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WM 2026: Kanada erreicht WM-Achtelfinale bei Davies-Comeback Live-Blog Österreich rettet sich in der Nachspielzeit +++ Messi trifft beim argentinischen Jubiläumssieg +++ Gruppensieg und Kane-Rekord: England schlägt Panama +++ Der Newsblog.

28.06.2026 - 23:47 Uhr Artikel anhören28.06.2026, USA, Los Angeles: Fußball, Männer, WM 2026, Südafrika - Kanada, Sechzehntelfinale, im Los-Angeles-Stadion in Inglewood. Der Kanadier Alphonso Davies in Aktion. Foto: Bai Xuefei/XinHua/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Foto: Bai Xuefei/XinHua/dpaKanada erreicht WM-Achtelfinale bei Davies-ComebackKanada um Rückkehrer Alphonso Davies hat erstmals in seiner Geschichte das Achtelfinale einer Fußball-WM erreicht. Gegen Südafrika gewann das Team um den Bayern-Star im ersten Sechzehntelfinale der WM-Geschichte 1:0 (0:0). Stephen Eustaquio erzielte in der Nachspielzeit das erlösende Tor und verhinderte eine Verlängerung (90.+2). Davies wurde im Los-Angeles-Stadion in der 75. Minute eingewechselt und spielte damit erstmals seit März 2025 wieder für Kanada. Damals hatte er sich im gleichen Stadion das Kreuzband gerissen. Der Jubel der kanadischen Fans unter den 69.237 Zuschauern war entsprechend groß.Bericht: Drohnen-Alarm über Mexikos WM-Camp vor K.-o.-SpielMexiko ist vor dem ersten K.-o.-Spiel erhöht wachsam - über dem Camp des WM-Mitgastgebers wurde nun einem Bericht zufolge eine Drohne gesichtet. Der Sender TUDN veröffentlichte auf seiner Homepage ein entsprechendes Video, das das Flugobjekt in der unmittelbaren Nähe des Centro de Alto Rendimiento in Süden von Mexiko-Stadt zeigt. Dort bereitet sich die Mannschaft von Trainer Javier Aguirre auf die Partie des Sechzehntelfinals gegen Deutschland-Schreck Ecuador vor. Die Mexikaner zogen mit drei Siegen in drei Spielen ohne Gegentor in die erste K.-o.-Runde ein. Gespielt wird die Partie im legendären Aztekenstadion in der deutschen Nacht auf Mittwoch (03.00 Uhr MESZ/Magenta TV)Das bringt der WM-Tag: DFB-Team im Sechzehntelfinale gefragtDie deutsche Fußball-Nationalmannschaft kann sich im Sechzehntelfinale der WM gegen Paraguay keinen weiteren Patzer erlauben. Am Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) geht es für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann im Boston Stadium um den Einzug in die Runde der letzten 16. Im Vergleich zur Niederlage im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador wird die DFB-Elf sich deutlich steigern müssen. Außenverteidiger Nathaniel Brown könnte in die Startelf zurückkehren. Der 23-Jährige ist zurück im Teamtraining, nachdem er die Partie gegen Ecuador wegen muskulärer Probleme verpasst hatte. Die Südamerikaner haben sich als einer acht der besten Gruppendritten für die erste K.-o.-Runde qualifiziert. Nach vier Gegentoren gegen die USA kassierte die defensivstarke Mannschaft gegen die Türkei und Australien keine Treffer mehr. Messi trifft beim argentinischen JubiläumssiegMit Lionel Messi als treffsicherer Edeljoker hat Argentinien einen Jubiläumssieg gefeiert. Der Titelverteidiger setzte sich zum WM-Gruppenabschluss trotz einer XXL-Rotation in der Startelf gegen Jordanien mit 3:1 (2:0) durch und holte seinen 50. Sieg bei Fußball-Weltmeisterschaften. Erfolgreicher sind in der WM-Geschichte nur Rekordweltmeister Brasilien (78) und Deutschland (70). Messi kam erstmals seit 20 Jahren bei einem WM-Spiel von der Bank. Bei seiner Einwechslung in der 60. Minute brandete riesiger Jubel auf - und der wurde knapp 20 Minuten später noch lauter: Messi baute per Freistoß seinen Torrekord auf nun 19 WM-Treffer aus. Der 39-Jährige ist zudem der erste Spieler der Geschichte, der in sieben aufeinanderfolgenden WM-Spielen mindestens ein Tor erzielt hat. Die weiteren Tore erzielten Giovani Lo Celso (19.), Lautaro Martínez (31./Foulelfmeter) und für Jordanien Musa Al-Taamari (55.) Österreich rettet sich in der NachspielzeitMit einem spektakulären Unentschieden haben sich Österreich und Algerien ihren Platz im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gesichert. In einem am Ende dramatisch spannenden Spiel in Kansas City gab es ein 3:3 (1:1). Erst ein Treffer von Sasa Kalajdzic in der Nachspielzeit (90.+6) sicherte dabei das Remis - der zweite Treffer von Algeriens Riyad Mahrez (90.+3) hatte Österreich zwischenzeitlich aus dem Turnier befördert. Nun aber bekommt es Österreich mit Titelkandidat Spanien zu tun, Algerien hat mit der Schweiz den vermeintlich leichteren Gegner erwischt. Und das, obwohl die Nordafrikaner die Vorrunde hinter Argentinien und Österreich nur auf Platz drei abschlossen. Vor 69.045 Zuschauern brachten Marko Arnautovic (28. Minute) und Marcel Sabitzer (55.) Österreich zweimal in Führung. Rafik Belghali (45.) und Mahrez (60.) erzielten jeweils den verdienten Ausgleich für Algerien, ehe das Spiel in der Schlussphase richtig dramatisch wurde.Rettung in letzter Minute: Österreich sichert sich das Weiterkommen. ImagoTicketpreise für Fußball-WM steigen auf über 3000 DollarDie Ticketpreise für die Fußball-Weltmeisterschaft haben auf Wiederverkaufsplattformen die Marke von 3000 Dollar überschritten. Für die kommende Partie zwischen Portugal und Kroatien in Toronto lag der Durchschnittspreis für das günstigste Ticket am Sonntag bei 3225 Dollar, wie Daten der Preisbeobachtungs-Website Ticketdata zeigten. Dies ist der höchste Preis für ein Spiel des Sechzehntelfinales. Bei der Begegnung in Kanada stehen sich am Dienstag die beiden ehemaligen Real-Madrid-Teamkollegen Cristiano Ronaldo und Luka Modrić gegenüber. Die Preise verdoppelten sich nach dem Unentschieden Portugals gegen Kolumbien, wodurch die Paarung feststand. Ticketdata erfasst Angebote von Plattformen wie StubHub und Vivid.Der Preisanstieg verdeutlicht die Auswirkungen des von der Fifa in diesem Jahr eingeführten dynamischen Preissystems, bei dem sich die Preise der Nachfrage anpassen. Dieses Verfahren ist bei US-Konzerten und Sportveranstaltungen üblich und trieb in der Gruppenphase Ticketpreise auf über 1000 Dollar. Eine frühere Analyse der Nachrichtenagentur Reuters zeigte bereits, dass die hohen Preise für Eintrittskarten und Unterkünfte die Weltmeisterschaft für Menschen mit geringerem Einkommen unerschwinglich machen, wodurch sich eine veränderte Zusammensetzung der WM-Besucher abzeichnet. Der Weltfußballverband Fifa rief die Fans dazu auf, ausschließlich die verbandseigene Plattform für den Wiederverkauf zu nutzen, da ausschließlich dort eine ordnungsgemäße Zustellung garantiert werden könne.Modric mit Kroatien in der K.-o.-Runde – auch Ghana weiterKroatien folgt Ghana in die K.o.-Phase der Fußball-WM und verlängert die Nationalmannschaftskarriere von Altstar Luka Modrić um mindestens ein weiteres Spiel. Die Auswahl von Trainer Zlatko Dalic gewann zum Abschluss der Gruppenphase gegen Ghana mit 2:1 (1:0) und qualifizierte sich als Gruppenzweiter hinter England für das Sechzehntelfinale. Der viermalige Afrikameister hatte schon vor dem Anpfiff sein Ticket für die Alles-oder-Nichts-Spiele sicher.Vor 68.324 Zuschauern in Philadelphia erzielten Petar Sucic (31. Minute) und Nikola Vlasic (83.) nach Vorlage von Modric die Treffer für den Favoriten. Derrick Luckassen (73.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Kroatien droht nun ein Duell mit Portugal und Cristiano Ronaldo.Gruppensieg und Kane-Rekord: England schlägt PanamaAngeführt vom früheren Dortmunder Jude Bellingham und Bayerns Stürmerstar Harry Kane hat sich England bei der Fußball-WM den Gruppensieg gesichert. Das Team von Trainer Thomas Tuchel setzte sich nach einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei mit 2:0 (0:0) gegen Panama durch. Bellingham glänzte vor 80.663 Zuschauern zunächst als Torschütze (62. Minute) und dann als Vorbereiter für Kane (67.). Der Kapitän der Engländer stieg durch seinen Kopfballtreffer zu ihrem alleinigen WM-Rekordtorschützen auf. Panamas WM-Vorrundenaus hatte bereits vor dem Spiel festgestanden.Das bringt der WM-Tag: Portugal spielt um den GruppensiegPortugal kann sich im direkten Duell mit Kolumbien den Gruppensieg sichern, Argentinien schont als sicherer Gruppensieger viele seiner Stars. In den letzten Gruppenspielen der WM werden die letzten Entscheidungen für das Sechzehntelfinale ausgespielt. Im Duell zwischen Mitgastgeber Kanada und Südafrika erwartet die Fans dann bereits das erste K.o-Spiel der WM. Iran-Kapitän Taremi kritisiert FIFA: WM ist eine „Katastrophe“Der iranische Fußballprofi Mehdi Taremi hat den Weltverband FIFA nach der letzten Partie der WM-Gruppenphase wegen der erschwerten Bedingungen für seine Nationalmannschaft scharf kritisiert. „Es ist eine Katastrophen-Weltmeisterschaft“, sagte Iran-Kapitän Taremi nach dem 1:1 gegen Ägypten. Die iranische Nationalmannschaft muss wegen Einreisebeschränkungen für jedes Spiel aus dem WM-Quartier im mexikanischen Tijuana in die USA einreisen und darf nur für kurze Zeiträume vor und nach den Spielen in den Vereinigten Staaten bleiben.Der Kapitän der iranischen Nationalmannschaft, Mehdi Taremi, bei einer Pressekonferenz vor dem WM-Spiel gegen Neuseeland Andre Penner/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++Spanien besiegelt Uruguays WM-Aus nach bösem Muslera-PatzerUruguay hat sich nach einem weiteren würdelosen Auftritt von dieser Fußball-WM verabschiedet. Nach zwei Unentschieden verloren die Südamerikaner das entscheidende letzte Gruppenspiel verdient mit 0:1 (0:1) gegen Spanien. Der Europameister und WM-Mitfavorit sicherte sich mit sieben Punkten souverän den ersten Tabellenplatz.Beim Treffer von Álex Banea in der 42. Minute leistete sich Uruguays routinierter Torwart Fernando Muslera in seinem 137. Einsatz einen schweren Fehler. Er war auch in den Partien zuvor an den Gegentoren mitbeteiligt gewesen. Für Uruguays argentinischen Trainer Marcelo Bielsa dürfte es das ebenfalls gewesen sein. Uruguays Agustin Canobbio sah in der Nachspielzeit noch die Rote Karte (90.+4).Weiter beim WM-Debüt: Kap Verde schafft SensationDer kapverdische WM-Traum ist noch lange nicht ausgeträumt. Die Auswahl des kleinen Inselstaates zog durch ein zerfahrenes 0:0 gegen Saudi-Arabien bei ihrer ersten Teilnahme sensationell in die K.-o.-Runde ein. Gegner in einer Woche in der deutschen Nacht auf den 4. Juli in Miami ist Titelverteidiger Argentinien und sein Superstar Lionel Messi. Saudi-Arabien beendet das Turnier hingegen als Letzter der Gruppe H.Zwar stand für beide Teams das Weiterkommen auf dem Spiel – in der Anfangsphase passierte aber erst einmal nichts. Sichtlich zurückhaltend und teils nervös tasteten sich die Mannschaften ab. Auf die ersten Torchancen warteten die Zuschauerinnen und Zuschauer lange. Ein kleiner Block saudi-arabischer Fans machte mit Trommel und Gesang durchgehend Stimmung. Der Rest im Stadion schien die Anspannung der Spieler zu teilen.Deutschland spielt im WM-Sechzehntelfinale gegen ParaguayDie deutsche Fußball-Nationalmannschaft trifft im WM-Sechzehntelfinale am Montag auf Paraguay. Der Gegner für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann in Foxborough steht durch die Ergebnisse anderer Vorrundengruppen fest.Rangnick vor Algerien: „Werden nicht auf Remis spielen“Vor dem brisanten Vorrunden-Showdown gegen Algerien hat Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick ausgeschlossen, mit seiner Mannschaft auf ein Unentschieden aus zu sein. „Das wird keinen Einfluss auf das Spiel haben“, sagte Rangnick zu der Konstellation, dass beiden Teams am Sonntag (4.00 Uhr MEZ) in Kansas City ein Punkt zum Weiterkommen reichen wird.„Du kannst nicht in ein Spiel gehen und sagen, du spielst auf Unentschieden. Wie das in den letzten fünf Minuten sein wird, das wird man sehen. Aber wir werden das Team sicher nicht ins Rennen schicken, um Remis zu spielen“, sagte Rangnick.Österreich und Algerien sowie das bereits für die K.-o.-Runde qualifizierte Argentinien und das schon ausgeschiedene Jordanien bestreiten die letzten Gruppenspiele des Turniers. Sie wissen bei der Mega-WM mit 48 Teams, bei der auch die acht besten Gruppendritten weiterkommen, also genau, was für das Weiterkommen reicht. Und sie wissen dann sogar genau, welcher Gegner bei Platz zwei und welcher bei Platz drei wartet. Schon jetzt ist quasi sicher, dass beiden ein Remis zum Weiterkommen genügt.Sieg gegen Irak: Senegal wahrt Chance auf WM-ZwischenrundeMit einem Kantersieg hat Senegal seine Chance auf den Einzug in die K.-o.-Phase der Fußball-Weltmeisterschaft deutlich verbessert und das WM-Abenteuer von Außenseiter Irak vorzeitig beendet. In Überzahl kamen die Westafrikaner beim 5:0 (1:0) zu ihrem ersten Erfolg beim XXL-Turnier und dürfen mit drei Punkten und einer positiven Tordifferenz (+2) auf einen Platz im Sechzehntelfinale hoffen.Vor 43.036 Zuschauern erzielten Habib Diarra (4. Minute), Ismaila Sarr (56.), Pape Gueye (59./71.) und Iliman Ndiaye (82.) die Tore für den ursprünglichen Afrika-Cup-Gewinner, dem der Titel mehrere Wochen nach dem siegreichen Skandal-Finale gegen Marokko vom Kontinentalverband aberkannt worden war. Das bringt der WM-Tag: Belgien und Uruguay gewaltig unter Druck – Kap Verde vor SensationEuropameister Spanien will den Trend fortsetzen, England wieder Fahrt aufnehmen. Andere Mannschaften wie Belgien stehen unter gewaltigem Druck: In den Gruppen G, H und L fallen am Samstag die nächsten Entscheidungen bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft.2 Uhr, Uruguay - Spanien (MagentaTV): Europameister Spanien hat sich nach dem enttäuschenden Auftakt zurückgemeldet und peilt nun den Gruppensieg an. Uruguay braucht aber ebenfalls Zählbares, um das Weiterkommen klarzumachen. Beim zweimaligen Weltmeister aus Südamerika soll es Medienberichten zufolge gewaltig gekracht haben. Demnach soll es einen Spieleraufstand gegen Trainer Marcelo Bielsa gegeben haben. In einem Gespräch sollen die Profis die riskante Spielweise sowie das harte Training kritisiert haben.2 Uhr, Kap Verde - Saudi-Arabien (ARD, MagentaTV): Kap Verde kann mit einem Sieg den Traum vom Einzug in die K.-o.-Runde perfekt machen. Saudi-Arabien muss als Gruppenletzter gewinnen, um das Aus zu verhindern. Kap Verde blieb bislang ungeschlagen, holte Punkte gegen Uruguay und Spanien - der Außenseiter dürfte daher Vertrauen in die eigene Stärke gewonnen haben.Kap-Verde-Anhängerin: Hoffen auf die Sensation. Imago5 Uhr, Neuseeland - Belgien (MagentaTV): Belgien hinkt den eigenen Erwartungen hinterher und steht vor dem abschließenden Gruppenspiel unter Druck. Bislang gelang der Mannschaft um Kevin de Bruyne noch kein Sieg in diesem Turnier. Gleiches gilt für Gegner Neuseeland, das nur bei einem Sieg weiterkommt. Ein Unentschieden würde den „Kiwis“ nicht reichen.5 Uhr, Ägypten - Iran (MagentaTV): Die Partie erhält besondere Aufmerksamkeit, weil sie als „Pride Match“ beworben wird. In Seattle kommt an diesem Wochenende traditionell die LGBTQI+-Community zusammen und feiert gemeinsam. Beide Nationen sind weit davon entfernt, die Werte des „Pride Fest“ zu teilen, sie protestierten vor dem Turnier bei der Fifa gegen das Vorhaben der Stadt, das Spiel als „Pride Match“ zu zelebrieren – erfolglos. Sportlich geht Ägypten als Tabellenführer mit der besseren Ausgangslage in die Partie. Aber bei einem Sieg könnte der Iran vorbeiziehen.23 Uhr, Panama - England (MagentaTV): Die Engländer mit Nationaltrainer Thomas Tuchel streben nach dem 0:0 gegen Ghana eine Wiedergutmachung an. Die Rollen sind klar verteilt: England geht als Favorit ins Spiel, Panama hat nach zwei Niederlagen und null Punkten keine Chance mehr, die nächste Runde zu erreichen.23 Uhr, Kroatien - Ghana (ZDF, MagentaTV): Beide Mannschaften haben vor dem letzten Gruppenspiel noch die Chance auf das Weiterkommen. Ghana würde ein Zähler reichen, um mindestens Rang zwei zu belegen. Die Kroaten dürften nach der Auftaktniederlage gegen England aber Selbstvertrauen getankt haben - dank des 1:0-Erfolgs gegen Panama. Auch mit einem Remis würde Kroatien als einer der besten Gruppendritten weiterkommen.Fast 18,5 Millionen Menschen sehen deutsche WM-NiederlageDurchschnittlich 18,47 Millionen Menschen haben die 1:2-Niederlage des DFB-Teams im letzten WM-Gruppenspiel gegen Ecuador gesehen. Die Übertragung der ARD am Donnerstagabend erzielte nach Angaben der AGF Videoforschung dabei einen Marktanteil von 71,9 Prozent.Das war nur geringfügig weniger als beim 2:1-Erfolg in der zweiten Partie gegen die Elfenbeinküste (72,1 Prozent), als 18,26 Millionen Menschen zusahen. Dabei war das Match sportlich deutlich weniger relevant – die DFB-Auswahl stand schon im Vorfeld als Gruppensieger fest. Die deutschen Spiele gegen Ecuador und die Elfenbeinküste wurden jeweils um 22 Uhr angepfiffen.Der bisherige WM-Bestwert für die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann wurde damit nicht erreicht. Das 7:1 der deutschen Mannschaft in ihrem ersten Spiel gegen Curaçao (Anstoß 19 Uhr) hatten im Schnitt 23,43 Millionen Interessierte in der ARD verfolgt. Der Marktanteil hatte bei 70,2 Prozent gelegen. Das zweite Spiel gegen die Elfenbeinküste hatten sich 18,26 Millionen Menschen im ZDF angesehen (Marktanteil von 72,1 Prozent).Parallel zu den öffentlich-rechtlichen Sendern überträgt MagentaTV die WM-Spiele aus den USA, Mexiko und Kanada. Die Telekom veröffentlicht für ihren Streamingdienst keine Einschaltquoten zu einzelnen Spielen.Medien: Spieleraufstand gegen Uruguays Trainer BielsaWenige Stunden vor dem entscheidenden WM-Gruppenspiel gegen Spanien berichten Medien über einen Spieleraufstand gegen Uruguays Trainer Marcelo Bielsa. Nach Informationen von „El Espectador“ und ESPN haben Führungsspieler wie Fede Valverde (Real Madrid), Rodrigo Betancur (Tottenham Hotspur) und Manuel Ugarte (Manchester United) den 70 Jahre alten Starcoach vor der Partie in Guadalajara (Samstag, 2.00 Uhr/ARD und Magenta TV) um ein Gespräch gebeten und sich darin über zu hartes Training, erschöpfte Spieler und eine zu riskante Spielweise beklagt.Uruguay gehört bislang zu den großen Enttäuschungen dieser Fußball-WM. Gegen Saudi-Arabien (1:1) und Kap Verde (2:2) blieb der Weltmeister von 1930 und 1950 sieglos. Gegen Titelkandidat Spanien müssen die Südamerikaner gewinnen, um sicher in der K.o.-Runde dabei zu sein. Zu den Forderungen der Spieler gehörte den Medienberichten zufolge auch, gegen die Spanier auf eine deutlich kompaktere und sicherheitsorientiertere Taktik zu setzen.Bielsa soll demnach sehr verärgert auf den Vorstoß seiner Spieler reagiert haben und seinerseits eine lange Rede vor der gesamten Mannschaft gehalten haben. Darin soll er einigen Profis vorgehalten haben, ihn bereits zum zweiten Mal in seiner 2023 begonnenen Amtszeit stürzen zu wollen.Marcelo Bielsa: Ärger mit dem eigenen Team. ImagoZum ersten großen Konflikt war es 2024 nach dem Halbfinal-Aus bei der Copa America gekommen. Damals trat Stürmerstar Luis Suarez aus der Nationalmannschaft zurück und warf Bielsa vor, eine „toxische Atmosphäre“ innerhalb des Teams und des Betreuerstabs geschaffen zu haben. Valverde bestätigte solche Vorwürfe in abgeschwächter Form schon damals.Trump-Vertrauter: USA erwägen erneute WM-BewerbungDie aktuelle Regierung der Vereinigten Staaten kann sich eine weitere Bewerbung zur Ausrichtung einer Fußball-Weltmeisterschaft vorstellen. Andrew Giuliani, Leiter der Fifa-Taskforce des Weißen Hauses zur derzeitigen WM, brachte dabei eine mögliche Bewerbung für die WM 2038 mit 64 Teams ins Spiel.„Darüber habe ich mit Präsident Trump und vielen unserer Kabinettsmitglieder gesprochen“, sagte Giuliani der Press Association. „Ich glaube, es gibt kein Land, das besser für die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft geeignet ist als die Vereinigten Staaten.“ Wenn man bedenke, dass eine WM irgendwann auf 64 Mannschaften erweitert werden könne, biete sich die Infrastruktur in den Vereinigten Staaten mit vielen bereits gebauten Stadien an, sagte Giuliani weiter. Zur aktuellen WM zieht der Trump-Vertraute Giuliani nach etwas mehr als zwei Wochen ein positives Zwischenfazit und sagte: „Es ist so wunderbar zu sehen, wie die Welt anlässlich unseres 250. Geburtstags ihre Liebe zu den Vereinigten Staaten von Amerika zum Ausdruck bringt.“US-Präsident Donald Trump hat bei der aktuellen WM bisher noch kein Spiel besucht. Beim Finale am 19. Juli in New Jersey soll Trump dann gemeinsam mit Fifa-Präsident Gianni Infantino den WM-Pokal an die Turniergewinner überreichen.Götze-Video und doppeldeutiges Werbebanner: Nike teasert neues DFB-Trikot anZwei Botschaften und viele Pixel: Nike hat am Donnerstag schon einen Vorgeschmack auf das neue Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegeben: Mit einem Video von Mario Götze und einem Banner in New Jersey machte der US-Konzern Andeutungen, wie das erste Nike-Trikot für den DFB aussehen wird. Ab 2027 werden die deutschen Nationalteams von Nike ausgestattet. Götze, WM-Finaltorschütze von 2014 und bei Nike unter Vertrag, packte in einer Instagram-Story ein Paket mit Nike-Emblem aus und zeigte dann ein weißes Trikot mit schwarzem Kragen, das allerdings stark verpixelt und damit nicht richtig zu erkennen war.Nike selbst veröffentlichte drei Stunden später ebenfalls auf Instagram ein Video mit einem Boot, das vor dem Spiel der Deutschen in New Jersey gegen Ecuador ein großes Werbebanner übers Wasser zieht, offenbar auf dem Hudson River mit Blick auf die West Side von Manhattan (Hudson Yards). Darauf zu sehen: DFB-Star Jamal Musiala mit einem ebenfalls stark verpixelten weißen Trikot mit schwarzem Kragen vor einem Schriftzug mit dem Titel „Hello New Jersey“ – übersetzt also nicht nur ein Gruß an New Jersey, sondern auch ein „Hallo neues Trikot“. Auch Götze ist in dem Video mit dem verpixelten Trikot zu sehen.Bei dieser WM stattet zum vorerst letzten Mal Adidas nach jahrzehntelanger Partnerschaft die deutsche Nationalmannschaft mit Trikots aus – sie waren auch bei diesem Turnier ein Verkaufsschlager. Er schätze, dass in Summe mehr als drei Millionen Deutschland-Jerseys verkauft würden, sagte Adidas-Vorstandschef Björn Gulden bei einer Medienrunde in New York. Man verkaufe dreimal so viele DFB-Trikots wie noch bei der WM in Katar vor vier Jahren. Das sei ein Rekordwert. Bei künftigen Turnieren will dann Nike mit seinen DFB-Trikots ähnliche Verkaufserfolge erzielen.Wie Nagelsmann das bislang enttäuschende Zauberduo „Wusiala“ starkredetEr kommt einfach nicht, der große „Wusiala“-Moment. Bei der Heim-Europameisterschaft 2024 legten Jamal Musiala und Florian Wirtz als erste Torschützen einen Knallstart hin. Im Zusammenspiel zauberten sie und ergänzten sich fast schon blind. Deutschland feierte ein neues, junges Zauber-Duo. Und zwei Jahre später? Geht das Warten auch nach dem dritten WM-Spiel und dem tabellarisch folgenlosen 1:2 gegen Ecuador weiter. Die beiden Offensivstars finden nicht in den erhofften Turnier-Flow. Auch wenn der Bundestrainer im Endspielstadion vor den Toren New Yorks lauten Zweifeln an den kreativen Dribblern verbal energisch entgegentrat. Julian Nagelsmann glaubt fest daran, dass es in der K.-o.-Phase klick macht bei „Wusiala“. Zum 23 Jahre alten Liverpool-Star Wirtz (44 Länderspiele/11 Tore) sagte Nagelsmann: „Flo war sehr bemüht, hat Gas gegeben. Es fehlt das Fortune in der einen oder anderen Situation. Es fehlt ihm so ein bisschen das Tor, die Dosenöffner-Aktion. Aber das wird kommen, ganz sicher.“Jamal Musiala (re.) im Spiel gegen Curacao. Im Hintergrund Florian Wirtz. ReutersZum ebenfalls 23 Jahre alten Bayern-Ass Musiala, der in der WM-Saison monatelang verletzt ausgefallen war, äußerte der Bundestrainer: „Bei Jamal, da geht es nur um Rhythmus. Er war über ein Jahr weg bei uns. Ihm müssen wir Rhythmus geben. Wir wissen alle, was für Fähigkeiten er hat. Das müssen wir alle gemeinsam aus ihm rauskitzeln – er auch. Er hat ja schon getroffen.“ Beim 7:1 gegen Curaçao. „Er muss an sich glauben und nicht so viel nachdenken.“Drei mögliche deutsche WM-Gegner – eine Option ist die wahrscheinlichsteDie deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat nur noch drei mögliche Gegner im WM‑Sechzehntelfinale – die mit Abstand wahrscheinlichste Option ist ein Duell mit Paraguay. Die DFB-Auswahl bekommt es als Sieger der Gruppe E in der ersten K.-o.-Runde mit einem Vorrundendritten zu tun. Durch die Ergebnisse von Donnerstag (Ortszeit) sind nur noch Paraguay, Schottland und Schweden als potenzielle Kontrahenten übriggeblieben. Für die Verteilung der Gruppendritten auf die Sechzehntelfinals gibt es aufgrund des Fifa-Modus insgesamt 495 Szenarien, davon sind inzwischen nur noch 51 übrig. 45 davon sehen Paraguay als nächsten Gegner der Mannschaft von Julian Nagelsmann, die am Donnerstag mit 1:2 gegen Ecuador verlor. Für Schottland als Gegner gibt es noch fünf Szenarien, für Schweden nur eins.Die endgültige Entscheidung könnte bereits in den WM-Partien am Freitag fallen (Ortszeit). Es ist aber auch möglich, dass der deutsche Gegner erst am letzten Tag der Vorrunde am Samstag (Ortszeit) fix ist.