PfadnavigationHomePolitikAuslandUS-Vizepräsident Vance„Trump ist derzeit der einzige Staatschef auf der ganzen Welt, der Israel wohlgesonnen ist“Stand: 19:17 UhrLesedauer: 2 Minuten„Jeder in Israel, der glaubt, sein größtes Problem sei der Präsident der Vereinigten Staaten, muss aufwachen“, forderte VanceQuelle: AP Photo/Manuel Balce CenetaIsrael und die Hisbollah sind keine Vertragsparteien des Iran-Abkommens. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu kündigte bereits an, Truppen im Südlibanon zu belassen. Nun sprach US-Vizepräsident Vance eine Warnung aus. Der Staat müsse „die Realität der Lage erkennen“.US-Vizepräsident JD Vance hat israelische Regierungsmitglieder vor Kritik am von Präsident Donald Trump mit dem Iran geschlossenen Rahmenabkommen gewarnt. „Donald J. Trump ist derzeit der einzige Staatschef auf der ganzen Welt, der dem Staat Israel wohlgesonnen ist“, sagte Vance am Donnerstag in Washington. „Jeder in Israel, der glaubt, sein größtes Problem sei der Präsident der Vereinigten Staaten, muss aufwachen und die Realität der Lage erkennen, in der sich das Land befindet.“Vance sagte, der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu habe sich der Kritik zwar nicht angeschlossen, Mitglieder seines Kabinetts aber schon. „Das Problem für Israel ist nicht Donald J. Trump“, betonte Vance.Lesen Sie auchDie USA und der Iran haben eine Rahmenvereinbarung für ein Ende ihres Krieges geschlossen, die auch ein Ende des Krieges im Libanon fordert, wo Israel gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz kämpft. Allerdings sind Israel und die Hisbollah keine Vertragsparteien des Abkommens und Netanjahu hat nach Unterzeichnung des Abkommens angekündigt, Israel wolle Truppen im Südlibanon belassen und dort eine „Sicherheitszone aufrechterhalten“.Der Iran besteht dagegen darauf, dass sich Israel aus dem Südlibanon zurückziehen müsse, den es seit März in weiten Teilen besetzt hält. Das Rahmenabkommen verlangt dies nicht ausdrücklich. Es bekräftigt lediglich die Verpflichtung zur Gewährleistung der „territorialen Integrität“ des Libanon.AP/doli