Urteil gegen Tierrechtsaktivisten: Geldstrafen für Aktion bei Bayerns Bauernpräsident Felßner
Sie standen auf dem Hof des damaligen Ministers in spe Günther Felßner und schlugen lautstark Protest. Jetzt müssen fünf Tierrechtsaktivisten zahlen.
Die Säle des zuständigen Amtsgerichts in Hersbruck waren zu klein, deshalb fand der Prozess im Nürnberger Justizzentrum statt
Terrorismus oder Protest? In Nürnberg standen am Mittwoch sechs Mitglieder der Tierrechtsorganisation Animal Rebellion vor Gericht. Die Demonstranten waren im März 2025 mit Plakaten und Bannern auf den Hof des bayerischen Bauernpräsidenten Günther Felßner gezogen und hatten dort auch bengalische Feuer gezündet. Anlass waren angebliche Mängel bei der Tierhaltung auf dem Rindermastbetrieb.
Das Gericht bewertete das Ganze als gemeinschaftlichen Hausfriedensbruch und verurteilte fünf der Angeklagten zu Geldstrafen in Höhe von 1.200 bis 2.000 Euro. Der sechste gab an, als Pressefotograf vor Ort gewesen zu sein, und wurde freigesprochen.









