Immer mehr Menschen greifen im digitalen Alltag auf Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz zurück, um ihre Produktivität zu steigern. Eine breit angelegte Erhebung des unabhängigen US-Forschungsinstituts Pew Research Center zeigt, dass mittlerweile 49 Prozent der erwachsenen US-Bürger:innen derartige Anwendungen regelmäßig nutzen.Anzeige
Das entspricht einem beachtlichen Anstieg gegenüber dem Jahr 2024, als der Wert noch bei 33 Prozent lag. Klarer Marktführer in diesem Segment bleibt ChatGPT des Unternehmens OpenAI aus dem kalifornischen San Francisco mit einem Anteil von 44 Prozent, gefolgt von Konkurrenzprodukten wie Googles Gemini und Microsofts Copilot.
Die Illusion der gesellschaftlichen Akzeptanz
Die kontinuierlich steigenden Nutzerzahlen spiegeln jedoch keineswegs eine wachsende Begeisterung für die zugrundeliegende Technologie wider. Laut der Pew-Studie glauben lediglich 16 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen, dass künstliche Intelligenz in den kommenden zwei Jahrzehnten einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben wird.Anzeige
Demgegenüber steht eine deutliche Mehrheit von 40 Prozent der Amerikaner:innen, die handfeste negative Auswirkungen auf das soziale Zusammenleben und die gesellschaftliche Struktur erwarten. Auch bezogen auf das eigene Leben überwiegt die Skepsis massiv, da fast ein Drittel der Teilnehmer:innen persönliche Nachteile durch den Vormarsch der Algorithmen fürchtet.








