In den Fluren der Technischen Universität Berlin (TU) kleben an den Wänden Schichten aus Flugblättern gegen Kapitalismus, gegen AfD und gegen Aufrüstung. Handbemalte Wegweiser zeigen den Weg zu Workshops und Panels mit Titeln wie „Wer ist hier der Böse? Warum Staaten Krieg führen?“ oder „Wie verbreiten wir die Streikbewegung gegen Wehrpflicht?“. Laut dem Veranstalter sind fast 2000 Teilnehmer aus ganz Deutschland angereist, um am Jugendkongress „Take back the future“ (auf deutsch: Holen wir uns die Zukunft zurück) teilzunehmen.

Der Eingang zur Anmeldung. Oben hängt das Plakat mit der Aufschrift „Antikapitalistischer Jugendkongress – We will take back our future!“.

© Jana Hermann/Berliner Zeitung

Den Kongress haben der Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband (SDS) und „Studis gegen Rechts“ organisiert. In rund 90 Veranstaltungen wird über Feminismus, Faschismus, Kapitalismus, Klimakrise und Militarisierung diskutiert. Doch bevor die ersten Workshops überhaupt beginnen konnten, war der Kongress selbst zum Politikum geworden.

Plakate am Eingang der TU Berlin