Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage: Warum macht Sekt schneller betrunken als Wein?Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:Streit gehört für die meisten Menschen zum Alltag. In einer Umfrage gaben nur drei Prozent der Befragten in festen Beziehungen an, nie mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin zu streiten. Rund ein Drittel streitet sogar mindestens einmal pro Woche. Besonders häufig geht es dabei um Geld, Kommunikation oder den Haushalt.Dabei wird Streit häufig als Zeichen dafür verstanden, dass etwas nicht stimmt. Tatsächlich sind Konflikte jedoch unvermeidlich. Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse, Erwartungen und Gewohnheiten. Wer versucht, jede Auseinandersetzung zu vermeiden, riskiert deshalb, wichtige Themen dauerhaft auszublenden.Warum Konfliktvermeidung zum Problem werden kannWer sich ständig zurücknimmt, um die Stimmung nicht zu belasten, verhindert oft nicht nur Diskussionen, sondern auch Entwicklung. Unterschiede verschwinden dadurch nicht. Sie werden lediglich nicht ausgesprochen.Langfristig kann das dazu führen, dass sich Beziehungen zwar friedlich anfühlen, gleichzeitig aber an Lebendigkeit verlieren. Statt sich miteinander auseinanderzusetzen, arrangieren sich die Beteiligten nebeneinander her.Woran man erkennt, dass ein Streit ungesund wirdNicht jeder Konflikt verläuft destruktiv. Entscheidend ist, ob beide Seiten trotz unterschiedlicher Ansichten noch bereit sind zuzuhören und die Perspektive des anderen verstehen zu wollen.Kritisch wird es, wenn Menschen nur noch reagieren, statt bewusst zu handeln. Typische Warnsignale sind Abwertungen, Beschimpfungen, Rechtfertigungen oder andere automatische Verteidigungsmechanismen. In solchen Momenten wird das Gegenüber nicht mehr als Gesprächspartner wahrgenommen, sondern als Bedrohung.Warum eine Pause oft die beste Lösung istIst ein Streit bereits eskaliert, hilft meist erstmal keine weitere Diskussion. Sinnvoller ist es, das Gespräch zunächst zu unterbrechen.Wichtig ist allerdings, eine solche Pause klar anzukündigen. Wer wortlos den Raum verlässt, wird schnell missverstanden. Das kann den Konflikt zusätzlich verschärfen. Ziel einer Pause ist nicht, das Problem zu verdrängen, sondern das eigene Stressniveau zu senken, um später wieder konstruktiv miteinander sprechen zu können.Die wichtigste Voraussetzung für gutes StreitenKonstruktive Konflikte beginnen nicht beim Verhalten des anderen, sondern bei der eigenen Reaktion. Hilfreich kann deshalb die Frage sein, wie man selbst in schwierigen Situationen eigentlich reagieren möchte.Wer sich darüber bewusst wird, kann eher erkennen, welche Muster ihn davon abhalten. Das macht unabhängiger vom Verhalten des Gegenübers und erhöht die Chance, auch in hitzigen Situationen handlungsfähig zu bleiben. Konflikte werden sich nie vollständig vermeiden lassen. Für die Qualität einer Beziehung ist deshalb oft weniger entscheidend, ob gestritten wird, sondern wie.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Streiten lernen: So werden Konflikte konstruktiv - WELT
Viele Menschen versuchen Konflikte möglichst zu vermeiden. Harmonie gilt schließlich als das Ideal einer guten Beziehung. Doch genau das kann zum Problem werden. Der Paartherapeut und Autor Eric Hegmann erklärt, warum Konflikte wichtig sind, woran man ungesunde Streitmuster erkennt und weshalb die entscheidende Frage nicht lautet, ob wir streiten, sondern wie.









