Aus Arbeitnehmersicht ist es eine Erkenntnis, die aufatmen lässt: Firmen, die Künstliche Intelligenz nutzen, um durch Automatisierung Stellen einzusparen, sind damit weniger erfolgreich als Firmen, die KI verwenden, um ihre menschliche Expertise zu verstärken. Zu diesem Ergebnis kommt das Global AI Jobs Barometer 2026 der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Für die Untersuchung wurden mehr als eine Milliarde Stellenanzeigen in 27 Ländern und Regionen sowie Arbeitsmarkt-, Unternehmensfinanz- und Berufsdaten ausgewertet.
„Die Unternehmen, die den größten Nutzen aus KI ziehen, setzen diese ein, um menschliches Fachwissen zu verstärken, Innovationen zu beschleunigen und völlig neue Wertquellen zu erschließen. Dadurch bauen sie ihren Vorsprung in Sachen Produktivität und Wachstum gegenüber Unternehmen aus, die sich in erster Linie auf Automatisierung konzentrieren“, erklärt Joe Atkinson, Global Chief AI Officer bei PwC. Sprich: Zumindest in spezialisierten Branchen ist ein KI-Kahlschlag in der Belegschaft wirtschaftlich wenig sinnvoll. Dass KI häufig auch als Vorwand für Entlassungen dient, zeigt eine Analyse zur wachsenden Kluft zwischen Beschäftigten, die KI als Werkzeug nutzen, und jenen, die von ihr gesteuert werden.










