Knapp fünf Jahre nach seinem Rückzug aus der Politik treibt Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz (39) seine Karriere als Unternehmer voran. Die Cybersecurity-Firma Dream, die Kurz mitgegründet hat und mit der er mit 15 Prozent beteiligt ist, hat nach eigenen Angaben eine weitere Finanzierungsrunde über 260 Millionen Dollar (226 Millionen Euro) erfolgreich abgeschlossen. Damit steigt die Unternehmensbewertung dreieinhalb Jahre nach der Gründung auf 3 Milliarden US-Dollar, teilt das auf künstliche Intelligenz spezialisierte Unternehmen mit.„Wir sind noch ein junges Unternehmen, aber wir sind sehr dankbar, dass sich alles in die richtige Richtung entwickelt und wir schnell wachsen“, sagte Kurz. Die entscheidende Frage für Staaten sei nicht mehr, ob sie künstliche Intelligenz einsetzten, sondern ob sie diese auch besäßen, betrieben und vollständig kontrollierten, sagte Kurz. „Andernfalls begeben sie sich in eine kritische Abhängigkeit von anderen Staaten, wie China oder den USA.“ Gegenüber der „Welt“ sagte der Ex-Kanzler zudem: „Der nächste Cyberkrieg wird von KI gegen KI geführt.“
Zahl der Mitarbeiter fast verdoppeltDream sieht sich als ein führender KI-Anbieter für Staaten und kritische Infrastruktur. Das Unternehmen beschäftigt aktuell rund 350 Mitarbeiter in Wien, Abu Dhabi und Tel Aviv. Die Zahl der Beschäftigten hat sich den Angaben zufolge binnen eines Jahres fast verdoppelt.Angeführt wird die Series-C-Runde von den Investmentfonds Bicycle Capital und Group 11, gemeinsam mit Beteiligung von Bain Capital, Tru Arrow Partners mit Investor James Rothschild (41), Antler aus Norwegen und weiteren globalen Investoren.








