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WM 2026: Kanada nach Kanter-Sieg über Katar zwischen Jubel und Schockstarre Live-Blog Schwere Verletzung für Schlüsselspieler der Gastgeber +++ Mexikos WM-Fiesta geht weiter: Erstes Team in K.-o.-Runde +++ Hunderte stürmen auf Fanfest in Mexiko – Polizei greift ein +++ Der WM-Newsblog.

19.06.2026 - 07:35 Uhr aktualisiert Artikel anhörenKanadischer Jubel nach dem Tor von Jonathan David (re.): Die Gastgeber feierten ihren ersten WM-Sieg überhaupt. Foto: IMAGO/Anadolu AgencyMexikos WM-Fiesta geht weiter: Erstes Team in K.-o.-RundeMitgastgeber Mexiko ist als erste Mannschaft in die K.-o.-Runde der Fußball-WM eingezogen. Nach einem groben Torwartpatzer kam „El Tri“ in Zapopan gegen Südkorea zu einem 1:0 (0:0) und steht vorzeitig als Gewinner der Gruppe A fest. Das einzige Tor der Partie erzielte Luis Romo (50. Minute), am Ende musste Mexiko aber kräftig um den Sieg zittern.Für Minjae Kim & Co kommt es auf den letzten Spieltag anDas bedeutet auch: Mexiko, das schon bei den Heim-Weltmeisterschaften 1970 und 1986 den Heimvorteil nutzte und jeweils bis ins Viertelfinale gekommen war, wird sein Sechzehntelfinale im legendären Aztekenstadion spielen. Und sollten die Mexikaner auch das gewinnen, würden sie die Achtelfinalpartie ebenfalls in dem Fußball-Tempel austragen. Zweiter in der Gruppe bleiben die Südkoreaner um Bayern-Profi Minjae Kim mit drei Punkten. Dahinter kommen mit jeweils einem Zähler Tschechien, letzter Gruppengegner von Mexiko, und Südafrika, gegen das Südkorea noch spielen muss.Mexikos Spieler jubeln nach dem Führungstor. ImagoSchottland-Liebe geht weiter: Boston und Glasgow planen PartnerschaftDie neue Liebesbeziehung zwischen Boston und Schottland soll nicht mit der Fußball-WM enden. Die Hauptstadt des US-Bundesstaates Massachusetts, die in den vergangenen Tagen von zehntausenden schottischen Fans in Beschlag genommen wurde, und Glasgow wollen ab dem kommenden Jahr offiziell eine Städtepartnerschaft eingehen. Im April soll die Partnerschaft beim traditionellen Tartan Day in den USA besiegelt werden. Der Tartan Day würdigt die historischen Beiträge und das kulturelle Erbe der schottisch-stämmigen Amerikaner. Die Fans der „Bravehearts“ nennen sich selbst Tartan Army.„Bereits heute werden wir eine Absichtserklärung für eine Städtepartnerschaft unterzeichnen und damit den offiziellen Prozess zwischen unseren beiden Städten anstoßen“, sagte Bostons Bürgermeisterin Michelle Wu. Als die Politikerin das Papier unterschrieb, sangen anwesende schottische Fans in Anlehnung an ihre inoffizielle Fußball-Hymne: „No Wu, no Party“. Schottland-Fans an Bord bei einer Bootsfahrt vom Hafen von Boston aus, im Vorfeld des WM-Spiels gegen Haiti. dpaSchottlands Nationalmannschaftskapitän Andrew Robertson hatte zuvor die Begeisterung der Gastgeber für die schottischen Fans hervorgehoben: „Boston hat sich in sie verliebt. Jeder, der die Tartan Army trifft, verliebt sich in sie“, sagte er.Weil Schottland zwei Vorrundenspiele in Boston austrägt, sollen inzwischen rund 50.000 Fans aus der Heimat über den Atlantik geflogen sein. Seit Tagen prägen sie das Stadtbild. „Wir wollen, dass ihr wiederkommt. Wieder und wieder und wieder“, sagte Wu.Umstrittene Trinkpausen: Immer wieder Fan-Unmut bei der WMDie Unmutsbekundungen der Fans in den Stadien wegen der umstrittenen Trinkpausen bei der Fußball-Weltmeisterschaft nehmen zu. In der zweiten WM-Woche sind immer wieder Buhrufe und Pfiffe zu hören, wenn der Schiedsrichter die Partie in jeder Halbzeit nach rund 22 Minuten für 3 Minuten unterbricht.So wurde am Donnerstag (Ortszeit) auch beim zweiten Gruppenspiel von Co-Gastgeber Kanada in Vancouver gegen Katar (6:0) sehr hörbar gebuht. Beim 1:1 zwischen Tschechien und Südafrika in Atlanta war zuvor der Unmut deutlich größer als noch beim ersten Spiel in diesem Stadion zwischen Spanien und Kap Verde. Auch bei Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina in Inglewood sowie am Mittwoch (Ortszeit) bei England gegen Kroatien in Arlington und Ghana gegen Panama in Toronto gab es hörbare Ablehnung der Neueinführung.Das WM-Novum macht aus zwei Halbzeiten quasi ein Vier-Viertel-Format, das Amerikanern aus anderen Sportarten bestens bekannt ist. Entstanden ist das Modell nach Angaben der FIFA aus Sorge um die Belastung der Spieler. Weil die TV-Sender die Pause aber auch für einen zusätzlichen Werbeblock nutzen, ist Kritik aufgekommen und eine Debatte über die Sinnhaftigkeit entbrannt. Hunderte stürmen auf Fanfest in Mexiko – Polizei greift einHunderte Fußball-Anhänger sind vor dem WM-Spiel zwischen Mexiko und Südkorea auf das Gelände beim bereits überfüllten Fanfest in der westmexikanischen Stadt Guadalajara gestürmt. Nachdem sie einen Zugang aufgebrochen hatten, wurden sie Berichten örtlicher Medien zufolge von der Polizei gestoppt. Mögliche Verletzte und Festnahmen wurden zunächst nicht gemeldet.Kanada feiert Kantersieg gegen Katar – bezahlt Sieg aber teuer mit schwerer Verletzung von SchlüsselspielerWM-Gastgeber Kanada hat mit einem Torfest den ersten Sieg bei einer Fußball-WM überhaupt gelandet und sich auch von einer schweren Verletzung von Ismael Koné nicht ausbremsen lassen. Das Team von Trainer Jesse Marsch besiegte Außenseiter Katar in Vancouver deutlich mit 6:0 (3:0) und braucht im letzten Vorrundenspiel gegen die Schweiz ein Remis, um die Gruppe B auf Platz 1 zu beenden. Überschattet wurde die Partie von der Verletzung von Mittelfeldspieler Koné, der nach einem Foul mit einer Trage vom Rasen gerollt wurde. Der linke Unterschenkel schien Fotos zufolge gebrochen zu sein. „Es ist direkt vor der Bank passiert. Jeder konnte hören, wie der Knochen brach. Man fühlt natürlich tief mit ihm, und alle sind erschüttert von dem Vorfall – wegen der Art der Verletzung und auch, weil Ismael das Herz unserer Mannschaft ist“, sagte Kanadas Trainer Jesse Marsch. Katars Assim Madibo (51.) sah dafür die Rote Karte.Vor 52.497 Zuschauern in Vancouver erzielte Stürmer Jonathan David (29./45.+3/90.+2) gleich drei Tore für die Kanadier. Außerdem trafen Cyle Larin (16. Minute), Nathan Saliba (64.) und Mohamed Manai (75.) mit einem Eigentor. Katar beendete die Partie nach zwei Roten Karten nur mit neun Mann. Der Kanadier Ismael Kone winkt dem Publikum zu, als er nach einer Verletzung auf einer Trage vom Spielfeld getragen wird. dpaKritik am Atlanta-Stadion: „Nur der Rasen ist Fußball“Südafrikas Trainer Hugo Broos kann mit dem futuristischen WM-Stadion von Atlanta nichts anfangen. „Wenn ich ehrlich sein darf: Das ist kein Fußballstadion“, sagte der Belgier. „Es ist fantastisch, aber nur der Rasen ist Fußball. Der ganze Rest nicht. Es ist eine Halle. Ich fühle die Atmosphäre nicht.“Das Stadion verfügt über ein bewegliches Dach, das während der WM geschlossen bleibt. Grund dafür ist das Klima im US-Bundesstaat Georgia, das im Sommer von hohen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und starken Regenfällen geprägt ist. Durch ein konstant geschlossenes Dach soll die Temperatur in dem Stadion besser kontrolliert sowie der Zustand des Rasens erhalten werden.Nach Tuchel-Ärger: FIFA gewährt nun freie Sicht bei HymnenNach Thomas Tuchels Ärger über Fotografen sollen Trainer bei der WM während der Nationalhymne künftig freien Blick auf ihre Spieler haben. Fotografen hatten Englands Trainer während des besonderen Moments unmittelbar vor dem 4:2-Sieg gegen Kroatien die Sicht auf sein Team versperrt. „Ich flehe die FIFA an, die Position der Fotografen während der Nationalhymnen zu ändern“, hatte der 52-Jährige nach dem ersten WM-Spiel seiner Karriere gesagt. Die Bitte blieb nicht ungehört. Die FIFA hat einen Kompromiss für die betroffenen Spiele in Stadien mit beengten Platzverhältnissen gefunden.Schweiz erkämpft sich gegen Bosnien-Herzegowina ersten SiegMit einem hart erarbeiteten 4:1 (0:0) gegen Bosnien-Herzegowina ist die Schweiz der K.-o.-Phase der Fußball-WM einen großen Schritt näher gekommen. Erst der eingewechselte Johan Manzambi vom SC Freiburg knackte die bosnische Defensive in der 74. Minute. Der ebenfalls eingewechselte Rubén Vargas (84.), erneut Manzambi (90.) und Granit Xhaka (90.+7/Foulelfmeter) sorgten für die weiteren Schweizer Tore.Die Schweiz geht nun mit vier Punkten ins letzte Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada. Bosnien, das von der 80. Minute an wegen einer Roten Karte für Tarik Muharemovic in Unterzahl spielte, hat mit nur einem Zähler aus zwei Spielen dagegen keine guten Karten mehr. Ermin Mahmic (90.+3) erzielte den Ehrentreffer.Elfmeter rettet Südafrika gegen Tschechien einen PunktTeboho Mokoena hat Südafrika die Chance auf die K.o.-Runde gerettet, Tschechien verspielt den ersten Sieg bei dieser WM trotz Bundesliga-Power. Angeführt von vier Deutschland-Legionären kam Tschechien im Duell der Auftaktverlierer in Atlanta nur zu einem 1:1 (1:0). Dadurch haben beide Teams noch die Chance auf das Weiterkommen.Neuer will während WM nicht über DFB-Rücktritt nachdenkenManuel Neuer rechnet nicht mit weiteren Einsätzen in der Fußball-Nationalmannschaft über die WM hinaus. Er will sich mit einem dann endgültigen Karriereende im DFB-Team aber aktuell nicht beschäftigen. „Ich habe jetzt nicht vor, irgendwie in zwei Jahren dann wieder bei einer Europameisterschaft zwischen den Pfosten zu stehen“, sagte der deutsche Rekordtorwart bei einer Pressekonferenz in Winston-Salem.Was sich zunächst nach einer klaren Rücktrittsankündigung für die Zeit nach dem Turnier in Kanada, Mexiko und den USA anhörte, wurde von dem 40-Jährigen aber sogleich relativiert. Er wolle sich jetzt nicht damit auseinandersetzen, dass seine „letzten Spiele für Deutschland“ anstünden. Tori Penso leitet als zweite Frau überhaupt ein WM-Spiel der MännerDas für beide Teams nach den Auftaktniederlagen wichtige Spiel Tschechien gegen Südafrika wird von der US-Amerikanerin Tori Penso geleitet. Die 39-Jährige ist die zweite Frau in der Geschichte, die bei einem Spiel der Männer-WM zum Einsatz kommt. Vor vier Jahren in Katar pfiff die Französin Stéphanie Frappart die Begegnung von Deutschland gegen Costa Rica.Penso ist die große Bühne gewohnt. Vor zwei Jahren leitete sie das WM-Finale der Frauen zwischen Spanien und England. Im vergangenen Sommer war sie bei der Club-WM im Einsatz und leitete das Spiel von Borussia Dortmund gegen Ulsan aus Südkorea.Nach diskriminierender Aussage: Van der Vaart bleibt im TVSeine diskriminierende Aussage über Japans Fußballer hat für Rafael van der Vaart keine Auswirkungen auf seine Tätigkeit als TV-Experte. Der ehemalige Oranje-Spieler werde auch beim kommenden WM-Spiel der Niederlande am Samstag (19 Uhr MESZ) in Houston gegen Schweden wieder das Geschehen für die Sendung „NOS WK avond“ analysieren, teilte ein Sprecher des Senders NOS auf Anfrage der niederländischen Nachrichtenagentur ANP mit.Der 43 Jahre alte van der Vaart hatte beim 2:2 zwischen den Niederlanden und Japan gesagt, die japanischen Spieler würden alle ähnlich aussehen. Damit hatte er versucht zu erklären, warum die Abwehr der Niederländer den Japaner Daichi Kamada beim späten Ausgleich aus den Augen verloren hatte. Direkt nach der Aussage hatte van der Vaart gesagt, dies sei ein Witz gewesen. Später hatte der frühere HSV-Profi um Entschuldigung gebeten. Zugleich erklärte er, dass „keine rassistische oder diskriminierende Absicht“ hinter seinen Aussagen gesteckt habe, wie aus einem Statement hervorging, über das „The Athletic“ berichtete. Er habe „nie jemanden beleidigen, verletzen oder diskriminieren“ wollen, sagte van der Vaart. „Ich verstehe, dass einige Leute meine Aussagen verletzend fanden. Das bedauere ich zutiefst. Wenn ich damit Menschen enttäuscht habe, biete ich meine Entschuldigung an.“Wechsel zu Ronaldo-Club? Portugal-Trainer sorgt für UnruheNeben dem Fehlstart gegen die Demokratische Republik Kongo (1:1) sorgt auch die Zukunft von Nationaltrainer Roberto Martinez bei der Fußball-WM für große Unruhe beim Mitfavoriten Portugal. Medienberichten zufolge hat der 52 Jahre alte Spanier bereits vor Turnierbeginn mit dem saudische-arabischen Club Al-Nassr über einen Wechsel nach der Weltmeisterschaft gesprochen. Für das Team aus der Hauptstadt Riad spielt auch Portugals Superstar Cristiano Ronaldo.Martinez hatte die Portugiesen 2023 übernommen. Sein Vertrag läuft nach der aktuell laufenden WM in den USA, Mexiko und Kanada aus. Portugiesische Medien hatten bereits in den vergangenen Tagen darüber berichtet, dass der Weggang des Trainers beschlossene Sache sei. Das wies Martinez jedoch zurück: „Das sind keine News. Ich bin komplett fokussiert auf die WM“, sagte er bereits vor dem schwachen Auftritt gegen die Demokratische Republik Kongo.Roberto Martinez: Bald an der Seitenlinie in Saudi-Arabien? ReutersRekordzahlen für MagentaTV bei WM-ÜbertragungenSchon in der Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft verzeichnet die Telekom bei ihren Übertragungen Rekordwerte. 36 Millionen Menschen haben in den ersten sieben Turniertagen die Gruppenspiele der WM auf den drei MagentaTV-Kanälen verfolgt, wie der Konzern mitteilte. Den Bestwert erzielte bisher das Spiel Frankreich gegen Senegal mit in der Spitze 6,5 Millionen Zuschauern. Keine Partie des Pay-TV-Senders bei den bisherigen Turnieren mit MagentaTV-Übertragungen erreichte mehr Menschen. Die Werte sind allerdings nicht direkt mit den Zahlen der AGF Videoforschung vergleichbar, die unter anderem die Reichweiten von ARD und ZDF misst. Die Topquote des laufenden Turniers erzielte bisher das Erste: Das 7:1 des deutschen Teams gegen Curaçao verfolgten nach AGF-Angaben durchschnittlich 23,427 Millionen Menschen, der Marktanteil lag bei 70,2 Prozent.„Das war unterm Strich die beste Woche, die wir bei MagentaTV jemals hatten“, sagte Arnim Butzen, TV-Chef der Telekom. „Die WM übertrifft unsere Erwartungen in jeglicher Hinsicht.“ Die Telekom habe im Vergleich zur EM in Deutschland vor zwei Jahren mehr als doppelt so viele Abonnements für ihren Pay-TV-Sender verkauft, sagte er, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Die Telekom hat die kompletten WM-Rechte vom Weltverband Fifa erworben und ein großes Paket an ARD und ZDF sublizenziert. Das Unternehmen zeigt über MagentaTV als einziger alle 104 Spiele des Turniers live, davon 44 exklusiv.Jubel über Haaland-Tore lässt in Norwegen die Erde zitternEin Doppelpack von Norwegens Stürmerstar Erling Haaland beim 4:1-WM-Auftakt gegen den Irak hat in dessen Heimat wortwörtlich die Erde zum Zittern gebracht. Bei den Toren in der 29. und 43. Minute maß ein Seismometer in der Stadt Bergen in der Nacht zum Mittwoch „deutliche Signale“ – verursacht durch den Jubel von Fans in der Nähe der Messstation. Das teilte das seismologische Institut Norsar mit. Etwas schwächere Signale gab es demnach auch zum Anpfiff, zu den anderen Toren, zur Gelben Karte für den irakischen Abwehrspieler Zaid Tahseen und zum Abpfiff. „Wenn viele Menschen gleichzeitig auf große Sportmomente reagieren, können ihre gemeinsamen Bewegungen Vibrationen im Boden erzeugen, die von empfindlichen Seismometern registriert werden“, hieß es zur Erklärung vom Institut Norsar. Das sei bei Großereignissen nicht ungewöhnlich: Ähnliche Signale hätten im Sommer 2024 Konzerte von Ed Sheeran im norwegischen Nationalstadion ausgelöst.Ein Erdbeben lösten die Fußballfans zwar nicht aus – aber das kann ja noch kommen: Nach dem gelungenen Debüt träumen so manche Norweger bei der ersten WM-Teilnahme ihres Landes seit 28 Jahren schon vom Titel. Dann dürfte nicht nur in Bergen die Erde zittern.Erling Haaland jubelt: Zum Start in die WM traf der Stürmer doppelt für Norwegen.Mehr als 300 Fake-Portale für WM-Tickets entdecktWer für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko Tickets kaufen will, kann schnell ins Visier von Internet-Betrügern geraten. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, hat die Cyberabwehr-Plattform Silent Push über 300 täuschend echt nachgebildete WM-Ticketportale identifiziert.Der US-Inlandsgeheimdienst FBI warnte bereits Ende Mai vor möglichen Betrugsmaschen und empfahl Fans, die Internetseite des Weltverbands Fifa direkt aufzurufen statt den Weg über Suchergebnisse oder gesponserte Anzeigen zu gehen.Nach FBI-Angaben betrugen die bis dahin gemeldeten Schäden mehrere Hundert bis zu mehrere Tausend Dollar pro Fall. Vor allem gefälschte Angebote für Tickets und Hospitality-Pakete seien dafür ursächlich.Katar macht es möglich: Tausende Fans reisen zur WM-Party nach Vancouver auf StaatskostenHierzulande wird seit Monaten über die mitunter horrenden Preise bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada debattiert – in Katar macht der Emir kurzerhand die Schatulle auf. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP ließ der Emir von Katar mehrere tausend Fans nach Vancouver einfliegen, wo heute (Ortszeit) das zweite WM-Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada stattfindet. Im ersten Spiel hatte Katar der Schweiz ein 1:1 abgetrotzt.Die Flüge habe Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani gechartert. Demnach sei eigens ein Staatsfonds zur Finanzierung der Fanreisen aufgelegt worden. Dieser bezahle Flüge, Hotels, Transportkosten vor Ort und andere Ausgaben. Nach Angaben des katarischen Fußballverbandes sei das Ziel, „eine lebendige Stadionatmosphäre zu schaffen, die den Spielern hilft, die bestmöglichen Ergebnisse auf der globalen Bühne zu erzielen.“ Auch katarische Studenten in den USA und Kanada seien eingeladen worden.Katar-Fans beim ersten WM-Gruppenspiel in Kalifornien. dpaEinreise-Ärger: Baerbock legt mit FIFA-Kritik nachAnnalena Baerbock, Präsidentin der UN-Generalversammlung, hat ihre Kritik am Weltverband FIFA in der Debatte um verweigerte Einreisen bei der Fußball-WM erneuert. Der Sport lebe davon, dass er verbinde und dass Menschen durch ihn zusammenkommen könnten, sagte die 45-Jährige bei einer Veranstaltung im German House of Soccer in New York. „Daher ist eben auch der Punkt mit Blick auf Einreise mit Visa keine Nebensächlichkeit, sondern Menschen können nur zusammenkommen, den Fußball feiern, wenn ihnen das auch überall ermöglicht wird“, erklärte Baerbock. „Das ist eine Sache, die in dieser WM und nach der WM natürlich auch von der FIFA aufgearbeitet werden muss.“ Bayerns Díaz trumpft auf: Kolumbien siegt gegen WM-NeulingBayern-Profi Luis Díaz hat Kolumbien vor einer kleinen Blamage gegen WM-Neuling Usbekistan bewahrt. Der 29-Jährige bereitete beim 3:1 (1:0) im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt den ersten Treffer seiner Mannschaft durch Daniel Muñoz (40. Minute) vor, das zweite Tor erzielte er selbst in der 65. Minute. Zudem traf Jaminton Campaz tief in der Nachspielzeit. Die Usbeken hatten durch Abbosbek Fayzullaev zwischenzeitlich ausgeglichen (60.).Ghana feiert Last-Minute-Sieg gegen PanamaIm strömenden Regen von Toronto hat Caleb Yirenkyi Ghana gegen WM-Außenseiter Panama mit seinem späten Treffer vor einer Auftakt-Blamage bewahrt. Der 20-Jährige traf in der vierten Minute der Nachspielzeit zum glücklichen 1:0 (0:0) für Ghana, das über weite Strecken enttäuschte. Panama muss damit weiter auf seinen ersten Punkt bei einer Fußball-Weltmeisterschaft warten. Für Panama ist es nach 2018 die zweite WM-Teilnahme.Seit WM-Beginn: FIFA löschte fast 400.000 HasskommentareHass im Internet ist auch rund um die WM ein Problem. Der Fußball-Weltverband möchte alle Teilnehmer in Nordamerika davor schützen und hat nach eigenen Angaben bereits Hunderttausende Kommentare und Beiträge gelöscht. Die FIFA teilte mit, dass seit Beginn des Turniers 3,8 Millionen Wortmeldungen überprüft und 388.000 entfernt wurden. Während der gesamten WM 2022 waren es 287.000 Beiträge und Kommentare. Der Weltverband betreibt den Dienst seit der vergangenen Männer-WM bei all seinen Veranstaltungen.„Keinen Einfluss“: Drohne bei Südkorea rechtzeitig entdecktWollte sich da jemand zusätzliche Informationen verschaffen? Ein möglicher Spionagefall im WM-Training von Südkorea ist gerade noch so verhindert worden. „Das Timing war hier sehr wichtig“, sagte Trainer Myung-bo Hong vor dem Spiel gegen Co-Gastgeber Mexiko. „Während unseres Trainings war plötzlich eine Drohne am Himmel. Glücklicherweise wurde sie kurz vor unserem Taktik-Block entdeckt. Das war der wichtigste Teil des Trainings. Es wird also keinen Einfluss haben.“Das Training im mexikanischen Zapopan war nicht öffentlich. Ein mexikanischer Militärangehöriger, der im Basiscamp der Mannschaft stationiert ist und für die Störung von Drohnen zuständig ist, habe das Flugobjekt zum Absturz gebracht.Medienberichten zufolge konnten die mutmaßlichen Täter die Drohne wieder einsammeln und fliehen.Spektakel in Dallas: Superstürmer Kane führt England zum Startsieg gegen KroatienSuperstürmer Harry Kane hat England einen perfekten Start in die WM-Titelmission beschert und einen weiteren Meilenstein seiner Karriere gesetzt. Der Kapitän war mit einem Doppelpack der entscheidende Mann beim ereignisreichen 4:2 (2:2)-Sieg im ersten Gruppenspiel gegen Kroatien. Der Auftrag aus der Heimat an die Three Lions ist klar: 60 Jahre nach dem bislang einzigen Triumph soll der zweite WM-Titel her. Kane war im Dallas Stadion mit einem Foulelfmeter im zweiten Versuch (12. Minute) und mit einem wuchtigen Kopfball (42.) erfolgreich. Mit seinen WM-Toren neun und zehn zog der Profi von Bayern München mit Englands bisherigen Rekordhalter Gary Lineker gleich. Jude Bellingham (48.) und Marcus Rashford (85.) erzielten in einer spektakulären Partie die weiteren Tore für den Turnier-Mitfavoriten. Für Kroatien konnten Martin Baturina (36.) und Petar Musa (45.+5) zwischenzeitlich zweimal ausgleichen. Referee aus Paraguay leitet DFB-Duell mit ElfenbeinküsteJuan Gabriel Benitez aus Paraguay ist der Schiedsrichter für das zweite WM-Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der 43 Jahre alte Referee wurde von der Fifa für die Partie am Samstag (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto gegen die Elfenbeinküste eingeteilt. Benitez ist zum ersten Mal bei einer WM dabei. Die Profis von Borussia Dortmund haben aber schon Erfahrung mit ihm. Benitez war bei der Club-WM 2025 Schiedsrichter beim 4:3-Sieg des BVB gegen Mamelodi Sundowns aus Südafrika.In Toronto stehen ihm seine Landsmänner Eduardo Cardoso und Milciades Saldivar als Assistenten zur Seite. Der vierte Offizielle Khalid Alturais und der Ersatz-Referee Mohammed Alabakry kommen aus Saudi-Arabien.Radikale Lehrergewerkschaft plant Blockaden vor Aztekenstadion in Mexiko-CityDie radikale Lehrergewerkschaft CNTE plant Medienberichten zufolge Blockaden von Zugängen zum Aztekenstadion vor dem zweiten WM-Spiel in Mexiko-Stadt. Seit dem Morgen des Spieltags demonstrierte die CNTE für die Rücknahme einer umstrittenen Rentenreform.Laut Behörden sollen am Spieltag in Mexiko-Stadt insgesamt mindestens vier Demonstrationszüge und fünf Kundgebungen an verschiedenen Orten geplant sein, berichtete die Zeitung „Publimetro“. Die Partie zwischen WM-Neuling Usbekistan und Kolumbien im Aztekenstadion wird um 20.00 Uhr Ortszeit (Donnerstag, 04.00 Uhr MESZ) angepfiffen. 11.000 Polizisten sind in der Stadt im Einsatz, knapp 8000 davon ums Stadion herum.Aufgrund der Proteste wurden bereits vier Metrostationen geschlossen, auch einige Straßen wurden von der Polizei gesperrt. Das Sicherheitspersonal wurde wie schon beim WM-Auftaktspiel von Mitgastgeber Mexiko gegen Südafrika (2:0) deutlich erhöht. Vor knapp einer Woche war es dennoch vor einem Eingang des Aztekenstadions zu Zusammenstößen zwischen teilweise vermummten Demonstranten und der Polizei gekommen.Demonstranten am Tag des Eröffnungsspiels in Mexiko-City: Die radikale Lehrergewerkschaft CNTE plant offenbar erneut Protestaktionen im WM-Umfeld. afp Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt