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Konjunktur: EU-Länder einigen sich auf Struktur für neuen Billionen-Etat Die EU-Länder wollen die Struktur ihres neuen Mehrjahreshaushalts deutlich vereinfachen. Gar nicht einig sind sie sich aber dabei, wie viel Geld er umfassen soll.
16.06.2026 - 16:44 Uhr Der Haushalt für die EU-Länder wird für sechs Jahre beschlossen. Foto: Michael Kappeler/dpaIm Ringen um den neuen billionenschweren Gemeinschaftshaushalt haben sich die EU-Staaten auf eine grobe Struktur geeinigt. Demnach soll die Architektur des Etats im Vergleich zum bisherigen deutlich vereinfacht werden, wie aus einer Mitteilung der EU-Staaten hervorgeht. „Wir sind zunächst zufrieden mit dem Modernisierungsansatz“, sagte Europastaatsminister Gunther Krichbaum am Rande von EU-Beratungen zum Thema in Luxemburg. „Es geht auch darum, dass wir uns in einem weltweiten Druck, in dem wir uns eben auch befinden, behaupten können.“Demnach soll das Geld, das von 2028 bis 2034 für verschiedene EU-Vorhaben wie etwa Verteidigungsbeschaffung und Agrarpolitik ausgegeben werden soll, künftig nur noch in drei großen Säulen strukturiert werden: Unter das Dach für wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt sollen etwa die Mittel für Landwirtschaft und Strukturförderung in der Staatengemeinschaft fallen.Zur Säule für Wettbewerbsfähigkeit gehört das Geld für die Stärkung des Binnenmarkts und die Aufrüstung. Die dritte Säule mit dem Namen „Europa in der Welt“ umfasst die Außenpolitik der EU. Im derzeit laufenden mehrjährigen Haushalt sind die Mittel in sieben Ausgabenrubriken strukturiert. Kritiker beklagen sich oft über einen zu komplizierten Haushalt.Noch nicht klar ist, wie viel Geld der neue mehrjährige Haushalt umfassen soll - dazu wird derzeit in Brüssel verhandelt. Einen jüngsten Kompromissvorschlag der zyprischen Ratspräsidentschaft lehnt die Bundesregierung als „absolut enttäuschend“ ab. Eine von Zypern vorgeschlagene Verkleinerung des von der EU-Kommission vorgeschlagenen Budgets von 1,76 Billionen Euro um zwei Prozent reiche bei weitem nicht aus. Stattdessen fordert Berlin erhebliche Kürzungen in allen Bereichen. Es werden lange und harte Verhandlungen erwartet.Europas Energieversorgung Milliarden für Russland – und trotzdem noch abhängig von Amerika von Daniel Goffart dpa Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick Anzeige Gutscheine Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen Anzeige Weiterbildung Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick











