PfadnavigationHomePanoramaFall Collien FernandesChristian Ulmen zieht gegen Kündigung von Verträgen für neue Serie vor GerichtStand: 13:41 UhrLesedauer: 2 MinutenChristian UlmenQuelle: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpaNach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen ihn war Christian Ulmen von einer Produktionsfirma fristlos gekündigt worden. Nun zieht er deshalb vor Gericht. Zunächst ist ein Termin gesetzt, bei dem sich beide Parteien einigen sollen.Schauspieler Christian Ulmen geht gerichtlich gegen die Kündigung von Verträgen für eine neue Serie durch eine Filmproduktionsfirma vor. Die Sache wird am Montag vor dem Arbeitsgericht Berlin verhandelt, wie das Gericht am Mittwoch in der Hauptstadt mitteilte.Laut Gericht geht es um die Streamingserie „The Au Pair“, für die Ulmen das Drehbuch verfasst hat. Für diese habe er mit der Produktionsfirma einen Regie-, einen Autoren- und einen Editorenvertrag sowie eine Exklusivvereinbarung abgeschlossen, hieß es von der Gerichtspressestelle. Diese Verträge habe die Produktionsfirma jeweils mit Schreiben vom 15. April 2026 fristlos gekündigt. Zur Begründung habe sie sich unter anderem auf das Bekanntwerden strafrechtlich relevanter Vorwürfe gegen Ulmen und „auf inhaltliche Parallelen dieser Vorwürfe zu der Handlung der Serie“ gestützt.Lesen Sie auchMit seiner Klage wendet sich Ulmen laut Arbeitsgericht gegen die Beendigung der Vertragsverhältnisse. Er mache hierbei geltend, als Arbeitnehmer bei der Filmproduktionsfirma beschäftigt worden zu sein, teilte die Pressestelle mit. Es sei zunächst ein Gütetermin vor der Vorsitzenden geplant.Ulmens Ex-Frau Collien Fernandes wirft dem Schauspieler unter anderem häusliche Gewalt und das Verbreiten pornografischer Aufnahmen, die Fernandes darstellen sollen, vor. Wegen der Gewaltvorwürfe ermittelt seit Ende Mai die Staatsanwaltschaft Potsdam. Die Vorwürfe der „digitalen Gewalt“ würden noch geprüft, hieß es damals. Dies sei auch weiterhin noch der Fall, teilte die Behörde am Mittwoch auf Anfrage mit. Lesen Sie auchUlmen bestreitet die Anschuldigungen, es gilt die Unschuldsvermutung. Der Vertrag mit der Produktionsfirma war nicht der einzige Auftrag, den Ulmen verloren hat. Unter anderem war ihm auch die Sprecherrolle in einem Kinderhörspiel des Spielwarenherstellers Tonies gekündigt worden. Das Unternehmen hatte stattdessen eine neue Version der Geschichten über den „Grüffelo“ herausgebracht.AFP/kami