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Die Würfel sind gefallen: Neue gentechnische Verfahren bei Pflanzen sind jetzt auch in Europa zugelassen, ohne strenge Risikoprüfungen, ohne Haftung, mit dürftigen Kennzeichnungspflichten – und noch dazu patentierbar, also geschäftlich optimal nutzbar. So hat es das Europäische Parlament in Straßburg heute entschieden. Für Biotechnologen, Saatgutzüchter und Agrarkonzerne ist der 17. Juni 2026 insofern ein großer Tag.
Aber ist es auch ein guter Tag für alle anderen?
Bei Innovationen ist stets entscheidend, wer sie einsetzt und wofür. Die Genschere Crispr/Cas und andere neue Verfahren, mit denen das Erbgut gezielt verändert werden, könnten tatsächlich faszinierende Möglichkeiten bieten, schneller neue Pflanzen zu züchten. Das könnte einer Landwirtschaft nützen, die der Artenvielfalt dient und den Fährnissen des Klimawandels besser gewappnet ist.










