Independent Collectors by NZZ Art: Private Sammlungen, die eine Reise wert sindDas weltweit führende Netzwerk für private Sammlungen zeitgenössischer Kunst bietet Zugang zu knapp 7000 Sammlungen aus rund 100 Ländern – wir stellen sechs Trouvaillen vor.Laura D’Incau16.06.2026, 23.59 Uhr2 Leseminuten«CC TAPIS» im Palazzo Monti (PD).Independent Collectors by NZZ ArtDas Netzwerk Independent Collectors – seit Ende 2023 Teil der NZZ – fungiert als ein globaler Knotenpunkt für Privatsammler zeitgenössischer Kunst sowie für Kunstinteressierte, indem es Vernetzungsmöglichkeiten weit über den eigenen Kreis hinaus eröffnet, die Entdeckung neuer künstlerischer Positionen ermöglicht und den oft undurchsichtigen Prozess des Sammelns zugänglicher und transparenter gestaltet.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.In einer Zeit, die von der zunehmenden Globalisierung und Digitalisierung des Kunstmarkts geprägt ist, sind die Vorzüge eines solchen Netzwerks mannigfaltig: Es dient als Forum für den Austausch über Motivationen, Herausforderungen und die Verfeinerung von Sammlungsstrategien, während es gleichzeitig den Blick für neue Entwicklungen schärft. Das private Unterfangen des Sammelns wird in einen aktiven Beitrag zum breiteren kulturellen Diskurs transformiert und bietet Raum für Dialog. Die Auswahl der in dieser Beilage vorgestellten Sammlungen illustriert die Vielfalt und Leidenschaft, mit der dieses Engagement für die Kunst gelebt wird. Alle der hier vorgestellten Privatsammlungen sind öffentlich zugänglich und eine Reise wert.Als eine der ambitioniertesten Privatsammlungen internationaler Gegenwartskunst konzentriert sich die Sammlung Duerckheim auf Schlüsselwerke der deutschen und österreichischen Nachkriegskunst sowie auf Werke der YBA-Generation. Aktuell ist ein Teil der Sammlung in der konzeptionellen Ausstellung «Vexation of Spirit» im Serralves Museum in Porto zu sehen. Ursprünglich aus der Urban Art kommend, legt die Sammlung von Andrew Jovic den Fokus auf ultrazeitgenössische Positionen und sammelt Werke von Kunstschaffenden, deren Praxis sich noch im Werden befindet. Bei der Sammlung Kienbaum ist Kunst bewusst in den Arbeitsalltag des Beratungsunternehmens integriert. Die White Rabbit Collection zeigt ausschliesslich chinesische Kunst des 21. Jahrhunderts. Die Gründerin Judith Neilson hat die Sammlung für ein insbesondere nichtchinesisches Publikum frei zugänglich gemacht.Aber nicht nur im Inhalt, auch in der Präsentation zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Sammlungen: Während das 2022 eröffnete Klocker Museum mit Blick auf die österreichische Malerei und Skulptur ab 1945 eine klare institutionelle Mission verfolgt – etwa die aktive Ausbalancierung der historischen Unterrepräsentation von Frauen in der Sammlung –, setzt der private Kunstraum MErode in Belgien auf Intuition. Hier wird zeitgenössische Kunst immersiv und bewusst nicht kontextualisiert präsentiert.Laura D’Incau, Lead NZZ ArtNZZ ArtKunstaffinen Leserinnen und Lesern bietet NZZ Art einen besonderen Zugang zur globalen Kunstwelt: von exklusiv kuratierten Editionen über speziell gestaltete Kunstausgaben bis hin zu Veranstaltungen mit Experten sowie Reisen zu Privatsammlungen.Passend zum Artikel
Private Kunstsammlungen: Sechs Highlights von Independent Collectors
Das weltweit führende Netzwerk für private Sammlungen zeitgenössischer Kunst bietet Zugang zu knapp 7000 Sammlungen aus rund 100 Ländern – wir stellen sechs Trouvaillen vor.









