemeldet. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf nicht näher benannte Insider. Die Regierung wird jetzt mit den Bietern verhandeln. Gelingt keine Einigung, könnte Berlin die Firma mit gut 7200 Beschäftigten im neuen Jahr auch über einen Börsengang verkaufen. Eine Kombination ist ebenfalls möglich: Ein großes Aktienpaket geht direkt an einen Bieter, der Rest wird über die Börse an den Mann gebracht. Klar ist lediglich, dass die Regierung einen Anteil von 25 Prozent plus einer Aktie behalten will, um weiter bei Uniper mitreden zu können.
Uniper: Wer kauft Deutschlands größten Gaskonzern?
Die Bundesregierung rettete Uniper vor der Pleite und will die Firma nun wieder privatisieren. Es gibt um die zehn Interessenten.
Bundesregierung privatisiert Uniper (7200 Beschäftigte), Deutschlands Gasimporteur; etwa zehn Konzerne zeigen Kaufinteresse. Signalisiert kritischen Konsolidierungstrend—für CTO relevant: Energy-Governance und Supply-Chain-Stabilität von Rechenzentren.









